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PORZER FUSSBALLTICKER *** Ausgabe 06 *** 12. Oktober 2020

Inhaltsverzeichnis

SpVg. Porz 0:0 vs. SSV Homburg-Nümbrecht

SV Westhoven-Ensen nur 1:1 gegen Heiligenhauser SV

Germania Zündorf schlägt Viktoria Frechen 4:1

VfL Poll mit 4:0-Sieg über FV Wiehl II

Prometheus Italia Porz vs. SW Köln 3:3

RSV Urbach 5:1-Sieg bei Bor. Lindenthal IV

RSV Rath-Heumar mit torreichem 5:5 beim SV Deutz 05 III

SV Westhoven II 10:3-Kantersieg vs. FC Anadolu

Mevlana Porz bezwingt TuS Langel mit 3:1

Germania Zündorf II 9:0-Erfolg vs. SV Gremberg-Humboldt II

Der Spieltag wird präsentiert:

Interessantes 0:0! SpVg. Porz mit gerechter Punkteteilung gegen saustarken SSV Nümbrecht!

Intensive Partie ohne Sieger – Wendt-Ensemble bleibt auf Rang 3 – Nächste Woche bei Borussia Lindenthal!

Ein torloses Derby der besseren Sorte bekamen die knapp 100 Zuschauer im Autohaus-Schmitz-Sportpark geboten. Verpasste der Gast aus Nümbrecht mit leichten Vorteilen vor der Pause die Führung, so stand die Partie bis zuletzt auf Messers Schneide und endete letztlich nicht unverdient mit einem Remis – übrigens das erste Spiel ohne Gegentor dieser Saison der Porzer. Die Partie begann schwungvoll. Die erste hochkarätige Chance hatten die Gäste, doch der Porzer Keeper Dominique Mittenzwei entschärfte einen scharfen Flachschuss mit großartiger Parade (20.).

Zwar blieb Nümbrecht auch in der Folgezeit leicht feldüberlegen, aber dann hatte Tugay Düzelten eine Doppelchance, die der gegnerische Torwart und ein Verteidiger noch so gerade vereiteln konnten (35.). Es ging damit torlos in die Pause, aus der die Hausherren besser herauskamen. Es war ein offenes Spiel, bei dem die Zweikämpfe zunahmen, das aber nie unfair wurde. Porz war am Drücker. Tugay Düzelten, nimmermüde im Antreiben nach vorn, erarbeitete sich gute Chancen. Die Beste davon ergab sich nach einem klasse Zuspiel von Michael Kessel, als Tugay nur das Außennetz traf (72.).

In der 77. Minute startete Hidetake Hase ein außergewöhnliches Solo und ließ sich durch nichts und niemanden stoppen. Kurz vor dem Strafraum sah ein Nümbrechter Abwehrspieler keine andere Chance mehr, als den Porzer Angreifer mit einem wuchtigen Foul von den Beinen zu holen. Wie der Schiedsrichter allerdings anschließend dazu kam, Hidetake Hase wegen einer Schwalbe mit Gelb zu verwarnen und auf Freistoß für die Gäste zu entscheiden, konnte keiner der neutralen Zuschauer auch nur im Ansatz nachvollziehen (78.).

Auch in der Folgezeit blieb Porz feldüberlegen, hatte dann aber in der Schlussphase das Glück des Tüchtigen, als ein Nümbrechter Stürmer nach einem Abwehrfehler völlig frei zum Schuss kam, aber Nico Langwald mit großem Einsatz so gerade noch auf der Linie klären konnte (88.). Letztlich blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden. Damit bleibt die Wendt-Elf auf dem 3. Platz. Am kommenden Wochenende gastiert die SpVg. im Lindenthaler Borussenpark, die seit gestern Besitzer der „Roten Laterne“ sind.

Tugay Düzelten hatte zwei Hochkaräter zur Entscheidung auf dem Fuß, ließ aber im entscheidenden Moment den Killerinstinkt vermissen.
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Jonas Wendt (Trainer SpVg. Porz):
Das war ein Duell auf Augenhöhe. Nümbrecht hat die Tugenden mitgebracht, die auch uns auszeichnen. Beide Mannschaften haben sich den Punkt verdient.”

Torsten Reisewitz (Trainer SSV Homburg-Nümbrecht):
“Es war ein geiles 0:0 – so macht Fußball Spaß. Mit Leidenschaft und Emotionen und einem gerechten Endresultat.”

So spielte die SpVg. Porz:
Dominique Mittenzwei (TW), Jan Bruns, Tugay Düzelten, Gero Pletto (60. Burak Koc), Nilson Santos, Amadou Camara (60. Chris Scholz), Nico Langwald, Thomas Mikhail, Niklas Heidemann, Hidetake Hase, Michael Kessel, Trainer: Michael Gouram – Trainer: Jonas Wendt – Trainer: Ignazio Giambrone

So spielte der SSV Homburg-Nümbrecht:
Stephan Alexander Klur, Marvin Hennecken, Jan Luca Krämer, Tom Hillenbach, Dennis Kania, Kilian Seinsche, Julian Schwarz, Takaaki Ooka (87. Julian Opitz), Jonas Henscheid (69. Ricardo Bauerfeind), Mike Großberndt (79. Jan Leyerer), Niklas Clemens – Trainer: Torsten Reisewitz

Day 07 – Sonntag, 18.10.2020
Borussia Lindenthal-Hohenlind – SpVg. Porz

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

Nur 1:1! SV Westhoven-Ensen enttäuscht gegen Schlusslicht Heiligenhauser SV

Treffer von Lukas Linden reicht am Ende nicht – Keeper Tim Stombrowsky fängt sich glattes Rot – SVW bleibt auf Abstiegsrang!

Der SV Westhoven-Ensen kommt einfach nicht in die Gänge. Auch im Spiel zwei nach dem Ende der Trainer-Ära von Markus Arendt kam die Mannschaft gegen den bis dato punkt- und sieglosen Tabellenletzten Heiligenhauser SV nur zu einem 1:1 (0:0)-Unentschieden. Damit bleibt die Mannschaft mit 5 Punkten aus 6 Spielen auf dem 15. Tabellenplatz, einem Abstiegsplatz. Aufgrund der aufgeblähten Spielklasse (18 Clubs) steigen in diesem Jahr aller Voraussicht nach mindestens vier Mannschaften ab, womit sich der SV Westhoven-Ensen in der jetzigen Phase zumindest ernsthaft beschäftigen sollte.

Es ist hinreichend bekannt, dass die Mannschaft an guten Tagen es mit jeder Bezirksliga-Mannschaft aufnehmen kann. Allerdings herrschen an der Westhovener Oberstrasse derzeit keine „guten Tage“, in der jetzigen Phase sind erst ein Mal andere Tugenden gefragt. Am kommenden Wochenende gastiert die Elf beim Tabellenvierten SpVg. Flittard, wo die Trauben bekanntlich hoch hängen. Von der Papierlage dürfte hier aller Voraussicht nach die nächste sieglose Partie folgen, womit die Mannschaft dann schon vier Spiele ohne Sieg wäre.

In der Partie gegen Heiligenhaus bekamen die Zuschauer eine fades Spiel zu sehen, die dem kargen Heimspiel gegen Marialinden (0:0) ähnelte. Keiner der beiden Mannschaften konnte in der ersten Halbzeit dem Spiel den vielzitierten Stempel aufdrücken. Die Mannschaft von HSV-Coach Linus Werner hielt mit ihren Mitteln dagegen und konnte den Gastgeber zielgerichtet vom Tor weghalten. So war der 0:0- Pausenstand eine logische Folge der wenigen Ereignisse. Auch im zweiten Abschnitt wurde das Spiel nicht besser.

Westhovens-Keeper Tim Stombrowsky handelte sich im Spiel gegen den Heiligenhauser SV die Rote Karte ein und wird seinem Team in den nächsten Spielen fehlen.

In der 68. Min. handelte sich Westhovens-Keeper Tim Stombrowsky eine Rote Karte ein, als er außerhalb des Strafraums den Ball mit der Hand spielte und Referee Florian Lutz ihn regelkonform mit der Roten Karte vom Platz stellte trotz. Trotz dem personellen Unterzahlspiel gelang dann Lukas Linden 13 Minuten vor dem Spielende das 1:0. Gäste-Coach Werner brachte in der 70. Minute Jan Bosbach und sollte damit einen Glücksgriff tun. 5 Minuten vor dem Spielende war es der eingewechselte Bosbach, der den Gästen noch den 1:1-Ausgleichstreffer bescherte.

Vorausgegangen war ein diskussionswürdiges Foulspiel an einem Westhovener Akteur, wo der Referee allerdings weiterspielen ließ. Daraus entwickelte sich ein Konter, den die Gäste dann zum Ausgleichstreffer nutzten. Dann war Schluss an der Oberstraße. Der Spielleiter verteilte auf Westhovener-Seite 6 mal Gelb und ein Mal Rot, während Heiligenhaus sich mit einer Gelben Karte begnügte. Interimstrainer Olli Thoss und Co-Trainer Christian Brendel stehen damit vor einer Woche mit viel psychologischer Aufbauarbeit.

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Christian Vonthron (Sportdirektor SV Westhoven-Ensen):
„Leider war heute nicht mehr drin, obwohl du ein solches Match gewinnen musst. Am Ende des Tages ist das einfach zu wenig.”

Day 07 – Sonntag, 18.10.2020
SpVg. Flittard – SV Westhoven-Ensen

4:1! Germania Zündorf erledigt Viktoria Frechen mit Raketenstart in 5 Minuten (!)

Behaija Karic (2), Kadir Ala und Okan Adas sichern Heimerfolg – Jetzt Showdown beim FC Leverkusen – Germania bangt um Karic & Ala!

Vor dem Spiel waren Germania Zündorf und Viktoria Frechen mit jeweils 7 Punkten recht gut in die Saison gestartet. Damit war klar, dass diese Begegnung für beide Mannschaften auch richtungsweisend ist, ob es nach oben oder zurück ins Mittelfeld geht. So rechneten alle Zuschauer vorher mit einem engen und ausgeglichen Spiel, was auf den ersten Durchgang auch zutreffen solle. In den ersten 15 Minuten der Partie tasteten sich beide Mannschaften noch ein wenig ab, bevor es etwas zielstrebiger Richtung Tor ging. Langsam hatte die Germania mehr vorm Spiel und konnte erste gute Offensivaktionen kreieren.

Kadir Ala und Behaja Karic hatten hier zwei gute Einschussmöglichkeiten, die leider nicht genutzt wurden. Unterm Strich blieb die erste Halbzeit trotzdem unspektakulär. Umso spektakulärer ging es im zweiten Durchgang von statten. Karic und Ala holten nun das nach, was sie im ersten Durchgang verpassten. Und so klingelte es gleich dreimal innerhalb von 5 Minuten (!) im Kasten der Viktoria. Karic (47./52.) und Ala (49.) stellten die Uhr auf einen weiteren Heimsieg. Damit war das Spiel nach 52 Minuten entschieden. Auch Patrick Czaja hätte sich beinahe in die Torjägerliste eingetragen, als er in der 56. Min. nach starker Vorarbeit von Chris Kawka den Ball über das Tor jagte.

Zündorfs Sturmtank Behaija Karic hat sich neben Kadir Ala bei der Germania zu einer echten Tormaschine entwickelt. Der bullige Stürmer führt nicht nur mit 6 Toren in 5 Ligaspielen die aktuelle Bezirksliga-Torjägerliste an, sondern erzielte auch in den bisherigen 39 Meisterschaftsspielen für die Germania satte 43 Tore.

Die Germania blieb weiter unermüdlich am Drücker. 10 Minuten später war es wieder einmal Kadir Ala der mit seinem unnachahmlichen Tempo in den 16er eindrang, dabei aber vom Frechener- Verteidiger wuchtig gestoppt wurde. Fatal dabei, dass Ala durch das hohe Tempo mit voller Wucht gegen den Zaun knallte und mit einer Platzwunde ausgewechselt werden musste. Kurz danach musste auch Karic nach einem Tritt ausgewechselt werden. An die beiden Torjäger gehen von hier aus nochmal die besten Genesungswünsche raus. Das Spiel lief so vor sich hin und erinnerte ein wenig an die erste Hälfte.

Bis auf einen Pfostenschuss in der 78. Minute konnte Frechen keine Gewahr entwickeln und Zündorf verwaltete das Ergebnis weiterhin mehr oder weniger solide. In der 90. Minute wurde dann eine kleine Unachtsamkeit der Germanen doch noch bestraft und Viktoria Frechen konnte das 3:1 erzielen. Das wollten die Zündorfer jedoch nicht auf sich sitzen lassen und erzielten in Person von Okan Adas in der 94. Min. das 4:1 per sehenswerten Volleyschuss aus 16 Metern. Unterm Strich geht der Sieg völlig in Ordnung, da Zündorf hier das deutlich zielstrebigere und kompaktere Team war. Nächste Woche geht es zum Spitzenreiter nach Leverkusen.

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Day 07 – Sonntag, 18.10.2020
FC Leverkusen – Germania Zündorf

Starkes 4:0! VfL Poll rehabilitiert sich für Marialinden-Schmach und fegt Wiehl aus der Gracht

Mercan, Rachdi, Käß und Aharroud zeichnen für Sieg verantwortlich – VfL bleibt am Führungsduo dran – Heiligenhaus wartet!

Der VfL Poll hat die letztwöchige erste Saison-Niederlage (0:5-Debakel bei TuS Marialinden) gut verdaut. Gestern konnte sich die Mannschaft von Trainer Salva Trovato ordentlich rehabilitieren. Gegen den FV Wiehl II gab es einen klaren 4:0 (2:0)-Heimsieg, der auch leicht hätte höher ausfallen können. Mit 15 von 18 möglichen Punkten rangiert der VfL auf einem prächtigen Rang 3 im Tableau und bleibt damit dem Führungsduo des SV Altenberg und FC Leverkusen (beide 16 Pkt.) auf den Fersen.

Der VfL war von Beginn an spielbestimmend und hatte in der ersten Viertelstunde zwei gute Einschusschancen durch Adrian Graber (13.) und Mouhaymen Rachdi (17.). Nach 20 Minuten wurde die Wiehler Defensive dann erstmals geknackt. Nach Vorlage von Abdelhamid Aharroud war Tugra Mercan zur Stelle und markierte mit deinem 4. Saisontor den 1:0-Führungstreffer. Als dann Mouhaymen Rachdi nur 120 Sekunden später das 2:0 folgen ließ, nahm die Partie ihren erwarteten Erfolg.

Große Freude bei VfL-Youngster Jens Käß. Der 19-jährige erzielte sein 1. Saisontor für den VfL Poll.

Auch in der Folgezeit kreierten die Hausherren gute Offensivmöglichkeiten, aber wandelten diese nicht in zählbares um. Mit dem Spielstand ging es in die Pause. 10 Minuten nach dem Wiederanpfiff hatten die Gäste dann die große Chance zum Anschlusstreffer, scheiterten aber mit einem verschossenen Elfmeter (57.). In der 68. Min. hatte Rachdi das 3:0 auf dem Fuß, vergab aber aus aussichtsreicher Position.

So mussten die Zuschauer dann bis zur 81. Min. warten, ehe Jens Käß mit seinem 1. Saisontor das Resultat auf 3:0 schraubte. Den Scorerpunkt sackte sich Tugra Mercan ein. Eine Minute vor der regulären Spielzeit war es dann Abdelhamid Aharroud, ebenfalls mit seinem 1. Saisontreffer, der für den 4:0-Endstand verantwortlich zeichnete. Die Trovato Elf gastiert in der nächsten Woche beim Tabellenschlusslicht Heiligenhauser SV, die beim SV Westhoven-Ensen ein überraschendes 1:1 einfuhren.

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Salva Trovato (Trainer VfL Poll):
Heute bin ich mit der Leistung rundum zufrieden. Das Ergebnis hätte auch höher ausfallen können. Wir hatten eine kleine Phase der Schläfrigkeit, aber insgesamt war das schon in Ordnung. Die Mannschaft hat damit die erwartete Antwort auf das Marialinden-Spiel gegeben und wir wollen jetzt nächste Woche in Heiligenhaus nachlegen.

Day 07 – Sonntag, 18.10.2020
Heiligenhauser SV – VfL Poll

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

Nur 3:3! Prometheus Italia beraubt sich selbst und überlässt SW Köln billigen Punktgewinn

Adriano Giarrizzo, Kevin Rountas und ein Eigentor am Ende zu wenig – Coach Giarrizzo trauert klaren Chancen nach – Equipe verpasst Sprung ins Mittelfeld!

Ziemlich bedröppelt und enttäuscht stand Prometheus-Coach Natale Giarrizzo nach den absolvierten 90 Minuten gegen Schwarz-Weiß Köln in seiner Trainerbox. Das konnte er auch, denn seine Elf kam zwar letztlich noch zu einem 3:3 (2:2)-Remis, aber unterm Strich war das bei diesem Spielverlauf am Ende zu wenig. Damit hat die Mannschaft aus 5 Spielen 5 Punkte, verpasste dabei aber den Sprung in die Mittelfeldregion und bleibt auf Rang 11 in der Liga kleben. Die griechisch-italienische Fraktion musste gestern zweimal einen Rückstand umbiegen, hatte aber im gesamten Spielverlauf die größeren Spielanteile.

In der 10. Min. kassierte die Elf nach einem langen Flankenball das 0:1 durch SW-Akteur Marcel Wacker, dessen Kopfball vom Innenpfosten ins Netz der Hausherren sprang. Prometheus zeigte sich durch den Gegentreffer nicht geschockt und blieb weiter die balldominierende Mannschaft. Die Equipe erarbeitete sich in der Folgezeit einige gute Einschussgelegenheiten, blieb aber mit Fernschüssen und ansehnlichem offensivem Kombinationsspiel ohne Erfolg. 5 Minuten vor der Halbzeit war es dann Adriano Giarrizzo der mit einem fulminanten 25m-Schuss das längst fällige 1:1 besorgte.

Anschließend war man wohl mit den Gedanken schon in der Halbzeitpause, denn nach einem Aufbaufehler konnten die Gäste durch Sven Greis den erneuten 1:2-Führungstreffer erzielen. Im zweiten Abschnitt knüpften dann die Hausherren wieder an die überlegene Spielweise der ersten Halbzeit an. In der 56. Min. konnte ein Prometheus-Akteur im SW-Strafraum nur mit Foul gestoppt werden, wo der gute Referee Alexander Werne direkt auf den Elfmeterpunkt zeigte. Diese Chance ließ sich Kevin Rountas nicht entgehen und konnte zum 2:2 ausgleichen.

7 Minuten später fabrizierten die Gäste nach einem scharf hinein geschlagenen Flankenball ein Eigentor, womit die Giarrizzo-Elf erstmals 3:2 in Führung gehen konnte. In der Folgezeit hatte die Mannschaft genügend aussichtsreiche Offensivaktionen und hätte die Partie vorzeitig entscheiden können, wenn nicht sogar müssen. Eine Viertelstunde vor dem Spielende verlor Prometheus an Spiellinie und ließ Schwarz-Weiß Köln wieder ins Spiel hinein kommen.

Die Folge war der unnötige 3:3-Ausgleichstreffer in der 90. Minute. Zunächst parierte FCP-Keeper Behrami einen fulminanten 25m-Freistoß, aber beim Abpraller stand SW-Recke Yasar Ali goldrichtig und lochte zum glücklichen Ausgleich für die Gäste ein. Prometheus Italia reist in der nächsten Woche zur SpVg. Rheindörfer, die aktuell auf dem 7. Platz der Liga rangieren.

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Natale Giarrizzo (Trainer FC Prometheus Italia Porz):
„Wir wollten heute unbedingt dieses Spiel gewinnen und waren auch unterm Strich die absolut spielbestimmende Elf. Das Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an. Wir wurden für unsere schlechte Chancenauswertung bestraft. Die Art und Weise wie die Mannschaft die Rückstände weggesteckt hat, waren für mich sehr aufschlussreich, so dass wir mit positiver Energie am Sonntag zur SpVg. Rheindorfer reisen.”

Day 07 – Sonntag, 18.10.2020
SpVg. Rheindörfer – FC Prometheus Italia Porz

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Der Spieltag wird präsentiert:

5 : 1! RSV Urbach entert den Lindenthaler Borussenpark ohne große Probleme

Attila Denes (3), Marius Baar und Ibrahima Sankhon treffen im Linksrheinischen – RSV dritter Sieg in Folge – Jetzt gegen SV Botan!

Es waren noch keine 60 Sekunden gespielt, da zappelte der Ball erstmals im Netz von Lindenthals Schlussmann Markus Klein gehüteten Tors. Markus Engelhardt hatte Attila Denes schön zentral angespielt und dessen feine Ballmitnahme mit anschließendem Abschluss ins lange Eck führten zum frühen 0:1, was dem RSV Urbach die nötige Ruhe und Sicherheit verschaffte, das Spiel zu kontrollieren. In der 17. Minute hätte Valandis Grigoriadis auf 0:2 erhöhen müssen, aber er brachte den Ball aus vier Metern nicht im Tor unter.

Beim Gegenzug der Hausherren bestand erstmals ein bisschen Gefahr vor dem Urbacher Tor, aber der Schuss aus 14 Metern ging vorbei und beim Freistoß in der 22. Minute durch Spielertrainer Peter Hönkhaus war Schlussmann Niklas Kromen zur Stelle. Danach waren die Gäste aber wieder Herr des Geschehens, ohne dabei aber besonders gefordert worden zu sein und auch ohne wirklich zu glänzen. In regelmäßigen Abständen ergaben sich immer wieder Chancen und so war das 0:2 in der 42. Minute auch nicht mehr als die logische Folge der spielerischen Überlegenheit. Der Freistoß von Marius Baar aus rund 23 Metern wurde noch leicht abgefälscht und war dadurch nicht mehr erreichbar für Torwart Klein.

RSV-Coach Rasim Hasanovic hat gut lachen – Mit dem 5:1-Erfolg in Lindenthal fuhr seine Equipe den dritten Sieg in Folge ein.

Bester Spieler in der ersten Hälfte war Janik Scheer, der mit gefühlten 200 Ballkontakten maßgeblich zum geschätzt 70%-igen Ballbesitz der Urbacher beigetragen hat. Die Urbacher Zentrale mit Scheer, Sobczyk und Hennemann machte heute den Unterschied und RSV-Coach Rasim Hasanovic bewies ein glückliches Händchen, indem er Attila Denes auf den Flügel beorderte. Nachdem Denes in der zweiten Hälfte seine Position verinnerlicht und konsequenter eingehalten hat, lieferte er mit zwei weiteren Treffern zum 0:3 in der 58. Minute (nach starkem Zuspiel von Sobczyk) und zum 1:4 in der 78. Minute mit überlegtem Rückwärts-Schuss per Fußsohle eine sehr eindrucksvolle Leistung ab.

Zwischenzeitig kam Lindenthal durch einen verwandelten Foulelfmeter in der 75. Minute auf 1:3 heran, aber der Treffer von Thomas Klein war dann am Ende doch nicht mehr als Ergebniskosmetik. Urbach hatte in der Schlussviertelstunde noch jede Menge Möglichkeiten, aber es fiel nur noch ein Treffer, der hatte es allerdings in sich..… Der eingewechselte Neuzugang Ibrahima Sankhon lief alleine auf Schlussmann Klein zu und ließ sich durch dessen Versuche ihn mit lauten Abseits-Rufen und Reklamations-Gesten in bester Manuel Neuer-Manier nicht irritieren. Mit grandioser Technik und verblüffender Coolness umkurvte er den Keeper auf engstem Raum und vollendete zum Endstand von 1:5. Beim anschließenden Jubel erhielt der “Bierkapitän” viele anerkennende Worte seiner Mannschaftskameraden und durfte sich zu Recht freuen.

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Guido Kromen (Teammanager RSV Urbach):
Wir konnten heute den dritten Sieg in Folge einfahren und kommen so langsam auf Kurs. Allerdings sollte man den heutigen Erfolg im Schatten des Rhein-Energie-Stadions nicht überbewerten, da Lindenthal, und das ist nicht despektierlich gemeint, heute kein wirklicher Prüfstein für uns war.

So spielte der RSV Urbach:
Niklas Kromen, Tobias Götz, Paul Sobczyk (65. Sven Czakalla), Attila Denes, Marius Baar (70. Ibrahima Sankhon), Miro Margeta, Markus Engelhardt, Valandis Grigoriadis (60. Fahim Amjadi), Rupert Witte (85. Stefan Theißen), Janik Scheer und Yannick Hennemann

So spielte Borussia Lindenthal-Hohenlind IV:
Markus Klein, Sabri Toksöz, Alexander Thie, Christian Winhold, Slawomir Rostek, Joel Marx, Christian Zimmermann, Thomas Klein, Sebastian Thie, Peter Hönkhaus und Marco Cobino

Day 07 – Sonntag, 18.10.2020
RSV Urbach – SV Botan Köln

001 Keine Berichte

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10:3-Schützenfest! SV Westhoven-Ensen II bereitet FC Anadolu fürchterliches Waterloo

Nils Jansen (4), Lars Jansen, Dennis Ambrosius, Peter Griesberg, Manuel Alvarez, Agon Selimi und Chris Wexeler machen es zweistellig!

Die Reserve des SV Westhoven-Ensen empfing die Gäste des FC Anadolu zum 6. Spieltag der Saison. Nach dem enttäuschenden Remis der Vorwoche in Langel (3:3) galt es nun wieder einen Dreier einzufahren, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren. Mit Anadolu war dabei ein Gegner zu Gast, der in der aktuellen Saison bisher nicht so recht ins Rollen kam. Die Partie startete dabei zunächst relativ zäh und umkämpft. Das hohe Pressing der Heimmannschaft ermöglichte dabei aber immer wieder frühe Ballgewinne im Mittelfeld. Einer dieser konnte über eine schöne Kombination (Wexeler, Besgen, Jansen, L.) schließlich zum 1:0 verwertet werden (Nils Jansen/8.).

Ein Treffer der dem Heimteam sichtlich gut tut. Mit der Führung im Rücken schafften es die Westhovener nun befreiter und kreativer aufzuspielen. Das zeigte sich beispielsweise in einem mustergültigen Diagonalball von Stefan Pires, den Dennis Ambrosius (17.) gekonnt am Torwart zum 2:0 vorbeibugsierte. Kleine Unsicherheiten des Gäste-Keepers verwerten Alvarez (3:0/32.) und Griesberg (4:0/40.). Noch vor der Pause traf dann auch Goalgetter L. Jansen zum 5:0 (41.). Die Hausherren taten gut daran, nicht aufzuhören und immer weiter zielstrebig nach vorne zu spielen. Nach der Pause drohte das Spiel dann allerdings in eine andere Richtung zu kippen.

Der überragende Nils Jansen steuerte gleich vier Treffer beim 10:3-Erfolg des SVW II bei.

Die Gäste von Anadolu kamen mit viel Schwung aus der Halbzeit und erhöhten den Druck enorm. Die Westhovener mussten sich derweil nun eher mit Defensiv-Aufgaben beschäftigen, galt es, endlich mal wieder die „Null“ stehen zu lassen. In der 55. Minute belohnten sich die Gäste schließlich und nutzten einen Fehler in den Abwehrreihen der Westhovener zum 4:1-Anschlusstreffer. Eine ganz entscheidende und spannende Phase des Spiels, in der die Westhovener für weniger Entlastung sorgen konnten, wurde schließlich durch einen Elfmeterpfiff entschieden. Beim Vorstoß in den 16m-Raum über die rechte Seite ging Besgen zu Boden, der Schiedsrichter pfiff und Christian Wexeler verwandelte im Vergleich zur Vorwoche sicher zum 5:1 (60.).

Die Hoffnung der Gäste schien nun vorüber. In Folge dessen kamen die Hausherren nun immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Dabei erwischte besonders Nils Jansen einen Sahnetag und erzielt die persönlichen Tagestreffer zwei, drei und vier. (63./68./73. Min) zum zwischenzeitlichen 9:2. Durch Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten kamen aber auch die Gäste zu zwei weiteren Torerfolgen. Den Schlusspunkt der Westhovener Torejagd setzte schließlich der eingewechselte Agon Selimi (75.). Mit 10:3 endete eine unterhaltsame Partie, die Lust auf mehr macht. Neben attraktivem Offensivfußball ist besonders die Fairness der Partie, insbesondere der Gäste von Anadolu, hervorzuheben. Den Westhovenern steht nun ein spielfreies Wochenende bevor, bevor es dann gegen Germania Mülheim zu einem Duell auf Augenhöhe kommt.

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Day 07 – Sonntag, 18.10.2020
SV Westhoven-Ensen II spielfrei

001 KEINE BERICHTE 17 18

Day 07 – Sonntag, 18.10.2020
Germ. Zündorf II spielfrei

001 KEINE BERICHTE 17 18

Day 07 – Sonntag, 18.10.2020
TuS Langel – TuS Köln rrh. II

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

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Kreisliga D

Der Spieltag wird präsentiert:

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7:0-Gala! Mädels der SpVg. Wahn-Grengel lassen “In der Gracht” ordentlich krachen

Werner (3), Fama (2), Heidrich und ein Eigenor heizten dem VfL Poll kräftig ein – Zweiter zu Null-Sieg in Folge!

Gestern ging es zum Auswärtsspiel zum VfL Poll. Wie schon letzte Woche versuchte sich die SpVg. Wahn-Grengel mit einer Dreier-Kette, um den Gegner in ihrer Hälfte einzuschnüren. Die Wahner Mädels spielten sich in der ersten Halbzeit einige Torchancen heraus, jedoch war es schwer durch die Abwehrmauer, bestehend aus acht Pollerinnen, durchzukommen. Somit war Geduld gefragt, um eine Lücke zwischen der Abwehrmauer zu finden. In der 40. Minute war es dann soweit. Nach einem tollen Solo im Mittelfeld setzte Ramona Heidrich die durchstartende Claudia Werner mit einem Pass in die Tiefe in Szene. So gelang Werner im Fallen das 0:1. Der Schiri hatte die Pfeife für den 11er schon im Mund, wartete jedoch den Vorteil ab.

Nach der Halbzeit hieß es weiterhin die Geduld zu behalten. Das Mittelfeld um Ramona Heidrich, Eweline Sommer, Vanessa Strupp und Vera Flenner kamen dann besser in Fahrt und kreierten noch 6 weitere Tore. Direkt nach Anpfiff gelang unserer Torjägerin das 0:2. Dies gab uns dann die Sicherheit ruhig weiter zu spielen. Poll steuerte selbst noch das 0:3 bei. Kurz danach gab es dann einen 11er, Ramona Heidrich verwandelte sicher. Poll hatte nichts mehr entgegen zusetzen und zollte der hohen Laufarbeit der ersten Hälfte Tribut. Folglich konnte Chiara Fama und Claudia Werner erneut sich in die Torliste eintragen.

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Matthias Strupp (Trainer Damen SpVg. Wahn-Grengel):
“Meine Mannschaft hat die nötige Geduld an den Tag gelegt und den Gegner viel laufen lassen. Auch wenn wir unsere Chancen im ersten Abschnitt nicht gleich nutzen konnten, blieben wir doch konzentriert. Das schnelle Tor nach der Pause passte dann gut und Poll merkte dann wo die Reise heute hin gehen würde. Schön ist, dass jetzt noch einige Spielerinnen zurückkehren und wir langsam wieder komplett sind. Kompliment an alle für die Disziplin und Geduld heute. Besonders gefreut hat mich der zweite zu Null Sieg in Folge.”

Day 07 – Sonntag, 18.10.2020
SpVg. Wahn-Grengel – SC Hitdorf

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Verantwortlich i.S.d. Redaktion: Werner Kilian

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