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PORZER FUSSBALLTICKER *** Ausgabe 08 *** 26. Oktober 2020

SpVg. Porz mit 1:1-Remis vs. TuS Mondorf

SV Westhoven-Ensen vs. FC Rheinsüd abgesagt

Germania Zündorf vs. TV Hoffnungsthal abgesagt

VfL Poll verliert 2:5 vs. SpVg. Flittard

Prometheus Italia Porz vs. Borussia Kalk 1:6

RSV Urbach leistet sich böses 1:3 bei TuS Stammheim

RSV Rath-Heumar mit achtbarem 3:3 bei Adler Dellbrück

SV Westhoven II vs. Germ. Mülheim 04.11.20

Mevlana Porz spielfrei

Germania Zündorf II vs. SC Leverkusen 2017 am 05.11.20

Adler Dellbrück II vs. TuS Langel 4:1

Der Spieltag wird präsentiert:

1 : 1! SpVg. Porz verpasst möglichen Dreier vs. starken TuS Mondorf und bleibt auf Rang 3!

Führungstreffer von Amadou Camara reicht nicht – Wendt-Ensemble jetzt 5 Spiele ungeschlagen – Nächste Woche keine Spiele!

In einer kampf- und einsatzbetonten Partie zwischen der SpVg. Porz und dem TuS Mondorf gab es beim 1:1 (1:1) keinen Sieger. Beide Mannschaften hatten Chancen auf einen Dreier und so kam es am Ende zu einem gerechten Remis, mit dem beide Teams leben können. Die SpVg. Porz bleibt damit weiter auf einem guten 3. Tabellenplatz und ist seit fünf Meisterschaftsspielen ungeschlagen. Der Porzer Trainer Jonas Wendt musste in diesem Spiel auf den gesperrten Rick Ella sowie die verletzten Jan Bruns, Baran Tatu, Aytekin Kanli und Michael Kessel verzichten.

Die Gäste begannen stark und hatten ein Übergewicht, Porz spielte verhalten und hatte zunächst keinen guten Zugriff auf das Spiel. Der Aufsteiger dagegen wirkte einsatzfreudig, ging resolut in die Zweikämpfe und hatte nach nur 5 Minuten die erste gute Einschusschance, die von SpVg-Keeper Mittenzwei prächtig entschärft wurde. 7 Minuten später hatte der Gastgeber erneut Glück, als Abwehrchef Thomas Mikhail in Bedrängnis einen Rückpass auf seinen Keeper spielte, dabei aber den durchgestarteten TuS-Youngster Abdullah El Leithy übersah, der den Braten gerochen hatte. Mikhail und Keeper Mittenzwei versuchten das Malheur noch zu kitten, doch der 19-jährige TuS-Stürmer spritzte dazwischen, bugsierte das Leder aber aus spitzem Winkel knapp neben das leere Porzer Tor.

Amadou Camara erzielte den Führungstreffer, der am Ende aber nicht zum Sieg reichte.

Nur wenige Minuten später standen der Porzer Trainer-Crew erneut die Haare zu Berge, als erneut Mikhail einen Rückpass mitten auf das Tor seines Keepers platzierte, dieser aber schon auf dem Weg an den 5er-Rand war und dort schulmäßig die Rückgabe erwartete. Mittenzwei reagierte blitzschnell, lief dem ins Tor trudelnde Leder nach und kratzte es mit letzter Kraft noch von der Torlinie. Nach einer Viertelstunde kamen die Hausherren dann besser ins Spiel und wurden prompt gleich belohnt. Allerdings half der Gegner dabei ein wenig mit, denn Mondorfs 2,02m-Keeper Benedikt Menrath rutschte beim Abwehrversuch außerhalb seines Strafraumes aus, so dass Amadou Camara frei vor dem Mondorfer Tor zum Zug kam und die 1:0-Führung erzielte (22.).

Die Porzer freuten sich noch über diesen Treffer, als Mondorf mit schnellem Kombinationsspiel nach vorn spielte und nur 60 Sekunden später den 1:1-Ausgleich markierte (23.). Damit kassierte die SpVg-Equipe erneut nach einem eigenen Treffer viel zu schnell ein Gegentor, was in den letzten Spielen bereits mehrfach registriert wurde und die Trainercrew zurecht auf die Palme brachte. Die Defensive der SpVg. strahlte auch in der Folgezeit nicht die nötige Sicherheit aus und hatte erneut Glück, dass der TuS in der 35. Min. mit einer guten Einschussmöglichkeit scheiterte.

Auf der anderen Seite stellte dann Menrath seine Qualität im Mondorfer Kasten unter Beweis, als er einen Flachschuss von Nilson Santos (38.) und Gero Pletto (43.) prächtig parierte. Es blieb beim 1:1-Halbzeitstand, wo nach dem Spielverlauf eine Mondorfer Führung durchaus möglich und auch gerecht gewesen wäre. Mit Beginn des zweiten Durchgang änderte sich aber das Bild. Die SpVg. agierte jetzt wesentlich konzentrierter und bekam das Spiel immer besser in den Griff. Durch schnelles Umschaltspiel bekamen die Gäste fortwährend mehr Arbeit in der Defensive wie ihnen lieb sein konnte.

Die „Rothosen“ erhöhten weiter den Druck und zwangen den TuS immer wieder zu Abspielfehlern, blieben aber bei ihren Angriffsbemühungen weiter ohne Erfolg. Die Wendt-Elf spielte in dieser Phase ihre starke Physis aus, die Wittenius-Elf baute kräftemäßig ab und lief oftmals hinterher. So auch eine Viertelstunde vor Schluss, als die SpVg. einen schnellen Angriff über die linke Seite vortrug, dann mit einem weiten Diagonalpass die Mondorfer Abwehr überrumpelten und die Führung durch Hidetake Hase nur um Haaresbreite verpassten (75.).

Voll im Soll ist die SpVg. Porz nach dem 1:1-Remis vs. TuS Mondorf. Mit 15 Punkten rangiert das Ensemble auf einem starken Platz 3.

Der Gastgeber setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte, wollte mit allen Mitteln und einer taktischen Umstellung noch den Sieg mit einem „Lucky Punch“ erzwingen. Dies gelang trotz allen Einsatzes dann nicht mehr. Der gute Referee Dennis Karwatzki pfiff die Partie mit einem gerechten Remis ab. Am kommenden Wochenende gibt es aufgrund des Feiertages ein spielfreies Wochenende. Die SpVg. gastiert dann am 08. November beim FV Wiehl II.

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Jonas Wendt (Trainer SpVg. Porz):
Dieses Spiel war sehr intensiv, ich bin stolz darauf, wie meine Spieler gegen den erwartet starken Gegner aufgetreten sind. Aufgrund der guten zweiten Halbzeit hätten wir die Partie nach hinten raus entscheiden können. Kompliment an die Mannschaft.”

So spielte die SpVg. Porz:
Dominique Mittenzwei, Niklas Heidemann (61. Chris Scholz), Nico Langwald, Filippo Zammitto, Thomas Mikhail, Hidetaka Hase, Nilson Santos Francisco Mendonca, Gero Pletto (46. Gökhan Dumlupinar), Bayram-Burak Koc (84. Kai Bockemühl), Tugay Düzelten, Amadou Sadio Camara (72. Sota Kifune) – Trainer: Michael Gouram – Trainer: Jonas Wendt – Trainer: Ignazio Giambrone

So spielte der TuS Mondorf:
Benedikt Menrath, Moritz Arnold, Aaron Wieland, Abdullah El Leithy, Nachwone Zio (84. Fabian Beck), Maximilian Orth (46. Denis Radermacher), Felix Heinz, Tobias Schreiner (73. Tom Caspers), Stefan Knappe, Dardan Berisha, Julian Fälber – Trainer: Bastian Wittenius

Day 08 – Sonntag, 08.11.2020
FV Wiehl 2000 – SpVg. Porz

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Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Transfer-Hammer beim SV Westhoven-Ensen! Jan Hammes und Raimund Schmitz wechseln im Sommer ´21 zur SpVg. Porz!

Die Saison ist zwar erst 8 Spieltage alt, hat aber bereits frühzeitig ihren ersten großen Transferhammer zu bieten. Westhovens Goalgetter Jan Hammes und Spielführer Raimund Schmitz werden ab der kommenden Saison 2021/2022 für die SpVg. Porz auflaufen. Das haben die beiden Ausnahmespieler dem SV Westhoven-Ensen mitgeteilt.

Für den Fussballticker Porz-Online.de waren das natürlich Gründe genug, um Nachfrage bei Westhovens Torjäger Jan Hammes zu halten.

Fussballticker Porz-Online.de:
„Hallo Jan, die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern: ´Hammes und Schmitz wechseln von Westhoven nach Porz`. Was kannst Du uns dazu sagen?

Jan Hammes (SV Westhoven-Ensen):
„Ja, es ist richtig, Raimund und ich werden ab der kommenden Saison bei der SpVg. Porz spielen. Ich bin bald 6 Jahre hier in Westhoven, Raimund sogar 7 Jahre, und wir waren beide der Meinung dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, nach einer so langen Erfolgsgeschichte, eine neue sportliche Herausforderung anzunehmen. Schließlich sind wir ja nicht mehr die Jüngsten, aber noch lange nicht fertig und hungrig auf Erfolg.

Fussballticker Porz-Online.de:
„Wie blickst Du und auch Raimund auf diese lange Zeit hier in Westhoven zurück und was hat für euch den Ausschlag für den Wechsel gegeben?

Jan Hammes (SV Westhoven-Ensen):
„Ich habe hier in Westhoven sechs wundervolle Jahre gehabt, die ich nicht missen möchte und ich denke bei Raimund wird sich das genauso verhalten. Unter dem Strich sehen wir die sportliche Herausforderung in Porz in der Landesliga noch einmal als große Chance unser Können auf höherem Niveau unter Beweis zu stellen und dem gesamten Verein damit zu helfen, die sportlichen Ziele zu erreichen. Wir werden uns genauso mit unseren Mitteln und Werten einbringen, wie wir das in den letzten Jahren auch getan haben.

Fussballticker Porz-Online.de:
„Jetzt habt ihr hier in Westhoven ja noch einige Monate bis zum Sommer. Wie geht ihr damit um? Wie siehst Du diese Zeit?”

Jan Hammes (SV Westhoven-Ensen):
Wir gehen hier in Westhoven nicht im Unfrieden, ganz im Gegenteil. Wir sind dankbar, dass wir hier so viele schöne Jahre haben konnten und der Club kann sich sicher sein, dass wir in der jetzt laufenden Saison alles geben werden, um aus dem schlechten Ligastart noch eine ansprechende Saison zu machen. Gleichzeitig hat der Verein auch jetzt genügend Zeit, auf die kommenden entsprechenden Veränderungen zu reagieren.

Deshalb war es uns so wichtig schnellstmöglich für klare Verhältnisse zu sorgen. Wir hoffen, dass unser Engagement und unsere leidenschaftliche Hingabe für den SV Westhoven immer ein Teil der Vereins-Historie sein wird. Für uns wird es jedenfalls etwas ganz Besonderes bleiben.“

Beim SV Westhoven-Ensen herrschte zunächst ein anfängliches Entsetzen, was aber schnell dem Dank und auch der Wertschätzung, die sich beide Spieler hier über Jahre mehr als verdient haben, wich. Dementsprechend kommentierte Westhovens-Sportdirektor Christian Vonthron den Vorgang auch professionell und gab folgendes Statement:

Christian Vonthron (Sportdirektor SV Westhoven-Ensen):
„Natürlich ist das heute ein sehr trauriger Tag für den Verein und auch für mich persönlich, weil uns die zwei Ausnahmespieler im Sommer 2021 verlassen werden. Sie haben über viele Jahre das Gesicht der Mannschaft geprägt und ihr Stellenwert war unantastbar. Aber auch hier gilt es, diese Handlungen zu respektieren und das tun wir auch.

Wir sind dankbar, dass die beiden uns so viele Jahre die Treue gehalten haben und kann Ihnen daher schon jetzt viel Glück und alles Gute in Porz wünschen. Wir haben ja noch einige gemeinsame Monate vor uns und werden diese Zusammenarbeit sicherlich weiter sehr genießen. Natürlich werden wir auch auf die Veränderungen entsprechend zu gegebener Zeit reagieren.“

(Verantwortlich für das Interview: Werner Kilian)

Auf Seiten der SpVg. Porz übermittelte der 1. Vorsitzende Peter Dicke folgenden Kommentar:

Peter Dicke (1. Vorsitzender SpVg. Porz):
Wir wissen alle nicht, wie lange wir noch in dieser Saison Fußball spielen dürfen. Es häufen sich die Corona-bedingten Spielabsagen, möglicherweise wird die Saison bald ganz unterbrochen. Wir möchten uns dadurch aber nicht demotivieren lassen und planen trotzdem zukunftsorientiert.

Dass wir die Möglichkeit genutzt haben, in dieser Situation mit Jan Hammes und Raimund Schmitz zwei Ausnahmespieler frühzeitig für die SpVg. Porz zu gewinnen, bringt dies auch für unsere Fans und Freunde zum Ausdruck.

Beide Spieler werden ihr langjähriges Engagement beim SV Westhoven-Ensen mit großer Energie bis zum Saisonende weiterführen, um anschließend zur Sportvereinigung zu wechseln. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit.“

Jan Hammes und Raimund Schmitz waren über viele Jahre die absoluten Führungsspieler beim SV Westhoven-Ensen. Sie verkörperten beide genau den Spielertyp, der mit seiner Erfahrung und dem spielerischen Können enge Matches entscheiden konnten und dem Spiel den Stempel aufdrückten.

Die einzigartige Klasse blieb natürlich auch der Konkurrenz nicht verborgen und so war es nicht verwunderlich, dass beiden Fußballern nach jeder Saison vielfache Wechselanfragen ins Haus flatterten. Trotz sehr luktrativen Angeboten hielten sie dem SVW über viele Jahre die Treue. Jetzt zieht es die beiden zur SpVg. Porz, wo sie im Sommer 2021 zu “Porzer Rothosen” werden.

Der Porzer Fußball darf sich glücklich schätzen, dass beide Ausnahmefußballer Porz erhalten bleiben.

Das ist Jan Hammes:

Jan Hammes spielte in der Saison 2003/2004 in der A-Junioren-Bundesliga für Borussia Mönchengladbach und bestritt in der gleichen Saison ein Spiel in der II. Mannschaft der Borussia in der Oberliga. In den folgenden beiden Spielzeiten (2004-2006) war er fester Bestandteil im Oberliga- bzw. Regionalliga-Team der Borussia und stand kurz vor dem Sprung in den Bundesliga-Kader, was aber durch eine Verletzung nicht zustande kam.

Hammes wechselte danach zum Wuppertaler SV und schaffte mit der Regionalliga-Elf den Aufstieg in die 3. Bundesliga, wo er 19 Spiele für den WSV bestritt. Danach zog es ihn für ein Jahr zum Regionalligisten Bonner SC, bevor er wieder nach Wuppertal zurückkehrte. Aufgrund von langwierigen Verletzungen pausierte Hammes dann fast 4 Jahre, ehe er sich 2015/2016 dem Bezirksligisten SV Westhoven-Ensen anschloss. Hier wurde er vorerst heimisch und entwickelte sich zum gnadenlosen Torjäger der Liga.

In den folgenden sechs Spielzeiten erzielte der sympathische Sportsmann in 114 Meisterschaftsspielen sage und schreibe 114 Tore, was keinem weiteren Kommentar bedarf. Hammes ist robust im Zweikampf, gut am Ball und im Kombinationsspiel. Eine große Stärke ist die Assoziation, das Vorausahnen von Spielaktionen. Vor dem Tor verfügt er über den vielzitierten Killerinstinkt, der ihn dazu befähigt aus ganz wenig Chancen das maximale herauszuholen.

Durch intelligente Läufe in die Tiefe schafft er immer wieder gefährliche Freiräume und ist so für jeden Gegenspieler sehr unangenehm. Trotz seiner 35 Jahre, die er laut seinem Bundespersonalausweis ist, verfügt Hammes über eine gute Schnellig- und Wendigkeit und gilt als absoluter Teamplayer. Bleibt der Spielertyp Hammes von Verletzungen verschont, ist er für jede Mannschaft ein großer Gewinn.

Das ist Raimund Schmitz:

Raimund Schmitz (31) spielte in der Saison 2006/2007 in der A-Junioren-Bundesliga-Mannschaft von Alemannia Aachen. In der Folgesaison 2007/2008 gehörte er dem Kader des Zweitligisten von Alemannia Aachen an, bestritt in dieser Saison dann 19 Spiele für die Alemannia II in der Oberliga. Schmitz wechselte im Folgejahr für 3 Jahre zu Fortuna Düsseldorf, wo er in der NRW- bzw. Regionalliga-Mannschaft ein fester Bestandteil war.

In der Saison 2011/2012 wechselte er wieder nach Aachen , wo er in der II. Mannschaft von Alemannia Aachen aktiv war. Ein Jahr später folgte er einem Engagement beim Mittelrheinligisten Bonner SC. Seit 2014 ist er für den Bezirksligisten SV Westhoven-Ensen am Ball und entwickelte sich dort schnell zu einem unverzichtbaren typischen Leader. Bis heute trug er 119 Mal das Trikot des SVW, wo er sich 41 mal in die Torschützenliste eintragen konnte.

Schmitz ist der typische Prototyp eines athletischen Fußballer, der mit seiner großen Dynamik über eine unglaublich sichere Ballbehandlung verfügt, mit einer großen Laufbereitschaft ausgestattet ist und darüber hinaus nicht nur eine Torgefährlichkeit ausstrahlt, sondern auch über den tödlichen Pass in die Tiefe verfügt.

Eine robuste Zweikampfführung, seine Kopfballstärke, die gefürchteten Freistöße und seine Autorität auf dem Platz lässt ihn zu einem unverzichtbaren Fußballer werden, der bei jeder Mannschaft herzlich willkommen sein dürfte.

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Der Spieltag wird präsentiert:

Das Meisterschaftsspiel wurde wegen eines Corona-Verdachtsfall abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Day 08 – Sonntag, 08.11.2020
DJK Viktoria Frechen – SV Westhoven-Ensen

Das Meisterschaftsspiel wurde wegen eines Corona-Verdachtsfall abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Day 08 – Sonntag, 08.11.2020
Germania Zündorf – SC Blau-Weiß Köln

2:5-Pleite! VfL Poll konnte saustarker SpVg. Flittard nicht das Wasser reichen!

Doppelpack von Tugra Mercan zu wenig – Coach Trovato erinnert an das Saisonziel – Am 08.11. Gast beim FC Rheinsüd!

Im TOP-Spiel der Bezirksliga unterlag Tabellenführer VfL Poll der SpVg. Flittard nach 90 Minuten mit 2:5 (0:3)-Toren. Für den VfL sind die Gäste aus dem Kölner Norden ein wahrer Angstgegner, denn in den letzten 10 Jahren konnten die Poller von 17 Meisterschaftsbegegnungen lediglich nur eine Partie für sich entscheiden (Saison 2014/2015). Die zweite Saisonniederlage kostete der Mannschaft von Trainer Salva Trovato auch die Tabellenführung, die jetzt von der SpVg. Flittard bekleidet wird. Unterm Strich steht der VfL immer noch auf einem starken 3. Tabellenplatz, könnte aber am kommenden Donnerstag beim Nachholspiel zwischen dem FC Leverkusen und Germania Zündorf vom FCL überholt werden.

Die ersten 45 Minuten in der „Poller Gracht“ gehörten den Gästen, hier speziell SpVg-Akteur Marco Selbach. Durch drei Treffer (3./29./40.) des 27-jährigen Mittelfeldmotors erzielte dieser nicht nur einen lupenreinen Hattrick, sondern sorgte schon im ersten Abschnitt für eine Vorentscheidung. Der VfL kam einfach nicht ins Spiel, was aber klar an den Gästen lag, die ihre spielerischen Qualitäten voll ausspielten. Mit schnellem Umschaltspiel, hoher Ballsicherheit und intensiver Spielgestaltung liefen die VfL-Kicker meist nur hinterher. Den besseren Start in den zweiten Abschnitt hatten die Hausherren, als Tugra Mercan in der 48. Min. nach prächtiger Vorarbeit von Enrico Interrante mit seinem 7. Saisontor den Gastgeber auf 1:3 heranbrachte.

Doch die Freude dauerte nur 3 Minuten, als man sich mit einem Eigentor das 1:4 einhandelte (51.). Die SpVg. spielte im Stile einer Klassemannschaft jetzt mit ihrer Qualität den Stiefel runter und kam nach 86 Minuten zum 1:5 durch Kevin Kaumanns. Der Abschluss der TOP-Begegnung war dann wieder Tugra Mercan vorbehalten, der nach neuerlicher Vorarbeit von Interrante Ergebniskosmetik betrieb (90.+2). Am 08. November steht für den VfL das nächste Meisterschaftsspiel beim FC Rheinsüd an.

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Salva Trovato (Trainer VfL Poll):
Wir sind heute gar nicht in die Zweikämpfe hinein gekommen. Flittard hat das allerdings auch klasse gemacht. Respekt und Anerkennung für den Sieg hier bei uns. Sie haben uns heute aufgezeigt, dass wir wohl derzeit auf Dauer nicht da oben hingehören. Wir haben jetzt aufregende und erfolgreiche Wochen hinter uns, müssen aber unser Saisonziel Klassenerhalt fest im Auge behalten.

Day 08 – Sonntag, 08.11.2020
FC Rheinsüd – VfL Poll

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

Böse 1:6-Klatsche! Prometheus kapituliert im Kellerduell gegen effektive Borussen aus Kalk!

Junge Giarrizzo-Elf scheiterte auch an fehlender Erfahrung – Abstiegskampf mit Rang 15 jetzt klar sichtbar – Am 08.11. Gast bei DSK Köln!

Im Kellerduell zwischen dem FC Prometheus Italia Porz und Borussia Kalk musste der Gastgeber eine fürchterliche 1:6 (0:2)-Heimniederlage einstecken. Damit rutschte die Elf von Trainer Natale Giarrizzo auf den 15. Tabellenplatz, einem Abstiegsplatz. Gleichzeitig blieb die Elf im fünften Spiel in Folge ohne Sieg. Aufgrund der engen Tabellensituation im Tabellenkeller hatten sich sich die Hausherren ein klares Zeichen in Form eines Heimsieges vorgenommen. Doch dann kam alles ganz anders. Obwohl man in der Anfangsphase eine ausgeglichenes Spiel registrierte, gingen die Gäste in Führung.

In der 21. Min. nutzte Can Daniel Prange einen Stellungsfehler eines FCP-Akteur gnadenlos aus und markierte das 0:1. In der Folgezeit erholte sich die Giarrizzo-Elf von dem Rückstand, konnte auch gute Spielzüge kreieren, blieb aber im Offensivabschluss harmlos. Anders machte es die Elf von Thomas Wirotius. Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff fasste sich der Borusse Raphael Guldiken ein Herz und hämmerte das Leder auf den griechischen Kasten. Der nasse Belag tat dann sein übriges dazu und FCP-Keeper Haki Berahmi musste den Ball zum zweiten Mal aus dem eigenen Netz holen (0:2/41.).

Der Anfangsabschnitt der zweiten Hälfte gehörte dann dem Gastgeber, wo Adriano Giarrizzo und Luca Giovannico die vielzitierten 100%-igen auf dem Schlappen hatten, aber erfolglos blieben. Die Borussia reagierte in dieser Phase eiskalt mit dem 0:3 durch Can Daniel Prange (51.). Jan Kürten stellte dann mit seinem Treffer nach 55 Minuten die Anzeigentafel auf 0:4. Damit war die Partie entschieden, was man auch deutlich an der Körpersprache der Giarrizzo-Elf ausmachen konnte. Der Prometheus-Treffer von Noah Bergwitz nach 67 Minuten zum 1:4 war dann schon ein wenig Ergebniskosmetik.

Im Schlussabschnitt ließ Jan Kürten mit seinem zweiten Tor das 1:5 folgen (73.). Mit einem diskussionswürdigen Elfmeter stellte dann der überragende Can Daniel Prange mit seinem dritten Tor das Resultat auf 1:6 (90.+2). Nach der Partie machte sich dann eine große Enttäuschung im Lager der griechisch-italienischen Fraktion breit, auch mit der klaren Erkenntnis, dass die sehr junge FCP-Elf in puncto Erfahrung noch einiges nachzuholen hat. In zwei Wochen reist das Ensemble zum Auswärtsspiel bei DSK Köln, dem aktuellen Tabellenachten.

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Natale Giarrizzo (Trainer FC Prometheus Italia Porz):
„Heute haben wir deutlich gesehen, dass es meiner jungen Mannschaft in den entscheidenen Momenten an Erfahrung und Routine fehlt. Etliche Jungs haben ja im vergangenen Jahr noch in der A-Jugend gespielt. Ich bin mir aber sicher das sie schnell daraus lernen werden, auch wenn ein 1:6 richtig weh tut. Wir stehen im Abstiegskampf, da müssen wir uns gar nichts vormachen.

Day 08 – Sonntag, 08.11.2020
DSK Köln – FC Prometheus Italia Porz

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

RSV Urbach vergibt in Stammheim den Sieg und scheitert an Weltklasse-TuS-Keeper Bilstein!

Führungstreffer von Fabio Grün am Ende zu wenig – Hasanovic-Elf belohnt sich nicht – Am 08.11. vs. SV Bergfried Leverkusen II!

Nach vier Siegen in Folge musste der RSV Urbach beim TuS Stammheim eine 1:3 Niederlage einstecken, die bei der objektiven Nachbetrachtung ganz schön weh tut. Mit ausreichend Selbstbewusstsein im Gepäck wurde die Reise in den Kölner Norden angetreten und als Ziel war ganz klar ein Auswärtssieg eingeplant. Coach Rasim Hasanovic änderte die Startelf gegenüber dem Botan-8:1-Torfestival auf zwei Positionen. Andre Wortmann und Fabio Grün ersetzten Markus Engelhardt und Rupert Witte. Von Beginn an waren die Gäste das spielbestimmende Team und in der 6. Minute hätte es fast schon geklingelt, aber der tolle Kopfball von Miro Margeta wurde von Denis Bilstein im Stammheimer Kasten grandios pariert.

Ein weiterer Kopfball von Andre Wortmann in der 7. Minute ging über den Kasten und ein Schuss von Valandis Grigoriadis in der 16. Minute war zu unplatziert. Das Spiel lief in der ersten Hälfte fast ausnahmslos in Richtung Stammheimer Tor und Entlastung nach vorne gab es kaum. Die größte Urbacher Möglichkeit hatte dann Yannick Hennemann in der 20. Minute, als er völlig freistehend vor Bilstein den Ball aus acht Metern nicht im Tor unterbringen konnte, sondern am erneut stark reagierenden Keeper scheiterte.

Fabio Grün traf zur 0:1-Führung für den RSV, die aber am Ende nicht reichte.

Weiter ging es mit Urbacher Aluminiumtreffern durch Marius Baar in der 31. und Grigoriadis in der 41. Minute. Stammheim konnte froh sein, sich mit dem 0:0 in die Pause retten zu können und musste sich was einfallen lassen, denn der Plan mit dem extrem frühen attackieren der Urbacher ging nicht auf. Immer wieder wurde die erste Reihe problemlos überspielt und der RSV kam zwangsläufig zu seinen Chancen, die jedoch bis dahin noch nicht genutzt werden konnten. Zur zweiten Halbzeit kam bei den Gästen Quarantäne-Rückkehrer Tobi Götz für den angeschlagenen Marius Baar und er konnte sich zusammen mit seinen Mannschaftskameraden nach gerade mal 70 Sekunden über den Führungstreffer zum 0:1 freuen.

Nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen steckte Paul Sobczyk den Ball auf Fabio Grün und der traf trocken und hart ins kurze Eck. Der TuS war aber durch den Gegentreffer nicht beeindruckt und spielte fortan deutlich mutiger und vor allem auch besser. Der Gegner wurde jetzt erst auf Höhe der Mittellinie angegriffen, wodurch die Räume für die spielstarken Urbacher auf dem recht kleinen Platz immer enger wurden. Begünstigt durch eine Fehlentscheidung von Schiedsrichter Metin Sönmez konnten sich die Hausherren dann auch über den postwendenden Ausgleich freuen, obwohl Denis Lindenbergs Treffer zum 1:1 in der 49. Minute eine glasklare Abseitsstellung vorausging.

Der Unparteiische verdiente sich aber, unabhängig von dieser, auch von Stammheimer Seite zugegebenen falschen Entscheidung, eine gute Note für seine ruhige und souveräne Spielführung. Dieses Tor war so etwas wie eine Initialzündung, denn fortan wurde Stammheim immer besser, ohne aber unmittelbare Torgefahr zu erzeugen. Es wurden jetzt aber vermehrt Zweikämpfe gewonnen und auch einige spielerische Ansätze sahen durchaus vielversprechend aus. Mit viel Leidenschaft und Emotion wurde um jeden Ball gekämpft und es fiel dann tatsächlich auch der Stammheimer Führungstreffer.

Aus einer Position nahe der Eckfahne ließen Götz und Sankhon einen Flankenball zu, was nie und nimmer hätte passieren dürfen und Routinier Rene Bauer stand völlig frei am zweiten Pfosten und konnte in der 67. Minute ungehindert das 2:1 erzielen. In der Schlussphase warf der RSV Urbach alles nach vorne und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen. Nach einer Ecke von Krauskopf in der 77. Minute köpfte Götz die Kugel an den Querbalken. Stammheim verteidigte geschickt und Keeper Bilstein war der Fels in der Brandung. Mit schätzungsweise 15 Abschlägen aus der Hand in die gegnerische Hälfte sorgte er immer wieder für etwas Entlastung.

Trotz klarer Einschusschancen stand der RSV am Ende mit leeren Händen da.

Meistens suchte er Giovanni Caci, der sich ein ums andere mal mit der Urbacher Hintermannschaft auseinandersetzte und diese zu höchster Konzentration zwang. Urbach verzichtete gegen Ende des Spiels zwangsläufig immer mehr auf eine strukturierte Defensive und so ergaben sich Konter für die Hausherren. In der 83. Minute parierte Niklas Kromen noch stark mit dem Fuß in einer 1:1-Situation, kurz darauf schepperte es aber im Kasten und es stand 3:1 für den TuS Stammheim.

Der erst 19-jährige Leon Hugenott traf aus dem Getümmel heraus mit einem satten Knaller aus rund 12 Metern und sorgte für mehr als eine Vorentscheidung. Die Gäste gaben zwar nicht auf und kamen noch zu zwei hochkarätigen Chancen durch Margeta und Fahim Amjadi, aber Teufelskerl Bilstein war auch in der Nachspielzeit noch hochkonzentriert auf seinem Posten und sicherte seiner Mannschaft die Punkte.

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Guido Kromen (Teammanager RSV Urbach):
Die Niederlage ist natürlich ärgerlich, gerade unter dem Gesichtspunkt das wir sieben mehr oder weniger 100%-ige Tormöglichkeiten nicht nutzen, Stammheim hingegen mit ganz wenig Torchancen drei Tore macht. Der Sieg für den TuS war zwar glücklich, aber sie haben sich ihn aufgrund der tollen kämpferischen Leistung einfach verdient. Bis auf unsere schlechte Chancenauswertung war die Mannschaftsleistung von uns aber nicht schlecht.

So spielte der RSV Urbach:
Niklas Kromen, Fabio Grün (75. Dominik Krauskopf), Paul Sobczyk, Attila Denes, Marius Baar (46. Tobi Götz), Miro Margeta, Ibrahima Sankhon, Valandis Grigoriadis, Andre Wortmann (53. Markus Engelhardt), Janik Scheer und Yannick Hennemann (59. Fahim Amjadi)

So spielte der TuS Stammheim:
Denis Bilstein, Yasin Fidan (78. Jan Niesen), Stefan Schmitz, Nils Schiefer, Rene Bauer (87. Philip Wollweber), Aron Johannes Ackermann, Giovanni Caci, Denis Lindenberg (83. Florian Juncker), Rene Wortmann (72. Tim Luca Schiffgen), Leon Hugenott und Justin Spelthahn

Day 08 – Sonntag, 08.11.2020
RSV Urbach – Bergfried Leverkusen II

001 Keine Berichte

Day 08 – Sonntag, 08.11.2020
SSV Alkenrath – RSV Rath-Heumar

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

001 KEINE BERICHTE 17 18

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

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Kreisliga D

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Verantwortlich i.S.d. Redaktion: Werner Kilian

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