PORZER-FUSSBALL-TICKER +++ Ausgabe 16 +++ 12.12.2016

Premier de Bezirksliga:

SpVg. Porz verliert letztes Spiel mit 0:2 beim VfR Wipperfürth ***** SV Westhoven-Ensen fängt sich 4:1-Schlappe beim FC Leverkusen

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Premier A-League:

RSV Urbach 1:1-Remis vs. SC Holweide

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Premier B-League:

Germania Zündorf verliert Derby beim SV Westhoven-Ensen II mit 1:3 ***** GSV Prometheus Porz entscheidet Schlager vs. RSV Rath-Heumar mit 2:1 ***** Ataspor Porz 3:3 beim SC Brück

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Premier C-League:

In der Premier C-League ist bereits Winterpause!

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PORZER-FUSSBALL-TICKER +++ Ausgabe 16 *** 11.12.2016

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Der Ergebnisdienst


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Der Spieltag wird präsentiert von:




BEZIRKSLIGA
16. Spieltag, 11.12.2016

................. 4 : 1 .................

4:1-Klatsche! SV Westhoven-Ensen bietet FC Leverkusen auf Birkenberger-Asche ordentlich Paroli, bleibt aber erfolglos – 7. Platz zur Halbserie kann nicht den SVW-Ansprüchen genügen!

Gastgeber die wesentlich effektivere Elf – Gegentreffer von Malgay gestaltete Ergebnis erträglicher – Interne Zwistigkeiten scheinen langsam zur Ruhe zu kommen!

Am letzten Spieltag des Jahres musste der SV Westhoven-Ensen eine 4:1 (1:0)-Niederlage beim Aufstiegsanwärter FC Leverkusen hinnehmen. Damit überwintern die Röhl-Schützlinge auf dem 7. Tabellenplatz und bleibe mit 23 Punkten aus 16 Spielen sicherlich unter den Erwartungen. Dank der besseren Tordifferenz gegenüber der SpVg. Porz bleibt man zwar optisch die stärkste Porzer Fußballkraft, doch das dürfte sicherlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Equipe das Zeug zu höheren Zielen einfach noch nicht ganz drauf hat.

Der FC Leverkusen hingegen nutzte die Möglichkeit nach dem Remis im Spitzenduell zwischen Viktoria Köln II und dem FC Hürth II (1:1) und schob sich auf den zweiten Aufstiegsplatz. Das Ergebnis ist auf dem Papier deutlich, spiegelt aber bei weitem nicht den wahren Spielverlauf wieder. Die Gäste aus Westhoven spielten in den ersten 45 Minute eine gute Partie, hatten auch gute Möglichkeiten auf den Führungstreffer, ließen aber im Abschluss die vielzitierte Kaltschnäuzigkeit vermissen.


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„… Wir werden jetzt in der Winterpause genau analysieren …“ (Thorsten Röhl)


Besser machten es da die Hausherren. Sie hatten eigentlich nur zwei gute Offensivaktionen, wovon dann Incilli eine nutzte und die Hausherren mit 1:0 in Führung brachte. Auch im zweiten Abschnitt begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und die Partie wurde weiter sehr intensiv weitergeführt. Doch auch hier hatte der FCL im entscheidenden Moment die Effektivität für sich gebucht. Nach 65 Minuten erhöhte Azzizi mit seinem Treffer das Ergebnis auf 2:0. Dieser erneute Schlag saß richtig und so konnte man bei einigen SVW-Akteuren doch ein wenig Auflösungserscheinungen ausmachen.

Die Spiellinie ging nach und nach verloren. FCL-Akteur Bosa ließ dann folgerichtig in der 78. Min. das 3:0 folgen und machte den Deckel drauf. Nach einem prächtigen Solo konnte Youngster Jonas Malgay in der 88. Min. noch auf 3:1 verkürzen. Insgesamt konnte man aber zum Schluss hin auf Westhovener Seite froh sein, dass sich auch die FCL-Stürmer im Abschluss nicht mit Ruhm bekleckerten, da ansonsten sicherlich ein höheres Ergebnis vermeldet werden müsste. Mit dem Schlusspfiff stellte Al Khabbachi in der 92. Min. den 3-Tore-Abstand zum 4:1-Endstand wieder her.

Unterm Strich ist der 7. Platz zur Winterpause für den SV Westhoven-Ensen sicherlich enttäuschend. Die Mannschaft schaffte mit einer beeindruckenden Siegesserie den Sprung auf Rang 2, den man zwei Wochen halten konnte, ehe es wieder stetig bergab ins Liga-Mittelfeld ging. Vom spielerischen Potential gehört der SVW sicherlich zum Besten was die Liga hergibt, nur fehlt es der Elf hier und da an der nötigen Konstanz und einer gewissen Abgezocktheit. Die Truppe ist noch nicht so weit, was Trainer Röhl zeigen dürfte, dass da noch einiges an Luft nach oben ist. Mit ausschlaggebend für das Nichterreichen des Halbjahres-Klassenziel waren sicherlich auch die Kriegsschauplätze neben dem Platz, wo es in den Gremien der Verantwortlichen immer wieder zu internen Unstimmigkeiten kam, die nicht spurlos am Spielbetrieb vorbeigingen. Das soll nun anders werden, mit der Installation von Christian Vonthron als Sportlicher Leiter hat man wieder eine wichtige Schnittstelle geschlossen. So gesehen kann der Club bereits in den kommenden Monaten damit beginnen, die Weichen für die kommende Saison zu stellen, denn das die Mannschaft noch mal im Spitzentrio einbricht, scheint eher undenkbar.
Fussballticker-Halbjahreszeugnis: befriedigend (3)
(Foto wurde mit freundlicher Genehmigung aus fupa.net entnommen/WK).

Kurzkommentar SVW-Trainer Thorsten Röhl:
"Wir werden jetzt in der Winterpause genau analysieren, wie die durchwachsende Hinrunde zustande gekommen ist und versuchen uns zu sammeln und konzentriert in die Wintervorbereitung zu starten.“


Für die Red. Porz-Online.de berichtete exclusiv: SV Westhoven-Ensen




................. 2 : 0 .................

2:0-Pleite! SpVg. Porz fängt sich beim Tabellenschlusslicht Wipperfürth nächste Advent-Pleite ein – Fielen-Elf kassiert dritte Schlappe in Folge!

Equipe verkaufte sich zum Jahresabschluss unter Wert und Bender kassiert Rot – Rothosen spielten trotz Niederlagenserie starke Vorrunde – Zum Rückrundenstart im März knüppeldickes Programm!

SpVg-Betreuer und 2. Vorsitzender Wolfgang Hamacher nahm es mit Galgenhumor: "Wir machen heute das dritte Spiel im Advent und wir haben zum dritten Mal Geschenke verteilt. Gut, dass es nicht sechs Adventswochenenden gibt…" In der Tat spielte sich in Wipperfürth eine Art vorgezogene Bescherung für die Hausherren statt. Zwar war die Porzer ohne eine Reihe von Stammspielern angereist - es fehlten u. a. Lars Jansen, Luca Soriano-Eupen, Okan Adas und der langzeitverletzte Marius Wendzel - aber das konnte keine Entschuldigung für ihre unzureichende Leistung sein.

Sie hatten die überwiegende Feldüberlegenheit, wussten aber zu keiner Zeit, daraus Kapital zu schlagen. Und als die Wipperfürther bei ihrem ersten gefährlichen Angriff durch einen unhaltbaren Traumschuss in den Winkel zur Führung kamen (28.), kamen sofort negative Erinnerungen an die letzten beiden Spiele hoch. In der zweiten Halbzeit kamen die Rothosen zwar etwas besser ins Spiel und hatten auch gute Torchancen. Die beste Möglichkeit vergab Sener Kilic, als er aus 5 Metern nur den Pfosten des gegnerischen Tores traf (60.).


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„… So darf man nicht verlieren …“ (Ralf Fielen)


Das von beiden Seiten sehr intensiv geführte Spiel wurde anschließend härter, der Schiedsrichter wirkte in vielen Situation nicht sattelfest. Das wirkte sich aber auf beide Mannschaften aus, die immer mehr verkrampften. Porz agierte, konnte aber die - wenigen - sich bietenden Chancen nicht nutzen, Wipperfürth reagierte und kam schließlich nach einer Fehlerkette der Porzer Abwehr zum zweiten Treffer (78.). Dem hatten die Gäste dann nichts mehr entgegenzusetzen. Zu allem Überfluss erhielt Jörg Bender wegen eines groben Foulspiels in der Schlussminute dann noch die Rote Karte.

Mit 23 Punkten aus 16 Spielen beendete die SpVg. Porz das Spieljahr 2016 mit einem beachtlichen 8. Tabellenplatz. Dabei vermasselte sich die Fielen-Elf eine noch bessere Platzierung, in dem sie aus den letzten 4 Matches nur einen einzigen Punkt holte. Insgesamt darf man aber bei der SpVg. auf einen starken Verlauf der Hinserie zurückblicken. Einen Verlauf den man so nicht unbedingt erwarten konnte. Die Elf bestach durch einen enormen kämpferischen Einsatz und brachte allein mit ihrer mentalen Physis und unorthodoxen Spielweise so manchen Spitzenclub arg ins Schwitzen. Daran gilt es festzuhalten und die spielerische Substanz weiter zu verbessern. Derzeit steht die Fielen-Elf 9 Zähler über dem Strich, was erst mal beruhigend sein dürfte. Dennoch sollte man an der Brucknerstrasse aber auch die Weitsicht haben, dass man bei diesem brutalen Rückrundenbeginn-Programm schnell irgendwo reinrutschen kann, wo man nicht hin will. Doch jetzt gilt es erstmal die starke Platzierung zu würdigen und zu respektieren. Das hat sich die Mannschaft absolut verdient.
Fussballticker-Halbjahreszeugnis: gut (2-)
(Foto wurde mit freundlicher Genehmigung aus fupa.net entnommen/WK).

Kurzkommentar SpVg-Coach Ralf Fielen:
"So darf man nicht verlieren. Wir müssen das in der Winterpause aufarbeiten, denn mit Lindlar, Westhoven, Hohkeppel und Viktoria Köln II warten gleich vier Hochkaräter auf uns."

So spielte die SpVg:
Christian Zyzniewski (TW), Robin Nickstadt (72. Filip Patika), Marc Franke, Daniel Varol, Jan Bruns, Sener Kilic, Kevin Gaul (86. Tim Tonat), Besnik Kurteshi, Nils Jansen, Jörg Bender, Patrick Wart (56. Mike Fielen)


Für die Red. Porz-Online.de berichtete exclusiv: Peter Dicke




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Robert Gebhard




Premier A-League
16. Spieltag, 11.12.2016

................. 1 : 1 .................

Nur 1:1! RSV Urbach schrammt an erneuter Heimniederlage vorbei und packt sich gegen Holweide billigen Punkt ein!

Bene Habroune sichert mit Treffer wenigstens das Remis – RSV hadert mit schwachem Referee Türk, der Aykut Demircioglu mit Gelb-Rot zum Duschen schickt – Kein Spaß: RSV Urbach überwintert auf Abstiegsplatz!

In der vorgezogenen Begegnung des ersten Rückrundenspieltags trennten sich der RSV Urbach und der SC Holweide 1:1 unentschieden. Dieses Remis hilft keinem der beiden Teams wirklich weiter und beide Trainer haben nun eine Menge Arbeit vor sich um in der Vorbereitung die Basis für eine erfolgreichere Rückrunde zu schaffen. Das Flutlichtspiel im Autohaus-Schmitz-Sportpark lockte bei Temperaturen um die 6 Grad rund 50 Zuschauer an, darunter viel Prominenz aus dem Kölner Amateurfußball. Urbachs Coach Michael Cwikowski forderte von seiner Mannschaft unbedingt eine Reaktion auf den doch recht schwachen Auftritt in der Vorwoche gegen Schlebusch.

Das Personalkarussel drehte sich mal wieder, denn Niklas Kromen (krank), Sascha Gesell und Dominik Krauskopf (beide beruflich verhindert) standen nicht zur Verfügung und auch Patryk Wasilewski konnte aufgrund muskulärer Probleme nicht von Beginn an auflaufen. Im Hinspiel zu Saisonbeginn agierten die Holweider sehr oft mit langen Bällen und stellten den RSV damit vor erhebliche Probleme. Das sollte diesmal unbedingt vermieden werden und auch Mario Schwarz sollte unter Kontrolle gebracht werden, was im Hinspiel völlig missglückte. Die Begegnung lief nur sehr langsam an. Urbach mit erkennbarer Nervosität und Holweide durchaus darauf bedacht sich nicht hinten reinzustellen, sondern aktiv am Spiel teilzunehmen.

Nach einer knappen Viertelstunde hätte dann auch der Führungstreffer für die Gäste fallen müssen, als sie nach einem Eckball gleich zwei mal aus kürzester Distanz frei zum Schuss kamen, das Tor aber verfehlten. Urbach hatte kleinere Möglichkeiten in der 16. und in 19. Minute, jubeln durften dann aber doch die Spieler des SC Holweide. In der 21. Minute wurde einer der bereits erwähnten langen Bälle gespielt, die Zuordnung fehlte und zu allem Überfluss kam Torwart Nick Nollen aus seinem Kasten gelaufen, so dass Tobias Woryna keine Mühe hatte mit einem Heber die 0:1 Führung zu erzielen. Nach diesem Treffer war der RSV völlig von der Rolle und es ergaben sich Chancen für die Gäste fast im Minutentakt.


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„… In meinen Augen eine gerechte Punkteteilung …“ (RSV-Trainer Michael Cwikowski)


In dieser Phase hätten sie den Sack eigentlich zu machen müssen, durch die fehlende Treffgenauigkeit blieb der RSV Urbach jedoch weiter im Spiel. Zur zweiten Halbzeit brachte Cwikowski dann recht früh den jungen Jerfi Ak für Daniel Mackedanz. Es war das Debüt für den A-Jugendlichen im Seniorenfußball und AK ist nach Fabio Grün und Emre Polat bereits der dritte Spieler aus der Jugendabteilung der hochgezogen wurde in die erste Mannschaft. Urbach entwickelte nun mehr Druck und der Ausgleich lag durchaus in der Luft. In der 57. Minute zappelte der Ball dann aber plötzlich im Kasten von Nollen. Ein wunderschöner Angriff wurde perfekt abgeschlossen, dachte man....

Schiedsrichter Tim Türk überstimmte jedoch aus unerklärlichen Gründen seinen Linienrichter Anton Rat, der zu Recht kein Abseits angezeigt hatte (Videoaufnahmen beweisen wohl die Korrektheit des Treffers). Es sollte nicht die letzte Aktion sein in der der Unparteiische auf sich aufmerksam machte. Zunächst aber fiel in der 68. Minute der längst fällige und verdiente Ausgleich. Bene Habroune wurde mustergültig von Paul Sobczyk angespielt und traf aus kurzer Distanz ins kurze Eck zum 1:1. Der RSV wollte nun unbedingt gewinnen und vernachlässigte dabei das Abwehrverhalten ein ums andere mal. Nollen musste mehrfach stark parieren und hielt so das Unentschieden weiter fest.

Auf einem Abstiegsplatz muss der RSV Urbach überwintern. 15 Punkte aus 16 Spielen stellen einen enttäuschenden Wert für den Bezirksliga-Absteiger dar. Und rund um den RSV gesellen sich erfahrene Kreisliga-Abstiegsmannschaften, die diese Situationen schon zigmal erlebt haben und wissen wie Abstiegskampf geht. Damit wird auch klar was auf die Cwikowski-Elf zukommen wird. Die härteste Rückrunde aller Zeiten. Auch wenn viele Personalsorgen die Vorrunde beeinflussten, auch wenn der Übungsleiter nur das Personal einsetzen kann was er zur Verfügung hat, scheinen einige Akteure nicht die Brisanz der Situation zu erkennen. Das Ziel des Clubs kann jetzt nur noch der Nichtabstieg sein. Alles andere wäre ein weiteres großes Desaster und würde den einstigen Vorzeigeclub in die Versenkung treiben.
Fussballticker-Halbjahreszeugnis: mangelhaft (5+)
(Foto wurde mit freundlicher Genehmigung von fupa.net entnommen/WK).

Ab der 75. Minute waren die Urbacher dann in Unterzahl weil sich Fabio Grün am Oberschenkel verletzte und das Auswechselkontingent schon erschöpft war. Trotzdem ergaben sich noch Möglichkeiten zum Siegtreffer für Urbach. Die beste hatte Emre Polat mit einem Schuss aus rund 18 Metern, der sein Ziel jedoch knapp verfehlte. In der Schlussminute gab es dann nochmals richtig Aufregung als Wasilewski auf dem rechten Flügel durchgebrochen war und vom herauseilenden Keeper Justin Stauner rustikal zu Fall gebracht wurde. Jeder hat es gesehen und gehört, nur Schiedsrichter Türk hatte mal wieder eine andere Wahrnehmung und entschied auf weiterspielen.

Wasilewski wurde mit einer schweren Verletzung vom Feld getragen und Mannschaftskollege Aykut Demircioglu bekam auf seine Nachfrage sofort die Gelb-Rote Karte gezeigt. Mit dieser Situation und dem nicht gegebenen Tor machte sich Türk sein eigentlich gutes Spiel kaputt. Gestandene Größen der Kölner Schiedsrichterzunft hatten dann auch nur ein Kopfschütteln übrig und wunderten sich über das arrogante Auftreten des eigentlich sehr guten Schiedsrichters. Wie auch immer, mit drei Mann weniger brachte der RSV Urbach dann auch noch die Nachspielzeit über die Runden und es blieb beim letztlich gerechten 1:1.


Kurzkommentar RSV-Trainer Michael Cwikowski:
"In meinen Augen eine gerechte Punkteteilung. Wir müssen uns jetzt sehr gewissenhaft auf die Rückrunde vorbereiten, denn es wird ein verdammt schwerer Gang.“

So spielte der RSV:
Nick Nollen, Andreas Kreusch, Daniel Mackedanz (52. Jerfi Ak), Paul Sobczyk, Mirco Cwikowski (75. Patryk Wasilewski), Fabio Grün, Alex Manns (75. Emre Polat), Bene Habroune, Markus Geis, Aykut Demircioglu und Vladyslav Shykhov


Für die Red. Porz-Online.de berichtete exclusiv: Guido Kromen


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Robert Gebhard






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BUDDY BASH




Premier B-League
16. Spieltag, 11.12.2016

................. 2 : 1 .................

2:1 im Porzer Duell! Prometheus Porz zähmt die Wilden aus Rath-Heumar und schickt Kelly-Family wieder in den Stall!

Spitali und Karaman treffen für den GSV, Neumann verkürzt per Foulelfmeter – Große Enttäuschung im RSV-Lager – Griechen verschaffen sich prima Ausgangslage für die Rückrunde!

Am Ende gab es einen verdienten Sieger und der hieß GSV Prometheus Porz. Mit 2:1 (1:0) besiegten die zu Hause unbesiegten Griechen im kleinen Porzer Derby die Überraschungsmannschaft des RSV Rath-Heumar, die in der Vorwoche Fußballgeschichte mit einem unglaublichen 6:4-Erfolg, nach 2:4-Rückstand, beim heimstarken SC Hitdorf schrieben. Davon war am gestrigen Sonntag aber nicht viel zu sehen. Der RSV ließ sich von der engagierten kampfbetonten Spielart der Griechen von Beginn an etwas einschüchtern und ließ entsprechende sportliche Antworten vermissen. Fehlende Leidenschaft und der unbedingte Wille waren bei der Kelly-Family nicht auszumachen, so dass sich beim Betrachter schon die Frage stellte, wie konnte das Team am letzten Sonntag so ein Ding stemmen.

Ein ideenloses Spiel mit wenig Kreativität und Spielkultur ließen früh darauf schließen, dass hier nicht der Vorwochen-RSV auf dem Platze war. Die Porzer Griechen dagegen spielten ihr Ding gnadenlos runter. Mit einer gewissen Zweikampfstärke und langen Bällen auf die Spitzen gingen sie den Gästen ganz schön auf den Nerv. Dabei trumpfte auch die Travato-Elf nicht gerade mit Glanz auf, aber im Gegensatz zum RSV stimmte es im Kollektiv. Und es gab einen Akteur der an diesem Tag alle in den Schatten stellte. Prometheus 22er Spitali zog mit seinen unnachahmlichen Dribbelings und Ballfertigkeiten immer wieder mehrere RSV-Akteure auf sich, womit die Grundordnung der Gäste schnell aufflog.


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„… Ich habe eine gute Leistung meiner Mannschaft heute gesehen …“ (Salvatore Travato)


Spitali, wer sonst, war es dann auch der nach 26 Minuten auf der linken Seite schnell freigespielt wurde und das Leder zur verdienten 1:0-Führung einschoss. Im weiteren Verlauf kontrollierten die Hausherren die Partie und kamen kaum in Gefahr eines Gegentreffers. Nach dem Wechsel kamen die Kelly-Schützlinge bulliger aus der Kabine, doch es fehlte letztendlich an der Entschlossenheit. In der umkämpften Partie nahmen dann die Griechen wieder das Zepter in die Hand und folgerichtig fiel in der 68. Min. das 2:0 für die Gastgeber. Der überragende Spitali narrte dabei fast den gesamten Defensivverbund, legte uneigennützig auf Karaman, der keine Mühe hatte das Leder einzuschießen.

Beim RSV war kein Aufbäumen, kein Stemmen gegen die Niederlage erkennbar, vor allem ließ die Körpersprache einiges zu wünschen übrig. Interessant wurde es dann noch mal nach 76 Minuten, als bei einer der wenigen RSV-Angriffe Goalgetter Brömmel im griechischen Strafraum unsanft zu Fall gebracht wurde. Neumann ließ sich die Chance zum 2:1-Anschlusstreffer nicht nehmen und verkürzte erfolgreich. Der RSV war wieder im Match, aber es fehlte der bissige Wille hier in der wichtigen Schlussviertelstunde noch mehr zu investieren.

Prometheus spielte ihren Stiefel weiter ohne große Überzeugung runter und hatte durch Spitali noch eine Riesenchance auf das 3:1. In den Schlussminuten musste der Gastgeber noch mal ein paar Drucksituationen überstehen, hatten aber in der Defensive mit dem erstmals zur Verfügung stehenden Julian Potisk, ehemaliger U19 Spieler des 1. FC Köln, einen klugen Kopf in ihren Reihen. So ging dann der GSV nach 93 Minuten als verdienter Sieger vom Platz. Der RSV (29 Pkt.) kippte damit aus den TOP 3, die jetzt die Griechen (29 Pkt.) für sich beanspruchen.


„… Der Sieg geht absolut verdient an unseren griechischen Freunde …“ (Sean Kelly)


Dem unglaublichen 6:4-Auswärtssieg beim SC Hitdorf folgte die böse Ernüchterung beim 1:2 in Prometheus. Dabei hatte es der RSV absolut selbst in der Hand, hier eine Mega-Vorrunde zu krönen. Doch die Mannschaft scheiterte an sich selbst. Es wäre aber jetzt falsch auf die sympathischen RSV-Kicker einzudreschen, denn die bisherige Saisonleistung ist unterm Strich mehr als man in den kühnsten Träumen erwarten konnte. Von daher ist die Niederlage bei den Griechen sicherlich sauärgerlich, zu mal auf welche Art und Weise sie zustande kam, aber der hervorragenden Vorrunden-Leistung tut das keinen Abbruch.
Fussballticker-Halbjahreszeugnis: gut (2+)
(Foto mit freundlicher Genehmigung von Rheinfussball.de entnommen/WK).

Der GSV Prometheus Porz zählt nach Abschluss der Vorrunde sicherlich zu den Überraschungsteams. Mit Geduld und Strategie hat sich die Elf am letzten Spieltag des Jahres auf Rang 3 hoch gekämpft und sich eine prima Ausgangsbasis für die Rest-Saison gelegt. In den nächsten Wochen ist nach einer entsprechenden Regeneration sicherlich Coach Travato gefordert, denn in den vergangenen Jahren war immer wieder zu beobachten, dass die Griechen aufgrund schlechter Winterpausen-Trainingsarbeit in der Rückrunde abkackten. Das sollten sie sich bei dieser tollen Ausgangslage in keinem Fall erlauben.
Fussballticker-Halbjahreszeugnis: gut (2+)
(Foto mit freundlicher Genehmigung von Rheinfussball.de entnommen/WK).

Kurzkommentar RSV-Coach Sean Kelly:
"Der Sieg geht absolut verdient an unseren griechischen Freunde. Die ganze Woche habe ich versucht der Mannschaft klar zu machen, wie wichtig das heutige Spiel ist. Leider ohne Erfolg.“

Kurzkommentar GSV-Coach Salvatore Travato:
"Wir sind natürlich zufrieden mit den drei Punkten, da wir so dicht oben dran bleiben. Ich habe eine gute Leistung meiner Mannschaft heute gesehen. Beide Teams wollten gewinnen, ohne zu großes Risiko einzugehen. In der zweiten Hälfte hatten wir viele Räume und auch die Chancen höher zu gewinnen. Auch als wir etwas unter Druck geraten sind, haben die Jungs die Vorgaben gut eingehalten.“

So spielte der GSV:
Wilke - D. Seipp, Potisk, Y. Gilles, N. Gilles - Spitali, Vin. Kracht, Barowski (Muth), Hoenicke -N. Abd Ali (Weber), Karaman (Maamoum)


Für die Red. Porz-Online.de berichtete exclusiv: Florian Drab & RSV Rath-Heumar & Werner Kilian




................. 3 : 1 .................

3 : 1! SV Westhoven-Ensen II schlägt mit Geduld und Verstand das germanische Heer von Zündorf nieder!

Lange (2) und Dollar-Schulze sorgen für tollen Jahresabschluss – Schulze fängt sich Gelb-Rot, ein Germane folgt ihm zügig – Tolle Seniorenpremiere für Jung-Referee Jonas Miehle!

Der SV Westhoven Ensen II kam am gestrigen letzten Spieltag des Jahres zu einem verdienten 3:1 (2:0)-Heimerfolg über Germania Zündorf. Für Jung-Schiedsrichter Jonas Miehle war es das erste Herren-Spiel im Seniorenbereich. Sicherlich lief nicht alles rund, aber im Großen und Ganzen lieferte der Jungschiedsrichter eine solide Leistung im rassigen Derby ab und durfte sich nach dem Match zurecht freuen. Den besseren Start hatten die Gäste aus Zündorf, allerdings konnten sie sich trotz Spielhoheit keine gravierenden Chancen in der Offensive erarbeiten. Bei den Hausherren lief es effektiver, den schon in der 11. Minute rappelte es.

Da spielte Lange den durchlaufenden Schulze wunderbar frei, der dann allerdings aus abseitsverdächtiger Position im 1:1-Duell mit dem Germanenkeeper die Ruhe behielt und zum 1:0-Führungstreffer einlochte. Die Germanen waren geschockt und die Baum-Elf legte nur vier Minuten später nach. Ein 30m-Freistoß von der linken Seite wurde vom agilen Lange gefährlich in den germanischen 16er geschlagen und fand vorbei an Freund und Feind den Weg zur Überraschung aller im langen Eck – 2:0. Fricke hätte dann die Partie vorzeitig entscheiden können, doch sein Abschluss am gegnerischen 16er ging nur knapp am Pfosten vorbei (37.).

So blieb es bei der 2:0-Pausenführung, die auf dem Papier sicherlich deutlich war, aber in Wirklichkeit knapper. 3 Minuten nach Wiederannpfiff hatten die SVW.Fans schon den nächsten Torschrei auf den Lippen, doch Schulze verpasste nach genialem Frigge-Pass nur knapp. Die Partie kippte nun leicht zugunsten der Germanen, die zwar optisch jetzt die bessere Elf waren, aber in der Offensive blaß blieben. Die Partie wurde rustikaler, wo aber alles innerhalb der erlaubten Grenzen blieb. Bei einer der wenigen guten Kontermöglichkeiten hatte der Gastgeber nach 72 Minuten gleich doppelt die Chance zur endgültigen Entscheidung, doch ein germanisches Bein verhinderte das Vorhaben.


„… Heute habe ich eine starke kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft gesehen …“ (Christian Baum)


Die Schlussviertelstunde hatte es dann noch mal in sich. In der 83. Min. leistete sich Schulze mit Ballwegschießen einen Lapsus, wofür er vom Referee zu Recht den Gelb-Roten Karton zu sehen bekam. Für Coach Baum war klar, dass Schulze für diesen Aussetzer einen dicken Obolus in die Mannschaftskasse leisten wird. Besser erging es aber den Gästen auch nicht, den nur 3 Minuten später hatte auch Germania-Coach Erdek das gleiche Gelb-Rot-Dilema zu beklagen. Drei Minuten vor Schluß sorgte dann ein Fehler von Keeper Prawitz für die gewohnte SVW-Hitchcock-Zeit.

Der Schlussmann konnte einen 16m-Schüsschen nicht festhalten, Germanias Yaylak war gedankenschnell zur Stelle und konnte das Leder zum 2:1-Anschlusstreffer in den SVW-Kasten bugsieren. Die Germania warf jetzt folgerichtig alles nach vorne und war hinten völlig offen. Das nutzte dann SVW-Recke Lange gnadenlos aus, so dass er nach einem langen Konterlauf zunächst noch am Germania-Keeper scheiterte, dann aber im zweiten Versuch das Leder zum 3:1-Endstand im Tor unterbringen konnte.

Mit einem wahren Kraftakt konnte sich Aufsteiger SV Westhoven-Ensen II in den letzten Spielen noch einigermaßen aus der Affäre ziehen. Rang 11 und damit 3 Zähler über dem Strich ist der Lohn für harte geduldige Arbeit in den letzten Wochen. Das Team von Trainer Christian Baum darf sich jetzt sicherlich erstmal freuen, aber im Januar ist dicker Schweiß angesagt, den das Abstiegsfeld ist sehr nah beieinander. Kommt die Elf mit einer guten Vorbereitung gut aus den Startlöchern, dürfte sie das Klassenziel sicherlich schon frühzeitig einläuten. Aber dafür ist och harte Arbeit erforderlich. Sehr harte Arbeit.
Fussballticker-Halbjahreszeugnis: ausreichend (4)
(Foto mit freundlicher Genehmigung von Rheinfussball.de entnommen/WK).

Bei der Germania aus Zündorf war auch in diesem Jahr wieder einiges los. Letzteres war die Trainerentlassung von Coach Gökhan Ayranci, womit klar ist das bereits seit längerer Zeit nicht alles glatt lief beim alten Traditionsclub. Mittlerweile hat der Verein einen phantastischen Kunstrasenplatz und die Anlage bietet ein sehr einladendes Flair. Was bei solchen Voraussetzungen fehlt sind die sportlichen Erfolge, wo sich natürlich auch die Vereinsführung hinterfragen muss welchen Weg sie da gehen will. Kontinuität hat man bei der Germania immer in den letzten Jahren vermisst, die tollen äußeren Bedingungen müssten die Verantwortlichen eigentlich zum Anlass nehmen, vieles neu zu überdenken, an einem guten Image zu arbeiten und vielleicht ein erfolgreiches sportliches Projekt zu starten. Platz 8 nach der Vorrunde kann nicht der Anspruch der Germanen sein und zu allem Überfluss hat man mit 46 Gegentoren die zweit meisten Treffer der gesamten Liga kassiert. Dafür hat man sich bestimmt kein neu erstrahltes Heerstadion gebaut, oder?
Fussballticker-Halbjahreszeugnis: ausreichend (4)
(Foto mit freundlicher Genehmigung von Rheinfussball.de entnommen/WK).

Kurzkommentar SVW-Coach Christian Baum:
"Der Derbysieg zum Ende des Jahres tut einfach gut und war sehr wichtig. Die gebeutelte Mannschaft hat sich den Sieg erkämpft. Jetzt müssen wir neue Kräfte sammeln, hoffen dass das Lazarett wieder leer wird und so fit im das neue zu starten. Heute habe ich eine starke kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft gesehen. Insbesondere das Defensivverhalten von Verteidigung bis Mittelstürmer sowie die Geschlossenheit des Teams machen Hoffnung auf den Rest der Rückrunde, auch wenn es im unteren Drittel der Tabelle noch immer sehr eng zugeht."

So spielte der GSV:
Prawitz – Grobe, Kuntze, Rössler, Bender – Langer, B. Müller – Frigge (ab 84min Gerding), Lange, Schulze – Mittelstädt (ab 62min Griesberg) / Reserve: Schweitzer, Griesberg, Gerding, Öztürk, Braun, Salici


Für die Red. Porz-Online.de berichteten exclusiv: Stefan Grobe & Tim Bügener




................. 3 : 3 .................

Leider wurden der Redaktion keine Informationen vom Spiel zugeleitet !!!




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Premier C-League # Stage 4
WINTERPAUSE


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Verantwortlich i.S.d. Red.: Werner Kilian