Köln Porz am Rhein – Nach einer vierjährigen Umbaupause öffnet das Haus des Waldes in Porz-Eil wieder seine Türen für die beliebten Klaviermatinéen. Am Sonntag, den 26. April 2026, lädt die kulturelle Einrichtung zu einem besonderen musikalischen Vormittag ein, der den Wandel, Aufbruch und die Wiederbegegnung feiert. Die international gefeierte Pianistin Viktoria Baskakova wird die Zuhörer mit einem Programm verzaubern, das perfekt zum revitalisierten Ambiente des Hauses passt.
Ein Programm im Zeichen des Wandels: Von Abschied bis Aufbruch
Das Haus des Waldes, ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs in Porz, kehrt mit frischem Glanz und einem aufregenden neuen Programm zurück. Die Klaviermatinéen, die in der Region Köln Porz lange Zeit eine feste Größe im kulturellen Kalender darstellten, feiern nach der längeren Umbauphase ihre Wiederkehr. Der Auftakt wird von einer Ausnahmekünstlerin gestaltet: Viktoria Baskakova.
Ihr sorgfältig ausgewähltes Programm spiegelt auf eindrucksvolle Weise das Thema Transformation wider, ein Thema, das sowohl die Musik als auch das wiedereröffnete Haus des Waldes prägt. Baskakova, eine Pianistin von internationalem Rang, hat drei Meisterwerke der klassischen Musik zusammengestellt, die auf unterschiedliche Weise die Idee des Wandels und der Metamorphose verkörpern.
Beethoven: „Les Adieux“ – Die emotionale Reise von Abschied und Wiedersehen
Den Auftakt bildet Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 26 in Es-Dur, op. 81a, besser bekannt als „Les Adieux“ (Der Abschied). Dieses Werk ist mehr als nur eine musikalische Komposition; es ist eine emotionale Erzählung, die die verschiedenen Phasen einer Trennung und einer ersehnten Wiedervereinigung musikalisch darstellt. Die drei Sätze der Sonate – „Das Lebewohl“ (Adagio – Allegro), „Die Abwesenheit“ (Andante espressivo) und „Das Wiedersehen“ (Allegro) – spiegeln die Gefühle von Kummer, Sehnsucht und schließlich die Freude der Rückkehr wider. Für die Bewohner von Köln Porz, die vielleicht selbst eine Zeit der Abwesenheit oder des Wandels erlebt haben, bietet dieses Stück eine tiefgründige und nachvollziehbare musikalische Erfahrung.
Schumann: Sinfonische Etüden – Innere Metamorphosen und pianistische Brillanz
Nach Beethovens emotionaler Reise widmet sich Viktoria Baskakova Robert Schumanns „Sinfonischen Etüden“, op. 13. Dieses Werk ist ein Paradebeispiel für musikalische Transformation durch Variation. Schumann nimmt ein einfaches Thema und entwickelt daraus eine Reihe von Studien, die die unterschiedlichsten pianistischen und musikalischen Facetten beleuchten. Jede Etüde ist eine eigene kleine Welt, die sich aus dem ursprünglichen Keim entwickelt und dabei von inneren Metamorphosen erzählt. Die technische Brillanz, die Schumann hier fordert, gepaart mit der tiefen emotionalen Ausdruckskraft, macht die Sinfonischen Etüden zu einem Höhepunkt des Programms und zu einer wahren Herausforderung für jede Pianistin.
Ravel: La Valse – Ein Tanz zwischen Eleganz und Aufbruch
Den Abschluss des Konzerts bildet Maurice Ravels „La Valse“. Ursprünglich als Ballettmusik konzipiert, entwickelte sich „La Valse“ zu einem eigenständigen Orchesterwerk, das hier in einer Klavierfassung erklingen wird. Das Stück ist ein schillernder und faszinierender Walzer, der die Atmosphäre eines Wiener Balls zu Beginn des 20. Jahrhunderts einfängt. Doch hinter der scheinbaren Eleganz und dem tänzerischen Schwung verbirgt sich eine dunklere, aufwühlende Seite. Ravel malt ein Bild des gesellschaftlichen Umbruchs, des Übergangs von einer alten Welt in eine neue, unvorhersehbare Zukunft. „La Valse“ ist ein Werk des Aufbruchs, das mit seiner elektrisierenden Energie und seiner komplexen Struktur das Publikum mitreißen wird.
Viktoria Baskakova: Ein aufstrebender Stern am Pianistenhimmel
Die Wahl von Viktoria Baskakova für die Eröffnung der Klaviermatinéen im Haus des Waldes ist ein klares Statement für musikalische Exzellenz. Die Pianistin, die derzeit ihr Konzertexamen an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar absolviert, lebt in Zagreb und hat sich bereits einen Namen auf der internationalen Konzertbühne gemacht. Ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten wurden mit zahlreichen Preisen gewürdigt, darunter der 1. Preis beim renommierten Sigismund-Thalberg-Wettbewerb in Neapel und der 3. Preis beim Internationalen Franz-Liszt-Wettbewerb in Weimar-Bayreuth.
Baskakova hat bereits in führenden Konzertsälen weltweit konzertiert, darunter der Münchner Gasteig, das Bolschoi-Theater in Moskau und das Tel Aviv Museum of Art. Ihre Auftritte sind bekannt für ihre technische Perfektion, ihre tiefe musikalische Interpretation und ihre Fähigkeit, das Publikum in den Bann zu ziehen. Für die Bewohner von Köln Porz bietet sich hier die seltene Gelegenheit, eine Künstlerin von Weltklasse in einem intimen Rahmen zu erleben.
Einladung zur Wiederbegegnung im Haus des Waldes
Die Klaviermatinée mit Viktoria Baskakova am Sonntag, den 26. April 2026, verspricht ein unvergessliches musikalisches Erlebnis zu werden. Beginn ist um 11 Uhr, Einlass ist ab etwa 10:30 Uhr. Das Konzert endet voraussichtlich gegen 12:15 Uhr.
Das Haus des Waldes in Porz-Eil, gelegen am Gut Leidenhausen, bietet die ideale Kulisse für dieses besondere Ereignis. Die Rückkehr der Klaviermatinéen markiert nicht nur einen musikalischen Neustart, sondern auch eine Wiederbelebung des kulturellen Lebens in der Region.
Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Aufgrund der begrenzten Anzahl von Sitzplätzen wird jedoch dringend um eine Anmeldung gebeten. Interessierte können sich per E-Mail unter hdw-konzerte@gmx.de anmelden.
Die Organisatoren und das Team des Hauses des Waldes freuen sich darauf, die Besucher nach der Umbauphase wieder begrüßen zu dürfen und gemeinsam einen inspirierenden musikalischen Vormittag zu erleben. Diese Klaviermatinée ist mehr als nur ein Konzert; sie ist ein Symbol für Neuanfang, für die Kraft der Kunst und für die Freude an der Wiederbegegnung in unserer Gemeinschaft in Köln Porz.
