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You are currently viewing Fussballticker Porz-Online.de *** Ausgabe No. 16 *** 29.11.2021

Inhaltsverzeichnis

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3 : 1! SpVg. Porz packt sich Tabellenführer Wiehl am Schlaffittchen und übernimmt den Platz an der Sonne!

Tugay Düzelten, Raimund Schmitz und Amadou Camara treffen in rassigem Spitzenspiel – Rothosen-Equipe jetzt 8 Spiele ungeschlagen – Elf will nächste Woche in Merten Winter-Meisterschaft einfahren!

In einem packenden Spitzenspiel der Landesliga bezwang die SpVg. Porz Tabellenführer FV Wiehl nach spannenden 93 Minuten verdient mit 3:1 (2:0) und kletterte damit an die Tabellenspitze der Liga. Der Tabellenführer aus Wiehl reiste in Porz mit einem 2-Punkte-Vorsprung an und verwies auf den Ligabestwert von 9 Saisonsiegen. Die SpVg. Porz hingegen blickte auf die stolze Serie von 7 ungeschlagenen Spielen und bereitete sich sehr gewissenhaft auf das Spitzenduell 1 vs. 2 vor.

Zum Match: Die Gäste aus dem Oberbergischen Kreis begannen sehr stark und setzten die Porzer Abwehr über die Flügel gewaltig unter Druck. Besonders der flinke Stürmer Jack Deveren verursachte über die linke Abwehrseite viel Alarm und war kaum zu halten. Dann hatte Wiehl die Führung auf dem Fuß, aber der Ball knallte an die Latte des von Dominique Mittenzwei gehüteten Porzer Tores (24.). Wiehl präsentierte sich in dieser Phase als wahrhaft berechtigter Tabellenführer und beeindruckte mit einer starken spielerischen Spielanlage.

Für die Hausherren war der Lattentreffer der Weckruf, die nun mit großem Engagement das Heft in die Hand nahmen. Nach einem herausragenden Spielzug mit zwei wunderbar gezirkelten Diagonalpässen landete der Ball bei Tugay Düzelten, der das Spielgerät mit einem prächtigen Schuss zum 1:0 unter die Latte nagelte (26.). Ab diesem Moment hatten die Porzer das Spiel endgültig im Griff. Die Wiehler Offensive wurde stumpf, während die „Rothosen“ aus ihrer konzentrierten Abwehr immer wieder gefährliche Angriffe fuhren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff des insgesamt recht sicher leitenden Schiedrichtertrios köpfte Raimund Schmitz den Ball schulmäßig zum 2:0 in die Maschen (45.).

In der zweiten Halbzeit blieben die Porzer Herr im eigenen Haus. Die Abwehr stand sehr souverän, bis in die Schlussphase hatte Wiehl keine wirkliche Torchance mehr. Nach einem langen Ball markierte Amadou Camara mit einem präzisen Flachschuss das 3:0, das die Vorentscheidung bedeutete. Jan Hammes und Amadou Camara hätten das Ergebnis höher schrauben können, während Wiehl weiterhin offensiv harmlos blieb. In der Schlussphase köpfte Chris Scholz das scheinbare 4:0, was der Schiedsrichter jedoch wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gab (90.). Diese Entscheidung war zweifelhaft, weil Chris Scholz erst nach der Flanke im Strafraum seinem Gegenspieler enteilt war.

Ebenso zweifelhaft war die Entscheidung des Schiedsrichters im direkten Gegenzug, als er ein Foul am Porzer Nilson Santos nicht als solches erkannte und weiterspielen ließ. Die Wiehler nutzten ihre einzige Torchance der zweiten Halbzeit zur 3:1-Ergebniskorrektur (90.+1). Dieser Treffer hatte aber nur noch statistischen Wert. Damit übernimmt die SpVg. am 13. Spieltag die Tabellenführung in der Landesliga (29) und steht einen Punkt besser als die Oberbergischen (28) im Tableau. Am nächsten Wochenende gastiert die Mannschaft von Trainer Jonas Wendt beim Tabellensechsten SSV Merten. Mit einem weiteren Sieg kann die Elf nicht nur die Serie der ungeschlagenen Spiele auf neun schrauben, sondern auch eine unglaubliche Landesliga-Herbstmeisterschaft einfahren.

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Jonas Wendt (Trainer SpVg. Porz): „Wir hatten heute in den ersten 20 Minuten leichte Probleme, haben aber danach in unser Spiel gefunden und letztendlich das Spiel auch klar für uns entschieden. Wiehl war die stärkste Mannschaft gegen die wir bis heute gespielt haben. Wir haben eine überragende zweite Halbzeit hingelegt, wo die Mannschaft die Aufgabe sehr souverän und professionell gelöst hat. Ich kann vor meiner Mannschaft nur den Hut ziehen, dass war super. In der nächsten Woche wartet mit Merten eine schwere Aufgabe, aber wir waren selbstbewußt als neuer Tabellenführer dahin.“ 

Wolfgang Martens (Trainer FV Wiehl): „Porz hat verdient gewonnen, weil wir in der zweiten Halbzeit nicht alles rausgehauen haben. Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir eine junge Mannschaft haben und wir auf einen Gegner getroffen sind, der über einen sehr erfahrenen und TOP-besetzten Kader verfügt.“ 

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So spielte die SpVg. Porz: Dominique Mittenzwei, Patrick Njangue, Jan-Hendrik Bruns, Nilson Santos Francisco Mendonca, Bayram-Burak Koc, Gero Pletto, Muhammet Yildirim (63. Jonas Bockermann), Tugay Düzelten (69. Benjamin Winnersbach), Raimund Schmitz (85. Mounir El Bouzidi), Amadou Sadio Camara (78. Chris Scholz), Jan Hammes – Trainer: Jonas Wendt

So spielte der FV Wiehl 2000: Matteo Tessarolo, Dominik Knotte (76. Monty Devern), Arlind Mimini, Kevin Derksen, Waldemar Kilb, Kilian Lauff, Felix Maximilian Sievers (62. Niels Jonas Smuda), Ardit Mimini, Ozan Taskiran (72. Eren Kütük), Jack Devern (46. Fidel Delibalta), Vinzent Stoffel (57. Fabian Lukas Kotzan) – Trainer: Wolfgang Martens

Schiedsrichter: Kaan Haydan

Tore: 1:0 Tugay Düzelten (26.), 2:0 Raimund Schmitz (45.+1), 3:0 Amadou Sadio Camara (72.), 3:1 Ardit Mimini (90.+1)

(Ergebnistafel und Tabellenbild mit freundlicher Genehmigung
von fupa.net entnommen)

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Germania Zündorf lässt sich von TOP 3-Club nicht beeindrucken und bügelt die SpVg. Frechen II mit 3:1 souverän ab!

Akisu (2) und Balaj machen den Weg zur TOP 5 frei – Am kommenden Donnerstag erneute Ansetzung des Nachholspiel vs. SV Frielingsdorf – Letztes Jahres-Match zu Hause vs. Germania Geyen!

Der FC Germania Zündorf konnte mit einem 3:1 (1:0)-Heimsieg über die SpVg. Frechen II am gestrigen Sonntag in der Jupp Röhrig-Sportanlage eine Mannschaft aus der TOP 3-Riege bezwingen. Damit konnte die Elf von Trainer Angelo Mule auf Rang 6 vorrücken und hat am kommenden Donnerstag im neu angesetzten Nachholspiel gegen den SV Frielingsdorf (19.30 Uhr) die Möglichkeit, mit einem Sieg bereits vor dem letzten Jahres-Spieltag den Sprung in die TOP 5 zu schaffen. Dann hätte sich die Equipe mit 30 Punkten aus 16 Spielen eine prächtige Ausgangsposition nach den schlimmen Corona-Auswirkungen geschaffen, den sie gegen Germania Geyen verteidigen könnte.

Im Spiel gegen die SpVg. war es Akisu, der nach 18 Minuten die 1:0-Führung der Germanen bewerkstelligen konnte. Mit der knappen Führung ging es dann in die Halbzeit. In der 69. Min. kassierte die Mannschaft durch Moll den 1:1-Ausgleich, der jedoch nur zwei Minuten Bestand hatte. Akisu erzielte mit seinem zweiten Treffer in der 71. Min. die erneute Führung für die Mule-Elf. 5 Minuten später machte dann Balaj mit seinem Treffer zum 3:1 alles klar. In der Schlussviertelstunde spielten die Germanen ihren Stiefel herunter und gingen nach 90 Minuten verdient als Sieger vom Platz.

So spielte der FC Germania Zündorf: Christopher Pluchino, Dennis Fey, Noah Gilles, Lenard Stephen, Kennedy Loritz, Aydin Acisu, Daniel Martínez Garcia, Christian Kawka, Tolga Kiracti (72. Behaija Karic), David Itumine-Wane (92. Kerim-Sam Karius), Veton Balaj (89. Devin Bozdag) – Trainer: Dirk Schneider – Trainer: Angelo Mule

So spielte die SpVg. Frechen 20 II: Tobias Zillken, Daniel Koller, Konstantin Esch, Luis Dedecke-Beuttner (88. Juan Ibrahim), Leon Zirpel, Luca Schmitz, Juan Henao Cardenas (60. Dominic Moll), Fabian Thomas Zillken (68. Amin Alsabagh), Kai Burger, Volkan-Hüseyin Sevinc (46. Vinicio Evora) (83. Marlon Peplau), Mehmet-Kaan Lal – Trainer: Johannes Zäh – Trainer: Diego Cavarra

Schiedsrichter: Robin Schlömer

Tore: 1:0 Aydin Acisu (18.), 1:1 Dominic Moll (69.), 2:1 Aydin Acisu (71.), 3:1 Veton Balaj (76.)

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Unfassbar! VfL Poll verspielt sichere 3:0-Führung innerhalb von 14 Minuten und kommt mit untröstlichem 3:3-Remis nach Hause!

M. Mastur (2) und M. Rachdi wähnten Trovato-Elf in sicherem Terrain – VfL kann Patzer von Altenberg und Frechen nicht nutzen – Nächste Woche Liga-Schlager gegen den SV Altenberg!

Einen herben und bitteren Punktverlust büßte der VfL Poll ein. Im Auswärtsspiel beim alten Kölner Traditionsclub SC West führte die Mannschaft von Trainer Salva Trovato fast schon uneinholbar bis zur 71. Min. mit 0:3 und sah sich auf der Siegerstraße. Innerhalb von 14 Minuten egalisierte der SCW den Rückstand und ging nach 90 Minuten mit einem 3:3-Remis aus der Partie. Sichtlich gefrustet war danach nicht nur der Poller Coach, der nicht nachvollziehen konnte, dass die Mannschaft diese deutliche Führung nicht über die Zeit bringen konnte.

Mit einem Doppelschlag unmittelbar vor der Pause, hatte der VfL mit einer 0:2-Halbzeitführung die Zeichen auf einen Auswärtssieg gesetzt. M. Mastur (0:1/41.) und M. Rachdi (0:2/44.) trafen in der West-Arena. Auch im zweiten Abschnitt deutete zunächst nichts darauf hin, dass sich hier noch ein kleines Fußballwunder abspielen würde. Mit seinem zweiten Treffer nach 64 Minuten erhöhte M. Mastur das Resultat noch auf 0:3. Für den Poller Stürmer war es bereits der 10. Saisontreffer.

Danach setzte die Elf von Trainer Michael Kirch alles auf eine Karte und kam in der 71. Min. durch Heuter zum 1:3-Anschlusstreffer. Der VfL begann langsam aber sicher an zu taumeln und die Hausherren investierten noch mehr Druck in die Offensivbemühungen. Mit Erfolg, denn 7 Minuten vor dem Abpfiff war es erneut Heuter, der das Leder zum 2:3 über die Linie bugsierte.

Die Trovato-Elf fiel danach regelrecht in sich zusammen und kassierte nur 120 Sekunden später noch den nicht mehr für möglich gehaltenen 3:3-Ausgleichstreffer durch SCW-Aktuer Hensel. Der Poller Trainer war dann auch froh als Referee Martin Parkop die Begegnung abpfiff und verließ kopfschüttelnd seine Coachingzone. Am kommenden Wochenende erwartet der VfL Meisterschaftsfavorit SV Altenberg, die an diesem Spieltag die Tabellenführung durch ein 0:1 in der Schlussminute gegen den FC Leverkusen einbüßten.

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Salva Trovato (VfL Poll): „Ich kann heute nicht nachvollziehen, wie wir eine 3:0-Führung nicht über die Zeit bringen. Die Mannschaft kam mit dem Druck, den West da erzeugt hat, nicht mehr klar. Das ist mehr als ärgerlich und fühlt sich klar wie eine Niederlage an. Wenn das Spiel noch ein paar Minuten gedauert hätte, wären wir hier als Verlierer vom Platz gegangen. Gerade jetzt, wo Frechen 20 II (1:3 bei Germ. Zündorf) und der SV Altenberg (0:1 gegen den FC Leverkusen) patzen, sind wir nicht zur Stelle. Nach einer entsprechenden Nachbereitung werden wir unseren Fokus voll auf das letzte Spiel gegen Altenberg richten, damit wir zufrieden in die Winterpause gehen können.“

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So spielte der VfL Poll: Aboutaleb Dejgahipour, Luca Sickinger, Hiroki Yanagisawa, Enrico Interrante, Christoph Siggani, Abdelhamid Aharroud (82. Chafiq Maamoun), Mohamed Mastur, Tugra Mercan (43. Thomas De Palma), Kevin Horn, Mouhaymen Rachdi (56. Rayen Hakimi), Abdelaziz Mastur – Trainer: Salvatore Trovato

So spielte der SC West: Nico Landschulz, Alexandru Lisiuc, Andreas Krolewski, Luca Johannes Schneider, Eiki Nikaido, Mohammad Yassin Lectibi, Valeri Tsetshkladze, Nico Klein (65. Jannik Hauke), Florian Hensel, Alessandro Perri (77. Valentin Schäfer), Joel Jerome Heuter – Trainer: Michael Kirch

Schiedsrichter: Martin Parkop

Tore: 0:1 Mohamed Mastur (41.), 0:2 Mouhaymen Rachdi (44.), 0:3 Mohamed Mastur (64.), 1:3 Joel Jerome Heuter (71.), 2:3 Joel Jerome Heuter (83.), 3:3 Florian Hensel (85.)

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7 : 0! Endlich! Beim SV Westhoven-Ensen platzt der Knoten – Bozkurt-Elf verabreicht dem Liga-Letzten ordentlich Karamba!

Jelal Ali (2), Hessel (2), Kesim, Plenker und Bilgic füttern den gebeutelten SVW-Anhang – Elf klettert aus dem Abstiegskeller raus – Letztes Jahres-Match beim FC Leverkusen!

Beim SV Westhoven-Ensen hat sich die prekäre Lage etwas entspannt. Grund dafür sind zwei Siege in Serie, womit die Mannschaft von Trainer Ümit Bozkurt erst einmal die Abstiegsränge verlassen konnte. In der Woche kam man beim Nachholspiel bei der Zweitvertretung des FC Hürth zu einem überraschenden 2:0-Auswärtssieg. Plenker war zweimal zur Stelle und sicherte den wichtigen Dreier für den SVW. Gestern konnte die Equipe dann mit einem ungefährdeten 7:0 (1:0)-Kantersieg über Schlusslicht Germania Geyen nachlegen, womit der Rettungsplatz 14 aktuell zu Buche steht.

Dabei konnte die Germania lediglich im ersten Abschnitt mithalten, lag aber zur Halbzeit durch einen Treffer von Kaan Kesim nach 14 Minuten zurück. Nach dem Wechsel trumpfte dann die Bozkurt-Elf groß auf. Gleich nach Wiederanpfiff war es Mike Hessel, der das Resultat auf 2:0 stellte. Mit einem Doppelpack durch Nechirwan Jelal Ali in der 66. und 68. Minute wurde dann der Sack nach einer guten Stunde zu gemacht. Marvin Plenker (5:0/76.) und Serhat Bilgic (6:0/85.) ließen die weiteren Treffer für den SVW folgen, ehe Hessel mit seinem zweiten Tor des Tages den 7:0-Endstand besorgte (88.).

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So spielte der SV Westhoven-Ensen: Sascha Rodemers, Pascal Cerqueira-Pires (75. Stefan Pires), Pascal Nguyen, Yusuf Sarac, Marvin Plenker, Kaan Kesim (79. Timo Korbmacher), Giuseppe Basile, Nechirwan Jelal Ali (70. Nils Hunold), Mike Hessel, Serhat Bilgic, Dogukan Tasli (61. Altay Sengül) – Trainer: Ümit Bozkurt

So spielte der SC West: Dennis Prinz, Jannik Koch, Norman Ubber, Alexander Jachmich, Benjamin Niggemann (71. Alexander Reuter), Nico Drosner, Lukas Cremer (43. Moritz Altenrath), Patrick Ohandja Omboute, Benjamin Blauen, Robert Ciolek (75. Nico Prinz) – Trainer: Karl-Heinz Kunkel

Schiedsrichter: Bernd Peters

Tore: 1:0 Kaan Kesim (14.), 2:0 Mike Hessel (49.), 3:0 Nechirwan Jelal Ali (66.), 4:0 Nechirwan Jelal Ali (68.), 5:0 Marvin Plenker (76.), 6:0 Serhat Bilgic (85.), 7:0 Mike Hessel (88.)

(Ergebnistafel und Tabellenbild mit freundlicher Genehmigung
von fupa.net entnommen)

Bittere Pille! FC Prometheus Italia fängt sich im Abstiegskrimi gegen Schlebusch kurz vor Ende noch das 1:2!

Treffer von Adriano Giarrizzo reicht nicht – Elf bleibt weiter Liga-Schlusslicht – Letztes Spiel im Kalker Borussenpark!

Prometheus-Trainer Natale Giarrizzo musste in den vergangenen Wochen bereits zwei Liga-Begegnungen im Vorfeld absagen, da ihm nicht genügend Spieler zur Verfügung standen. Bei einer weiteren Absage droht der Liga-Zwangsabstieg. Grund genug um bei der griechisch-italienischen Fraktion ein großes Meeting auszurufen mit der Frage nach dem weiteren Saisonverlauf. Das Meeting verlief positiv, einige Spieler erklärten die Bereitschaft dem Verein in dieser schweren Zeit aktiv zur Seite zu stehen.

Ausgerechnet da stellte sich mit dem SV Schlebusch II ein Abstiegskeller-Nachbarkind an der Nachtigallenstraße vor, das auch jeden einzelnen Punkt benötigt. Im ersten Abschnitt bekamen die Zuschauer aus beiden Fan-Lagern eine mäßige Partie zu sehen. Keine der beiden abstiegsbedrohten Teams konnte sehenswerte Offensivaktionen herausspielen, womit das 0:0 zur Pause auch berechtigten Stand hatte. In der 60. Min. brach dann Jubel im FCP-Lager aus, als Adriano Giarrizzo die 1:0-Führung gelang.

Lange sah es dann nach einem knappen Erfolg für die Hausherren aus, doch das Blatt sollte sich nochmal wenden. 7 Minuten vor dem Abpfiff kamen die Gäste zum 1:1-Ausgleich. Schlebusch war jetzt am Drücker und der Gastgeber sah sich vermehrt in die eigene Hälfte gedrückt. Nach einer SVS-Ecke kassierte die Giarrizzo-Elf dann kurz vor Schluss noch das bittere 1:2, womit man erneut erfolglos die Spielanlage verließ.

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Natale Giarrizzo (Prometheus Italia): „Im Großen und Ganzen war das ein gutes Spiel von uns. Es ging heute um viel und wir hatten sicher den ein oder anderen nicht austrainierten Akteur in den Reihen. Aber das wichtigste ist das ich positive Ansätze gegenüber den Vorwochen gesehen habe. Deshalb bin zuversichtlich das wir unser Ziel mit einer gründlichen Vorbereitung erreichen werden.“

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So spielte Prometheus Italia: Richard Wilke, Ramiz Odobasic, Luca Giovannico, Luciano Giarrizzo, Ilhan Gündogan, Adriano Giarrizzo, Antonio Domingos Cabeco (46. Noah Leon Bergwitz), Philipp Hens, Fabio Giovannico, Antonino Zagarrigio, Alex Fedorov (60. Abdül Samet Kilic) – Trainer: Giarrizzo Natale

So spielte der SV Schlebusch II: Patrick Kuske, Julien-Pascal Miech (60. Lazaros Kesidis), Pasco Ngoy Kadindwe, Tom Steinacker, Philippe Reis, Luca David Breuer, Justin Prensena, Tim Breddemann, Tobias Balduan, Doraeed Al Ibrahim, Florian Richter (89. Aldin Basic) – Trainer: Marco Treubmann

Schiedsrichter: Markus Müller

(Ergebnistafel und Tabellenbild mit freundlicher Genehmigung
von fupa.net entnommen)

Die Kreisliga B, Kreisliga C und Kreisliga D hatten alle spielfrei und treten am kommenden Wochenende zum letzten Jahres-Spieltag an!

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