Köln-Poll am Rhein – Eine lang ersehnte Nachricht für die Bewohnerinnen und Bewohner von Köln-Poll: Die Bezirksvertretung Porz hat grünes Licht für die grundlegende Sanierung der Straße „An den Maien“ gegeben. Nach Jahren des Wartens steht einer umfassenden Erneuerung von Fahrbahn und Gehwegen nichts mehr im Wege. Diese Maßnahme ist nicht nur eine dringend notwendige Verbesserung der Verkehrssicherheit, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung eines zeitgemäßen Zustands der Infrastruktur in dieser beliebten Kölner Wohngegend.
Warum die Sanierung unumgänglich ist: Leitungsarbeiten und Straßenzustand
Der Zustand der Straße „An den Maien“ hat in den letzten Jahren Anlass zur Sorge gegeben. Insbesondere die veralteten Wasser-, Strom- und Gasleitungen, die unter der Fahrbahn verlaufen, machten eine baldige Erneuerung unumgänglich. Die RheinEnergie plant hier eine umfassende Modernisierung dieser wichtigen Versorgungsträger. Angesichts des Alters und des Zustands der Leitungen war ein Aufschub der Arbeiten keine Option mehr.
Die Stadt Köln nutzt diese Gelegenheit, um eine koordinierte Gesamtmaßnahme durchzuführen. Dies bedeutet, dass die Erneuerung der Leitungen durch die RheinEnergie Hand in Hand mit der Sanierung der Straßenoberfläche und der Gehwege durch die Stadt gehen wird. Dieser integrierte Ansatz verspricht erhebliche Vorteile:
- Reduzierung der Bauzeit: Durch die Bündelung der Arbeiten können unnötige Doppelungen und Wartezeiten vermieden werden.
- Kosteneffizienz: Eine gemeinsame Planung und Ausführung führt zu Einsparungen bei den Gesamtkosten.
- Minimierung der Belastung für Anwohner: Eine einmalige, gut koordinierte Baumaßnahme ist für die Anliegerinnen und Anlieger weniger störend als mehrere separate Projekte.
Investition in die Zukunft: Kosten und Zeitplan der Sanierung
Die finanziellen Aspekte der Großmaßnahme sind klar geregelt. Die Stadt Köln wird sich mit rund 850.000 Euro an den Kosten für die Erneuerung von Fahrbahn und Gehwegen beteiligen. Die RheinEnergie übernimmt den überwiegenden Teil der Gesamtkosten, die sich auf etwa 2 Millionen Euro belaufen, für die Erneuerung der unterirdischen Leitungen.
Der Startschuss für die Bauarbeiten ist für das dritte Quartal 2026 angesetzt. Die voraussichtliche Dauer der gesamten Maßnahme wird rund eineinhalb Jahre betragen. Ein wichtiger Aspekt der Planung ist die sogenannte „1:1-Sanierung“. Das bedeutet, dass die bestehende Aufteilung des Straßenraums – also die Breite der Fahrbahn und die Lage der Gehwege – erhalten bleibt. Dies minimiert Eingriffe in das gewachsene Stadtbild und sorgt für eine vertraute Umgebung nach Abschluss der Arbeiten.
Stimmen aus der Politik: Freude und Ausblick
Die Entscheidung zur Sanierung der Straße „An den Maien“ wird von der lokalen Politik ausdrücklich begrüßt. Lukas Lorenz, Mitglied des Rates und wohnhaft in der Region, zeigt sich erleichtert: „Die Instandsetzung der Straße ist seit Jahren überfällig. Ich freue mich für die Anwohnerinnen und Anwohner der Straße ‚An den Maien‘.“ Lorenz nutzt die Gelegenheit jedoch auch, um auf die Situation in benachbarten Straßen hinzuweisen: „Ich erinnere aber auch daran, dass benachbarte Straßen wie z.B. die Allerseelenstraße ebenso seit vielen Jahren im Straßensanierungsprogrammen aufgeführt sind, aber bisher leer ausgingen. Hier reiht sich wirklich ein Schlagloch an das andere.“
Ein weiterer positiver Aspekt, den Lorenz hervorhebt, ist die Regelung der Kosten für die Anliegerinnen und Anlieger: „Positiv ist, dass für die beschlossene Maßnahme keine Straßenausbaubeiträge für Anliegerinnen und Anlieger erhoben werden. Stattdessen greift die Erstattungsregelung des Landes Nordrhein-Westfalen.“
Bettina Jureck, SPD-Bezirksvertreterin, schließt sich der positiven Einschätzung an: „Die Generalinstandsetzung der Straße ‚An den Maien‘ ist notwendig und richtig. Wir setzen uns dafür ein, dass nach den umfangreichen Leitungsarbeiten eine sichere und verlässliche Infrastruktur für die Menschen in Poll entsteht.“ Sie betont die Bedeutung der Koordination: „Besonders wichtig ist uns, dass die Maßnahme koordiniert umgesetzt wird – das spart Zeit, Geld und schont die Nerven der Anwohnerinnen und Anwohner.“
Ein weiterer wichtiger Punkt, der von Jureck hervorgehoben wird, ist die geplante Bürgerinformation: „Gut auch, dass begleitend zur Planung eine gemeinsame Bürgerinformationsveranstaltung von Stadt Köln und RheinEnergie vorgesehen ist, um frühzeitig und detailliert über Ablauf und Auswirkungen der Bauarbeiten zu informieren.“ Dies unterstreicht das Bemühen, die Anwohnerinnen und Anwohner aktiv in den Prozess einzubinden und Transparenz zu gewährleisten.
Fazit: Ein Gewinn für Köln-Poll
Die umfassende Sanierung der Straße „An den Maien“ in Köln-Poll ist ein bedeutendes Projekt, das die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner nachhaltig verbessern wird. Die koordinierte Erneuerung von Leitungen und Straßenoberfläche verspricht nicht nur mehr Sicherheit und Funktionalität, sondern auch eine effiziente Nutzung von Ressourcen. Die Tatsache, dass keine Straßenausbaubeiträge erhoben werden, ist eine weitere erfreuliche Nachricht für die betroffenen Anlieger. Mit dem geplanten Start im dritten Quartal 2026 und der vorgesehenen Bürgerinformation können sich die Bewohnerinnen und Bewohner von Poll auf eine moderne und sichere Infrastruktur freuen. Diese Maßnahme ist ein klares Bekenntnis zur Aufwertung des Stadtteils und ein Gewinn für die gesamte Gemeinschaft in Köln-Poll am Rhein.
