Frischer Wind und bewährte Kräfte für Porz am Rhein
Porz am Rhein – Die Porzer Bürgerstiftung, ein zentraler Motor für bürgerschaftliches Engagement und die Förderung sozialer Projekte in unserem Stadtbezirk, hat einen neuen Vorstand gewählt. Bei der jüngsten Sitzung des Stiftungsrates wurden sowohl neue Gesichter als auch bewährte Kräfte bestimmt, die in den kommenden Jahren die Geschicke der Stiftung leiten werden. Diese Personalentscheidungen markieren einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der Stiftung und die Stärkung ihrer wichtigen Arbeit vor Ort.
Katharina von Hebel: Eine neue Stimme für Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerke
Mit großer Freude begrüßt die Porzer Bürgerstiftung Katharina von Hebel als neues Mitglied im Vorstand. Frau von Hebel ist keine Unbekannte mehr innerhalb der Stiftung; sie nimmt bereits seit fast einem Jahr als Gast an den Vorstandssitzungen teil und hat die Projekte der Stiftung mit großem Engagement und vielfältiger Unterstützung bereichert.
Ihre berufliche Laufbahn führte Katharina von Hebel über viele Jahre hinweg auf verantwortliche Positionen bei einem renommierten Kölner Automobilbauer. Nun im Vorruhestand, hat sie über den jährlichen „Aktionstag für die Wirtschaft“ den Weg zur Porzer Bürgerstiftung gefunden. Diese Erfahrung hat ihr die Bedeutung und Wirkung lokaler Initiativen eindrücklich vor Augen geführt. Im Vorstand wird Frau von Hebel ihre Expertise und ihr Engagement insbesondere in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkarbeit einbringen. Ihre Aufgabe wird es sein, die Sichtbarkeit der Stiftung zu erhöhen, neue Kooperationsmöglichkeiten zu erschließen und die Verbindung zwischen der Stiftung, den Bürgerinnen und Bürgern sowie den lokalen Unternehmen weiter zu stärken.
Bewährte Führung: Christiane Weigand, Thomas Meurer und Markus Thiebes wiedergewählt
An der Spitze der Stiftung bleiben bekannte und engagierte Persönlichkeiten. Christiane Weigand wurde als Vorstandsvorsitzende wiedergewählt und wird somit weiterhin die Gesamtleitung der Stiftung innehaben. Ihr zur Seite steht Thomas Meurer, der als stellvertretender Vorstandsvorsitzender erneut das Vertrauen des Stiftungsrates erhalten hat. Ebenfalls wiedergewählt wurde Markus Thiebes, der seine wertvolle Erfahrung und sein Wissen weiterhin in die Vorstandsarbeit einbringen wird.
Diese drei Mitglieder des Vorstands haben in den vergangenen Jahren maßgeblich zur positiven Entwicklung der Porzer Bürgerstiftung beigetragen. Ihre Wiederwahl für die kommenden vier Jahre unterstreicht die Kontinuität und Verlässlichkeit, die für die erfolgreiche Arbeit einer Stiftung von entscheidender Bedeutung sind. Gemeinsam mit Katharina von Hebel bilden sie nun ein starkes Team, das die Stiftung in eine vielversprechende Zukunft führen wird.
Ein Abschied und eine fortwährende Unterstützung: Gregor Berghausen
Nach drei erfolgreichen Amtszeiten musste Gregor Berghausen aus dem Vorstand der Porzer Bürgerstiftung ausscheiden. Gemäß der Satzung ist die Amtszeit begrenzt, um neuen Engagements Raum zu geben und frische Impulse zu ermöglichen. Herr Berghausen hat sich über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz für die Ziele und Projekte der Stiftung eingesetzt.
Auch wenn er nicht mehr offiziell im Vorstand vertreten ist, wird Gregor Berghausen der Stiftung erhalten bleiben. Er hat zugesagt, der Stiftung weiterhin als Gast des Vorstands zur Verfügung zu stehen und seine bisherigen Funktionen und sein wertvolles Wissen einzubringen. Diese Geste unterstreicht die starke Verbundenheit der Mitglieder mit der Porzer Bürgerstiftung und den Wunsch, deren wichtige Arbeit auch über die formale Vorstandstätigkeit hinaus zu unterstützen.
Die Porzer Bürgerstiftung: Mehr als nur ein Name
Die Porzer Bürgerstiftung wurde im Jahr 2009 mit einer klaren Vision gegründet: die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements im gesamten Stadtbezirk Porz. Seit ihrer Gründung hat sich die Stiftung als eine feste Größe in der lokalen Gemeinschaft etabliert und leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Lebensqualität in Porz am Rhein.
Die Stiftung verfolgt ihre Ziele auf vielfältige Weise:
- Finanzielle Förderung: Sie unterstützt gemeinnützige und soziale Projekte, die von lokalen Vereinen, Initiativen und Organisationen umgesetzt werden. Dies reicht von der Unterstützung von Jugendprojekten über soziale Hilfsangebote bis hin zur Förderung kultureller Veranstaltungen.
- Eigene Projektinitiativen: Die Porzer Bürgerstiftung ruht sich nicht auf der Förderung anderer aus, sondern initiiert aktiv eigene Projekte, die auf spezifische Bedürfnisse und Herausforderungen in Porz zugeschnitten sind.
- Das Grundschul-Digitalisierungsprojekt „Calliope“ stattet Grundschulen mit moderner Technik aus und vermittelt Kindern spielerisch den Umgang mit digitalen Werkzeugen und Programmierung.
- Die Initiative zur Qualifizierung aller Porzer Grundschüler zu Klimabotschaftern leistet einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung und fördert das Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei der jüngsten Generation.
- Vernetzung und Kooperation: Mit dem „Aktionstag für die Wirtschaft“ schafft die Stiftung eine einzigartige Plattform, auf der Porzer Unternehmen ihre Zeitspenden für soziale Einrichtungen im Stadtbezirk leisten können. Dies stärkt die Verbindung zwischen Wirtschaft und sozialen Akteuren und ermöglicht wertvolle Unterstützung für gemeinnützige Organisationen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Wahl des neuen Vorstands markiert einen wichtigen Meilenstein für die Porzer Bürgerstiftung. Mit der Expertise von Katharina von Hebel in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkarbeit sowie der fortgesetzten Führung durch Christiane Weigand, Thomas Meurer und Markus Thiebes ist die Stiftung bestens aufgestellt, um ihre erfolgreiche Arbeit fortzusetzen und neue Projekte zu initiieren.
Die Porzer Bürgerstiftung ist ein lebendiges Beispiel dafür, was möglich ist, wenn engagierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die Stadtverwaltung an einem Strang ziehen. Sie ist ein wichtiger Pfeiler für ein starkes und soziales Porz am Rhein. Wir dürfen gespannt sein, welche neuen Initiativen und Erfolge die Stiftung in den kommenden Jahren hervorbringen wird und wie sie weiterhin dazu beitragen wird, unseren Stadtbezirk zu einem noch lebenswerteren Ort zu machen.
