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You are currently viewing PORZER FUSSBALLTICKER *** Ausgabe 06 *** 20. September 2021

Inhaltsverzeichnis

SpVg. Porz verliert 0:3 bei Borussia Lindenthal

SV Westhoven-Ensen vs. SpVg. Flittard 0:3

Germania Zündorf bezwingt BW Köln 3:2

VfL Poll nur 1:1 vs. TuS Marialinden

Prometheus Italia Porz vermeldet 3:2 über den SV Deutz 05 II

RSV Urbach gewinnt Spitzenduell 2:1 gegen VfL Poll II

SV Westhoven II spielfrei

Germania Zündorf II schlägt TuS Langel 2:0

Mevlana Porz gewinnt beim FC Bosna 7:0

Der Spieltag wird präsentiert:

Glatte und verdiente 3:0-Pleite! SpVg. Porz bleibt ohne echte Chance im Lindenthaler Borussenpark!

„Rothosen“ leiden weiter unter angespannter Personal-Lage – Überflüssiges Langwald-Foul kostet Gelb-Rot und den nächsten Ausfall – Nächsten Sonntag kommt der SC Rheinbach!

Die SpVg. Porz hat im Kampf um die guten Plätze in der Landesliga weiteren Boden verloren und muss der Realität wieder den Vortritt lassen. Im Borussenpark in Lindenthal verlor die Equipe am gestrigen Sonntag verdient mit 3:0 (1:0) und rutschte auf Rang 7 ab. Seit drei Spielen sind die „Rothosen“ nun sieglos und mit dem SC Rheinbach kommt in der nächsten Woche ein TOP 5-Club in den Autohaus Schmitz-Sportpark. Beim Blick auf die Tabelle kann zwar ein „nur 3 Punkte-Rückstand“ auf die Ligaspitze registriert werden, aber die Partie bei den Borussen offenbarte auch eine deutliche Feststellung.

Unter den augenblicklichen Voraussetzungen mit dieser Vielzahl von Ausfällen und Verletzten, ist die Mannschaft nur zu einem gewissen Teil konkurrenzfähig. Das Hauptaugenmerk gilt daher in den nächsten Wochen eher der Stabilität, was die Mannschaft auch sicher bewerkstelligen kann. So bleibt in Porz die Hoffnung, dass sich das Lazarett in den nächsten Wochen weiter lichtet, damit Personal und Qualität bei der SpVg. wieder einen gerechten Standard bekommen und es bald wieder besseren Rothosen-Ligafußball zu sehen gibt.

Ersatzgeschwächt kam die Mannschaft rund um die Coaches Jonas Wendt und Ignazio Giambrone im Auswärtsspiel beim SC Borussia Lindenthal kaum an. Die Hausherren überzeugten sowohl technisch als auch läuferisch, während die Porzer insgesamt enttäuschten. Die SpVg. Porz musste ohne die gesperrten Aytekin Kanli und Chris Scholz sowie die verletzten Spieler Patrick Njangue, Raimund Schmitz, Jan Bruns, Baran Tatu und Krystian Zawistowski auskommen. Dennoch hatte sich die Mannschaft einiges vorgenommen, was sie aber letztlich nicht umsetzen konnte.

Es entwickelte sich Duell ohne wirklich viele Torchancen. Die erste zwingende Torchance hatte Hohenlind nach einem zu kurzen Rückpass von Thomas Mikhail auf Torhüter Dominique Mittenzwei, wobei sich der gegnerische Stürmer schließlich verhedderte (20.) Kurze Zeit später segelte der Ball nach einem Eckball durch den Porzer Strafraum auf den vollständig blank stehenden Justus Urbig, der dieses Geschenk dankend annahm und zur 1:0-Führung einnickte (25.). Viel mehr passierte nicht mehr in der ersten Halbzeit. Nach Wiederanpfiff war den Porzern ihr Wiedergutmachungswille durchaus anzumerken.

Dann aber ließ sich der bereits verwarnte Nico Langwald am gegnerischen Strafraum zu einem taktischen Foul hinreißen. Er hielt völlig zu recht die Ampelkarte (50.). Es passte zum merkwürdigen Auftritt der Porzer, dass sie sich in Unterzahl zur besseren Mannschaft entwickelten und die Hausherren tief in die eigene Hälfte drückten. Klare Chancen blieben aber weiterhin Mangelware. Die beste Möglichkeit hatte noch Benjamin Winnersbach, der das Hohenlinder Tor knapp verfehlte (60.).

Schließlich sorgte der SC Borussia Lindenthal-Hohenlind für klare Verhältnisse und erzielte nach einem Konter im eigenen Stadion das 2:0 (78.) durch Humbracht. Nur 5 Minuten später erkannte Schiedsrichter nach einer Attacke von Nilson Santos, der allerdings sehr klar den Ball getroffen hatte, auf Strafstoß, der zum 3:0-Endstand durch Waffenschmidt verwandelt wurde (83.).

Experten unter sich: SpVg-Coach Jonas Wendt (li.) und FC-Legende Wolfgang Weber, der als Grund für die schlechten Resultate der letzten Wochen, auch ganz klar die augenblickliche dünne Personaldecke sieht.

Jonas Wendt (Trainer SpVg. Porz):
Das war heute eine absolut verdiente Niederlage gegen einen Gegner, der uns in allen Belangen spielerisch und fußballerisch überlegen war. Uns fehlte heute die Galligkeit, der unbedingte Wille hier was zu reißen. Wir leiden natürlich sehr unter den vielen Ausfällen, aber wir waren heute nicht mal ansatzweise in der Lage Paroli zu bieten. Wir sollten uns jetzt wieder besinnen und wir müssen aufpassen das wir nicht durchgereicht werden. Es gab mal schönere Tage in Porz….

So begann die SpVg. Porz:

So begann Borussia Hohenlind-Lindenthal:

Day 07 – Sonntag, 26.09.2021
SpVg. Porz – SC Rheinbach

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

Der SV Westhoven unterlag gestern der SpVg. Flittard mit 0:3 (0:0)-Toren. Für die Elf von Manuel Schmidt trafen Kiwala (71.), und zwei Mal Waldoff (76./88.) im zweiten Durchgang. Damit rangiert die Bozkurt-Elf mit 7 Punkten aus 7 Spielen auf Rang 12 knapp über der schwarzen Zone. Für den SVW war es bereits die 4. Saisonniederlage und das Team ist seit drei Spielen sieglos. Leider gab es aus Westhoven keine Spielinformationen. Am Sonntag geht’s zum Tabellenschlusslicht SV Frielingsdorf.

So begann die SpVg. Flittard:

Day 07 – Sonntag, 26.09.2021
SV Frielingsdorf – SV Westhoven-Ensen

Sauenges 3:2! Germania Zündorf biegt zweimaligen Rückstand um und verliert Patrick Czaja mit schwerer Sportverletzung!

Adas und Mega-Doppelpack von Luca Mule sichern Dreier mit einem Drahtseilakt – Schneider/Mule-Elf nur zwei Punkte von der Spitze weg – Am Sonntag Monster-Match bei Favorit SpVg. Flittard! 

Der FC Germania Zündorf konnte seinen Aufwärtstrend im Heimspiel gegen ein starkes Blau-Weiß Köln fortsetzen. Nach 90 ereignisreichen Minuten behielt die Elf von Dirk Schneider, der heute den privat verhinderten Angelo Mule vertrat, mit 3:2 (1:1) die Oberhand und bog dabei einen zweimaligen Rückstand um. Überschattet wurde die Partie von der schweren Sportverletzung des Zündorfer Sportkameraden Patrick Czaja, der mit einer schweren Knieverletzung vermutlich für die komplette Saison ausfallen wird. Die Germania steht damit nach sieben Spieltagen und 14 Punkten auf Rang 6 der Liga, hat dabei aber nur zwei Punkte Rückstand auf das führende Spitzenduo aus Frechen und Flittard. Ausgerechnet am nächsten Wochenende reist die Germania zum Tabellenzweiten SpVg. Flittard.

Im Jupp Röhrig-Sportpark entwickelte sich von Beginn an eine gute Partie zweier spielstarken Mannschaften. Den besseren Start hatten die Gäste aus dem Linksrheinischen. In der 11. Min. hatte die germanische Defensive keinen Zugriff auf die Blau-Weißen, die nach einem strammen Flankenball in den Strafraum durch Reichling mit 0:1 in Führung gehen konnten. Die Germania beeindruckte dieser Gegentreffer wenig, denn nur vier Minuten später kam die Elf zum 1:1-Ausgleich. Nach einer sehenswerten Spielsituation zwischen Werken und Czaja, passte letztendlich Kawka den Ball zum freistehenden Adas, der gekonnt den Ausgleichstreffer markieren konnte.

Noch vor der Halbzeit hatten die Hausherren wesentlich mehr vom Spiel, sodass eine Führung noch vor dem Halbzeitpfiff im Rahmen des Möglichen gewesen wäre. Die aktuelle schwache Personallage bei der Germania durch Verletzungsausfälle hat derzeit weiter Bestand und beschäftigt die Verantwortlichen. Dazu passte dann auch der kurzfristige Ausfall von Lennard Stephen, der kurz vor dem Match passen musste. Nur fünf Minuten nach der Pause lief die Germania erneut einem Rückstand hinterher. Wieder bekam die Germania-Defensive keinen Zugriff auf die Gäste und luden die Blau-Weißen förmlich zum erneuten Führungstreffer durch Deelmann ein (1:2/51.).

Der große Unglücksrabe: Patrick Czaja, Mittelfeldmotor bei der Germania, zog sich im gestrigen BW-Spiel eine schwere Knieverletzung zu und dürfte für den Rest der Saison ausfallen.

Die Schneider-Elf bewies aber trotz des erneuten Rückstands eine gute Moral und wehrte sich mit allen Kräften gegen die drohende Niederlage. Glück hatte die Germania in der 65. Min. als die Gäste das 1:3 auf dem Tablett serviert bekamen. Mit einem langen Ball wurde Germanias-Kette lahm gelegt, das Leder mustergültig quer gelegt zu einem freilaufenden Mitspieler, der das Kunststück fertigbrachte, den Ball bei freiem germanischen Tor nur an den Pfosten zu setzen. Zwei Minuten später dann die furchtbare Sportverletzung des Sportkameraden Patrick Czaja, der nach einem Foulspiel unglücklich zu Boden ging und sich laut schreiend ans Knie packte.

Der leitende Schiedsrichter Manfred Hartmann unterbrach dann kurz die Partie, Czaja wurde dann mittels RTW ins Krankenhaus verbracht und wird nach Ansicht der Germania-Verantwortlichen in dieser Saison nicht mehr auflaufen können. Wer jetzt gedacht hatte, dass die Hausherren aufgrund diesem Schockmoment erstarren würden, wurde enttäuscht. Die Schneider-Elf entwickelte aus der furchtbaren Verletzung einen „Jetzt-erst-recht-Gedanken“ und riss die Partie an sich. Für den verletzten Czaja kam der junge Luca Mule ins Match, dessen Einwechslung sich am Ende mehr als bezahlt machen sollte.

Der junge Luca Mule war wieder einmal der Matchwinner. Bereits gegen den FC Rheinsüd schoß er den entscheidenden Siegtreffer und auch beim Match gegen BW Köln sicherte er mit einem Doppelpack den germanischen Dreier.

Nur sieben Minuten im Spiel hatte er in in der 75. Min. bei einem Strafraumgewühl den Durchblick und stocherte das Leder zum erneuten 2:2-Ausgleich ins Netz der Blau-Weißen. Als dann weitere vier Minuten später erneut Mule jun. nach einem langen Einwurf von Gilles wieder die Fußspitze am Ball hatte und das Leder zur erstmaligen 3:2-Führung ins Netz beförderte, gab es bei den Germanen kein Halten mehr. Die Gäste legten in den verbleibenden 10 Minuten noch einmal alles in die Waagschale, scheiterten aber an der jetzt gut sortierten germanischen Defensive. So brachten die Hausherren die verbleibende Spielzeit mit Geduld und Geschick über die Zeit und freuten sich am Ende über drei wichtige Punkte, allerdings mit einem traurigen Wermutstropfen…

gute besserung
Lieber Patrick Czaja,
der Fussballticker Porz-Online.de schickt dir ein paar liebe Genesungswünsche. Komm wieder auf die Beine, gefürchteter Linksfuss

Yanik Gilles (Presseabteilung Germania Zündorf):
„Dieser knappe Sieg heute wird natürlich von der schweren Verletzung von Patrick überschattet. Die Mannschaft hat nach dem Vorfall nur für ihn gespielt. Wir wünschen ihm alle eine Gute Besserung. Der Sieg war sicherlich eng, aber in meinen Augen war er verdient.“

So begann die Germania:

So begann BW Köln:

Day 07 – Sonntag, 26.09.2021
SpVg. Flittard – Germania Zündorf

Nur 1:1! VfL Poll kommt nicht in die Pötte und verliert eingeplante Punkte gegen Kellerkind TuS Marialinden!

Kevin Horn rettet wenigstens das Remis – VfL jetzt 4 Spiele ohne Niederlage – Am Sonntag Auswärtsreise zum FC Rheinsüd!

Vom Papier war die Sachlage vor der Partie zwischen dem VfL Poll und dem Tabellenletzten TuS Marialinden klar. Doch die 90 Minuten müssen erst mal gespielt werden und in der ausgeglichenen Liga sollte sich niemand zu sicher sein. So erging es auch der VfL-Elf von Trainer Salva Trovato, die am Ende nur mit einem enttäuschenden 1:1 (0:1) da standen und wertvolle Punkte zum oberen Drittel der Liga verpassten. Mit 12 Punkten aus 6 Spielen rangiert die Equipe auf Rang 8 im Tableau. Dabei begann die Elf aus der „Poller Gracht“ recht ansehnlich, brachte sich aber durch einen dicken Fehler regelrecht selbt ins Hintertreffen.

Marialindens Reußner nutzte den Blackout eiskalt aus und brachte die Gäste nach nur 8 Minuten mit 0:1 in Führung. Für Coach Trovato war das Gegentor ein klarer Beweis, dass man sich auf diesem Niveau solche Aussetzer keineswegs leisten kann: „In dieser engen Liga werden solche eklatanten Fehler, aber auch die kleineren rigoros ausgenutzt und dann läufst du diesem Rückstand eben hinterher…“, echauffierte sich der Porzer Coach über das unzulängliche Verhalten seiner Akteure. Und in der Tat lief der VfL dem Gegentreffer hinterher, brachte allerdings auch nichts fruchtbares auf den Platz.

Darüber hinaus haderte man mit dem Schiedsrichtergespann, wo nach Ansicht des VfL gleichwertige Vergehen nicht immer mit dem gleichen Maß bestraft wurden. Der TuS besann sich auf seine limitierten Mittel, konnte damit aber den Gastgeber in Schach halten. Vor der Partie stellte Marialinden mit 6 erzielten Treffern und 19 Gegentoren die schlechtesten Werte der Liga. Und so dauerte es dann bis zur 76. Min., ehe VfL-Recke Horn endlich der 1:1-Ausgleich gelang. Die Hausherren setzten in den Schlussminuten noch einmal alles auf eine Karte, doch das TuS-Bollwerk fiel nicht. Nach dem Schlusspfiff gab es enttäuschte Gesicherter beim VfL, der damit den Zutritt in die TOP 5 verpasste.

Abpfiff LOGO

Salva Trovato (Trainer VfL Poll):
„Wir haben heute das Spiel eigentlich in der ersten Halbzeit regelrecht verloren. Das ist echt schade, denn der Sprung in die Spitzengruppe war möglich. Wir müssen uns die Punktverluste eindeutig selbst zuschreiben, müssen uns zähneknirschend mit dem einen Punkt zufrieden geben. Aber insgesamt war heute alles viel zu wenig, meine Elf hat sich für die guten Leistungen der letzten Wochen einfach nicht belohnt. Nächste Woche beim FC Rheinsüd müssen wir uns wesentlich steigern.“  

So begann der VfL Poll:

So begann der TuS Marialinden:

Day 07 – Sonntag, 26.09.2021
FC Rheinsüd – VfL Poll

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

3 : 2! „Memo – übernehmen Sie!“ – Prometheus-Italia-Torjäger Memo Salgut schießt SV Deutz 05 II mit drei Treffern ab!

FCP mit drittem Saisonsieg jetzt Rang 8 im Tableau – Prometheus-Coach Giarrizzo froh über spielfreie Regenerationspause – Nächstes Match erst am 02.10. bei Borussia Hohenlind II!

Der FC Prometheus Italia Porz ist wieder in der Erfolgsspur. Gegen die Zweitvertretung des SV Deutz 05 gelang der Mannschaft von Trainer Natale Giarrizzo ein 3:2 (1:0)-Heimsieg. Damit agiert die Formation mit 9 Punkten aus 7 Spielen auf Rang 8 im gesicherten Mittelfeld. Die Porzer starteten recht offensiv in die Begegnung und die Gäste aus der Arenastadt kamen ihnen dabei auch fürstlich entgegen. Nach nur 5 Minuten zückte Referee Jörn Mehwald das Rote Ticket für einen Deutzer Akteur, der FCP-Spieler Simon brutal von hinten von den Beinen holte.

In der 12. Min. dribbelte sich Federov gekonnt über den Flügel durch, passte in die Mitte zum freistehenden Salgut, der keine Mühe hatte das Leder im Deutzer Kasten zum 1:0 unterzubringen. Die Gäste kamen danach gar nicht ins Match und liefen der Musik mehr oder weniger hinterher. Die Giarrizzo-Elf verpasste es im ersten Abschnitt bereits klare Verhältnisse zu schaffen, vergab aber im Abschluss mehrere aussichtsreiche Eisschussgelegenheiten, so dass es beim dünnen 1:0-Resultat blieb. 3 Minuten nach Wiederanpfiff lag sich der griechisch-italienische Anhang wieder in den Armen und feierte das vermeintliche 2:0. Doch Referee Mehwald hatte zuvor eine Abseitsstellung erkannt und untersagte dem Treffer die Anerkennung. Aber auch davon ließ sich der FCP nicht beeindrucken und drückte ihr Spiel durch.

Mehmet „Memo“ Salgut – der Goalgetter der Prometheus-Italia-Fraktion langte auch gestern wieder drei Mal hin und war der ´Man of the Match´. Salgut hat nach 7 Spielen bereits 9 Treffer auf seinem Konto.

Es dauerte zwar bis zur 69. Min, ehe erneut Salgut nach einem gewonnen Zweikampf das hochverdiente 2:0 schoss, brachte damit aber sein Team augenscheinlich auf die sichere Siegerstraße. Und als Salgut mit einem herrlichen Schuss aus der zweiten Reihe auch noch seinen dritten Treffer in der 81. Min. zum 3:0 folgen ließ, schien der Käse nun endgültig gegessen. Dem Deutzer Shabani gelang in der 86. Min. noch der Treffer zum 3:1. Aber als dann erneut Shabani nur 180 Sekunden später weiter mit einem diskussionswürdigen Elfmeter auch noch auf 3:2 verkürzte, brach bei den Hausherren noch mal große Hektik aus. Doch die restliche Zeit brachten die Porzer gekonnt und verdient über die Runden und verbuchten damit den dritten Saisonsieg.

Natale Giarrizzo (Trainer FC Prometheus Italia Porz):
Für uns waren diese drei Punkte sehr sehr wichtig. Meine Mannschaft hat heute nicht nur Mentalität, sondern auch Qualität gezeigt. In der nächsten Woche haben wir spielfrei, Zeit für ein wenig Regeneration, aber danach auch eine gewissenhafte Vorbereitung für das Match in Hohenlind-Lindenthal.

Day 07 – Sonntag, 26.09.2021
FC Prometheus Italia Porz spielfrei

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

Hitchcock-2:1 in der 91. Minute! RSV Urbach beschert seinem Anhang einen unfassbaren Last-Minute-Wahnsinn – Attila Denes schießt den RSV ins Fußball-Glück!

Neben Denes trifft Shykhov mit Marke Traumtor – Klassiker hatte Rasse, Klasse und einige kniffelige Entscheidungen – RSV nächste Woche bei Casa Espana II!

Nach den guten Saisonstarts vom RSV Urbach und Rheingold-Poll II kam es am Sonntag im Autohaus Schmitz-Sportpark zum direkten Duell zwischen den drittplatzierten Hausherren und den Gästen auf dem vierten Tabellenplatz. Für Poll-Trainer Michael Alexander „Mitch“ war es die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, an der er zuletzt die zweite Mannschaft trainierte. Für ein heißes Duell war entsprechend schon vor dem Anpfiff gesorgt. Die Urbacher wollten zu Beginn keine Zweifel daran lassen, wer hier heute als Sieger vom Platz geht und legten sehr druckvoll los. In der 4. Minute verzog Attila Denes eine Direktabnahme aus fünf Metern über das Tor.

Nur vier Minuten später scheiterte er dann nach Vorlage von Marius Baar aus zentraler Position am Gäste-Torhüter Nick Andre Nollen, der ebenfalls eine RSV-Vergangenheit hat. Anschließend flachte der Druck etwas ab und so kamen die Gäste in der 12. Minute zu ihrem ersten Abschluss, verfehlten das Tor aber aus knapp 18 Metern. Zwei Minuten später machten sie es dann aber besser. Ein langer Ball wurde vom Urbacher Kapitän Andreas Kreusch nicht konsequent geklärt, sodass dessen Kopfball vor die Füße von Alexander Stich fiel. Dieser setzte sich im Zweikampf gegen Simon Ecker durch und zog aus rund 20 Metern trocken ins lange Eck ab. Patrick Bruder, der heute für den erkrankten Niklas Kromen und abwesenden Henry Sauer einsprang, war geschlagen.

In der 26. Minute war Bruder dann erneut gefordert und warf wie immer ohne Rücksicht auf Verluste alles rein. Zunächst stürmte er aus seinem Tor und klärte einen Steckpass auf den Poller Stürmer. Die Klärungstat landete direkt bei den Gästen, die nicht lange fackelten und den Ball direkt aufs Tor beförderten. Im Zurücklaufen konnte Bruder den Einschlag spektakulär verhindern und sprang dabei an den Pfosten. Nach kurzer Behandlungspause biss er aber auf die Zähne und konnte weiter machen. Anders als Kreusch, der verletzungsbedingt nach 28 Minuten für Lars Beuthert ausgewechselt werden musste. Dies sollte es bis zur Halbzeitpause aber erst mal gewesen sein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren es dann zunächst die Gäste, die besser in die Partie kamen. So hatten sie in der 50. Minute direkt eine große Doppelchance, schlossen zur Urbacher Erleichterung aber zu unkonzentriert ab. In der 57. Minute wurde dann Tony Russo für Ecker eingewechselt und RSV-Coach Rasim Hasanovic stellte auf eine Dreierkette um. Der Flügelspieler brauchte nicht lange um auf Temperatur zu kommen. Nur eine Minute nach seiner Einwechslung setzte er mit einer tollen Flanke Valantis Grigoriadis in Szene, der mit seinem schwachen Abschluss Nollen aber vor keine Probleme stellte.

Kurz darauf war der Gäste-Keeper aber geschlagen. In der 61. Minute fasste sich Vlady Shykhov ein Herz und erzielte mit einem schönen Schuss in den linken Winkel aus rund 25 Metern das 1:1. Vorlagengeber war wieder einmal Tobias Lösing, der mit dem Zuspiel schon seinen fünften Assist der Saison markierte. Die Hausherren wollten jetzt mehr und spielten weiter nach vorne. In der 68. Minute wurde Grigoriadis dann deutlich erkennbar und ebenso eindeutig hörbar im Strafraum zu Fall gebracht. Der Unparteiische entschied aber aus dem Mittelkreis heraus auf Abstoß. Dies sollte aber nicht seine letzte Fehlentscheidung bleiben.

Im direkten Gegenzug pfiff er zwei Poller Angreifer freistehend vor Bruder zurück. Der Schiedsrichter hatte fälschlicherweise eine Abseitsstellung erkannt, obwohl die Poller Stürmer deutlich hinter dem Ball starteten. Ob als Wiedergutmachung für den nicht gegebenen Elfer oder aufgrund falscher Interpretation wird sein Geheimnis bleiben. Kurz darauf dann die nächste Szene, in der die Urbacher Glück mit der Entscheidung des Unparteiischen hatten. Der Gäste-Stürmer versuchte den Ball nach einem langen Pass über den herausstürmenden Bruder zu heben, der den Ball mit dem Arm abwehren konnte. Das Problem an der Sache: Bruder war bereits einige Meter außerhalb des Strafraumes. Auch dies blieb zum Poller Ärgernis vom Unparteiischen unerkannt.

Anschließend war dann aber wieder der Fußball im Mittelpunkt des Geschehen. In der 78. Minute wurde eine Flanke von Baar immer länger und länger senkte sich aber knapp am langen Pfosten vorbei. Die Gäste wurden dann ihrerseits nach einer Ecke in der 85. Minute gefährlich. Der scharf getretene Ball flog durch den Fünf-Meter-Raum. Durch den starken Einsatz von Shykhov verpassten aber Freund und Feind den Ball, sodass die Kugel hinter dem zweiten Pfosten ins Aus trudelte. Die Szene läutete dann die dramatische Schlussphase ein. In der 90. Minute flankte Baar auf den eingewechselten Yannick Hennemann, der den schwer zu verarbeitenden Ball per Direktabnahme nur knapp über das Tor setzte.

Als Attila Denes in der 91. Minute noch den 2:1-Siegtreffer für den RSV Urbach markierte, explodierte beim RSV der Hexenkessel. 15 Punkte aus 6 Spielen sind Top-Startrekord beim alten Traditionsclub.

Zwei Minuten später durften die Hausherren dann aber doch noch jubeln. Ruppert Witte bugsierte den Ball aus einem Gestocher heraus zu Denes. Der Urbacher Angreifer stand plötzlich frei vor dem Gäste-Tor und sorgte mit einem Abschluss ins kurze Eck für die späte 2:1-Führung der Hausherren. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein. Die Gäste aus Poll schmissen in der Folge logischerweise alles nach vorne und bekamen auch nochmal eine Ecke. Bei dieser rückte dann sogar der Gäste-Torhüter mit auf. Und der Standard sollte richtig gefährlich werden. Nach einem verlängerten Kopfball kam Dennis Heymann am langen Pfosten zum Abschluss, traf mit seinem Seitfallzieher aber nur die Latte.

Im Anschluss herrschte kurz Chaos und die Hausherren führten einen Freistoß schnell aus um das leerstehende Tor der Gäste auszunutzen. Hennemann wurde allerdings aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Ob das die richtige Entscheidung war sei dahingestellt, es änderte aber auch nichts mehr am Resultat. Nach einem weiteren Versuch von Set Sleman auf das leere Tor, der den Kasten knapp verfehlte war Schluss und die Hausherren konnten den Sieg feiern. Unter dem Strich bleibt ein verdienter, wenn auch in der Entstehung durchaus glücklicher Sieg der Hausherren. Somit stehen die Urbacher mit 15 Punkten aus 6 Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz und sind zumindest ergebnis-technisch so gut wie schon lange nicht mehr in die Saison gestartet. Nächste Woche geht es bei Casa Espana II darum, die Ergebnisse der vergangenen Wochen zu bestätigen.

Rasim Hasanovic (Trainer RSV Urbach):
Erstmal Kompliment an meine Mannschaft für diese starke Leistung. Ich war in der Woche froh das sich die Personalsituation wieder etwas verbessert hat, womit wir auch an Qualität zulegen werden. Die Mannschaft hat nach dem 0:1-Rückstand einen klaren Willen zum Umbiegen gezeigt und wurde letztendlich auch für ihre Leidenschaft belohnt. Für mich gibt’s im Fußball nichts schöneres, als in der Nachspielzeit noch den Sieg herauszuschießen. Das ist uns heute gelungen und es war unterm Strich auch verdient.

Day 07 – Sonntag, 26.09.2021
Casa Espana II – RSV Urbach

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Der Spieltag wird präsentiert:

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Kreisliga D

Der Spieltag wird präsentiert:

Kreisliga D, Staffel 1

Kreisliga D, Staffel 3

Kreisliga D, Staffel 4

Kreisliga D, Staffel 5

Enttäuschende 1:0-Pleite! SC Hitdorf für die Damen der SpVg. Wahn-Grengel kein gutes Pflaster!

Strupp-Elf aber weiter Ligaspitze – Nächste Woche spielfrei!

Verärgerte Gesichter gab es nach der Partie beim SC Hitdorf bei der Wahn-Grengeler Damenmannschaft. Nicht nur das Spiel in Leverkusen hatte man mit 0:1 verloren, man konnte auch aus dem vor dem Spiel bekannten Ergebnis der Konkurrenz (3:3 zwischen DJK Süd West und Nippes) keinen Nutzen ziehen. In Hitdorf war die Strupp-Elf, die erneut fünf Ausfälle zu beklagen hatte, zwar die bessere Elf, konnte aber die Überlegenheit nicht in Tore umwandeln. Der SCH agierte mit einer sehr kompakten Abwehr und versuchte sein Heil mit langen Bällen.

Bei der SpVg. haperte es diesmal am Spielaufbau und Spielfluss. So kam es wie es kommen musste. Hitdorf nutzte einen dicken Grengeler-Fehler eiskalt aus und stellte das Resultat für alle überraschend auf 1:0. Die Hausherrinnen wählten fortan eine härtere Gangart, womit die junge SpVg-Elf ihre Mühe hatte. So hatte das Ergebnis am Ende Bestand, wodurch die Strupp-Elf zwar weiter an der Spitze rangiert, die Konkurrenz aber noch einige Matches mehr in der Rückhand hat.

Matthias Strupp (Trainer Damen SpVg. Wahn-Grengel):
Es gewinnt im Fussball nicht immer das bessere Team. Heute hat es leider uns getroffen. Den Mädels kann ich keinen Vorwurf machen, es gibt solche Tage, wo man einfach das Tor nicht trifft und der Gegner aus dem Nichts dann einen Treffer erzielt. Jetzt heißt es Aufstehen, Krönchen richten und weiter im Training hart arbeiten.

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Verantwortlich i.S.d. Redaktion: Werner Kilian

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