Köln-Porz, 17. Juli 2026 – Am vergangenen Donnerstag hatte das Hospiz Porz einen besonderen Besuch: Staatsministerin Serap Güler MdB und die Bürgermeisterin von Köln, Teresa De Bellis-Olinger, kamen zu einem intensiven Austausch über die wichtige Arbeit, die hier geleistet wird. Der Förderverein Hospiz Köln-Porz e.V. und der Caritasverband für die Stadt Köln luden die beiden Politikerinnen ein, um die stationäre und ambulante Hospizarbeit näher kennenzulernen und die enge Zusammenarbeit zwischen den Institutionen zu beleuchten.
Ein herzlicher Empfang im Hospiz
Der Besuch begann in der einladenden Atmosphäre des Hospizes an St. Bartholomäus. Helene Gras-Nicknig, die 1. Vorsitzende des Fördervereins, und Stephan Demmer, der 2. Vorsitzende, stellten den Gästen die Aufgaben und das Selbstverständnis des Vereins vor. Unterstützt wurden sie von weiteren Mitgliedern des Fördervereins, darunter Johannes Demmer (Schatzmeister), Ursula Klinkhammer (Koordinatorin ambulanter Hospizdienst) und Eva Inhausen (ehrenamtliche Mitarbeiterin).
Der Caritasverband war durch Markus Peters (Sprecher des Vorstandes), Michaela Kiewardt (Leitung Stationäre Pflege) und Peter Ströhmer (Hausleitung) vertreten. Gemeinsam bildeten sie ein starkes Team, das die Bedeutung der Hospizarbeit in Köln-Porz unterstrich.
Einblicke in die Hospizarbeit
Nach der herzlichen Begrüßung führte Michaela Kiewardt die Staatsministerin und die Bürgermeisterin durch die Räumlichkeiten des Hospizes. Während der Führung wurden die Abläufe der stationären Hospizarbeit erläutert. Die Gäste erhielten Einblicke in die räumlichen Gegebenheiten und die Bedeutung einer Umgebung, die sowohl Geborgenheit als auch professionelle Pflege bietet.
Die enge Verzahnung von Pflege, psychosozialer Begleitung und ehrenamtlichem Engagement wurde während der Begehung deutlich. Die Gäste konnten hautnah erleben, wie wichtig diese Aspekte für die Bewohner des Hospizes sind.
Intensive Gespräche über die Zukunft der Hospizarbeit
Im Anschluss an die Hausführung fanden inhaltliche Gespräche im gemütlichen Wohnzimmer des Hospizes statt. Vertreterinnen und Vertreter des Fördervereins erläuterten die ambulante Hospizarbeit und die Rolle der Ehrenamtlichen. Der Caritasverband stellte die stationäre Hospizarbeit vor und betonte die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Förderverein und der Kirchengemeinde.
Ein besonders bewegender Moment war der Beitrag von Eva Inhausen, die über ihre Erfahrungen in der Begleitung schwerstkranker Menschen sprach. Ihre Schilderungen verdeutlichten die emotionale Tiefe und die Herausforderungen, die mit dieser wichtigen Aufgabe verbunden sind.
Berührende Begegnungen
Ein emotionaler Höhepunkt des Besuchs war das Gespräch zwischen Staatsministerin Güler und einer Angehörigen, die sich im Hospiz von ihrem Mann verabschiedete. Die Frau schilderte, wie schwierig es für sie zu Beginn war, die Unterstützung im Hospiz anzunehmen, und wie dankbar sie für die Begleitung des gesamten Teams ist. Diese persönliche Begegnung berührte die Staatsministerin tief und hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Wertschätzung für die Hospizarbeit
Der Besuch endete mit einem gemeinsamen Abschlussgespräch und einem leichten Sommerimbiss im Wohnzimmer. Hier reflektierten die Gäste sowie die Vertreterinnen und Vertreter des Fördervereins und des Caritasverbands die Eindrücke des Vormittags und diskutierten weitere relevante Themen der Hospizarbeit.
Staatsministerin Güler würdigte die wertvolle Arbeit des Hospizes und betonte die Notwendigkeit einer verlässlichen Finanzierung sowie gesellschaftlicher Anerkennung der Hospizversorgung. Sie hob hervor, dass die Kombination aus professioneller Pflege und ehrenamtlicher Begleitung ein einzigartiges Qualitätsmerkmal der Hospizarbeit darstellt. Ihr Dank galt ausdrücklich dem Förderverein Hospiz Köln-Porz e.V. und dem Caritasverband Köln für die Organisation des Besuchs und die Möglichkeit, die Arbeit vor Ort kennenzulernen.
Über den Förderverein Hospiz Köln-Porz e.V.
Der Förderverein Hospiz Köln-Porz e.V. wurde 1990 von Mitgliedern der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Köln-Porz gegründet. Seit 1993 begleitet ein engagiertes Team von Ehrenamtlichen Menschen in der ambulanten Sterbe- und Trauerbegleitung. Darüber hinaus unterstützt der Verein das stationäre Hospiz an St. Bartholomäus und informiert regelmäßig über Themen der Hospizbewegung.
Für weitere Informationen zu den Angeboten und Veranstaltungen des Fördervereins besuchen Sie bitte www.hospiz-koeln-porz.de/termine.
Die Hospizarbeit in Köln-Porz ist von unschätzbarem Wert und verdient unsere Unterstützung und Anerkennung. Engagieren Sie sich, sei es durch ehrenamtliche Tätigkeiten oder durch Spenden, um diese wichtige Arbeit zu fördern und zu unterstützen.
