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PORZER FUSSBALLTICKER *** Ausgabe 04 *** 28. September 2020

Inhaltsverzeichnis

SpVg. Porz mit Last-Minute-Tor 1:1 bei FV Bad Honnef

SV Westhoven-Ensen fades 0:0 vs. TuS Marialinden

Germania Zündorf mit rassigem 3:3 vs. SpVg. Flittard

VfL Poll fertigt FC Hürth II 6:1 ab

Prometheus Porz spielfrei

RSV Urbach 6:2-Sieger vs. SSV Alkenrath

RSV Rath-Heumar 4:1-Erfolg bei Bergfried Leverkusen II

VfL Poll II unterliegt Adler Dellbrück 0:3

SV Westhoven II 7:1-Gala vs. Adler Dellbrück II

Mevlana Porz 8:1-Sieg über TuS Köln rrh.

TuS Langel erleidet 2:6 beim FC Bosna

Germania Zündorf II 2:2 vs. Germania Mülheim

Der Spieltag wird präsentiert:

1:1! SpVg. Porz holt sich in der 96. Minute glücklichen Punktgewinn beim FV Bad Honnef

Ella und Tepecik kassieren Rot, Mikhail Gelb-Rot – Düzelten trifft mit Last-Minute-Elfmeter – Wendt-Elf mit schwacher Teamleistung!

In Unterzahl hat die SpVg. Porz beim FV Bad Honnef ein 1:1-Unentschieden erreicht. Die Wendt-Elf geriet gegen keinesfalls überzeugende Honnefer in der ersten Hälfte in Rückstand, blieb fast über die gesamte Spielzeit offensiv harmlos, zeigte nach der Gelb-Roten Karte gegen Thomas Mikhail und der Roten Karte gegen Rick Mickael Ella aber Moral und kam in der Nachspielzeit durch ein Elfmeter-Tor von Tugay Düzelten noch zu einem glücklichen Punktgewinn.

Die Zuschauer sahen von Anfang an ein zerfahrenes Spiel beider Mannschaften. Unerklärliche Fehlpässe ließen auf keiner Seite einen geordneten Aufbau zu. Während es die Hausherren überwiegend mit langen Bällen versuchten, die jedoch meist ihr Ziel verfehlten, versuchten es die Porzer mit einem Kurzpassspiel, wobei es aber immer wieder an der nötigen Präzision fehlte. Torchancen blieben Mangelware. Der Führungstreffer des HFV resultierte dann aus einer offensichtlichen Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns. Bei einem weiten Ball stand ein Honnefer Spieler mindestens drei Meter im Abseits, aber die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm. Dieses Geschenk wurde dankend angenommen und zur 1:0-Führung genutzt (30.).

Anschließend wurde das Spiel immer hektischer, auch von den Trainerbänken ging viel Emotion aus. In der 44. Minute klärte Jan Bruns mit einer spektakulären Grätsche und traf den Ball. Die Trainer des FV Bad Honnef wollten ein Foul erkannt haben und stürmten auf den Spieler sowie ihre Trainerkollegen aus Porz zu. Leider ließen sich auch die Porzer Auswechselspieler in diese Rudelbildung verwickeln. Der dritte Torhüter der SpVg. Porz Yasin Tepecik erhielt wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte, aber auch FVB-Coach Alexander Halfen wurde des Feldes verwiesen (44.). Anschließend beruhigte sich die Situation zum Glück wieder.

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel nicht wesentlich besser. Honnef verteidigte verbissen, Porz verzettelte sich immer wieder in völlig unnötigen Einzelaktionen. Lediglich zwei Freistöße von Tugay Düzelten (55./63.) sorgten für so etwas wie Torgefahr. Schließlich wechselte Jonas Wendt immer offensiver ein und löste damit seinen Abwehrverbund auf. Daraufhin ergaben sich für die Hausherren immer wieder gute Konterchancen, die aber nahezu kläglich vergeben wurden. Als Thomas Mikhail wegen wiederholten Foulspiels mit der Ampelkarte vom Platz gestellt wurde (76.), rückte der Punktgewinn für Porz in weite Ferne. Trotz seiner Überzahl spielte der FV Bad Honnef in der Schlussviertelstunde gnadenlos auf Zeit.

Die Spieler ließen sich auch nach harmlosen Zweikämpfen lange behandeln und wunderten sich anschließend, dass der Schiedsrichter eine Nachspielzeit von sechs Minuten anzeigte. In der zweiten Minute der Nachspielzeit stürmte Rick Mickael Ella nach vorn und erarbeitete sich einen Eckball. Der Schiedsrichter zeigte jedoch zur Überraschung aller auf Torabstoß, wodurch sich Rick zu einer Bemerkung hinreißen ließ, die als Beleidigung gewertet und mit einer glatt Roten Karten sanktioniert wurde (90.+2). Mit letzter Verzweiflung bestürmten die Porzer noch einmal das gegnerische Tor, auch Torhüter Dominique Mittenzwei zog es nach vorn. Der Ball wurde geklärt und zwei Honnefer Spieler stürmten allein auf das leere Porzer Tor zu.

Die endgültige Entscheidung schien gefallen, aber Nico Langwald jagte seinen Gegenspielern mit einem sensationellem Sprint den Ball ab und hatte auch noch die Luft, einen präzisen Flankenball zu schlagen. Michael Kessel drang energisch in den Honnefer Strafraum ein, wurde klar gefoult und erhielt den berechtigten Elfmeter. Statt der Entscheidung für Bad Honnef nun die Ausgleichschance für die SpVg. Porz – eine völlig verrückte Schlussphase entschädigte ein wenig für den bis dahin verkorksten Spielverlauf. Tugay Düzelten trat an und verwandelte sicher zum nicht mehr erwarteten 1:1-Ausgleich (90.+5).

Tugay Düzelten behielt in der 96. Min. die Nerven und sicherte mit einem verwandelten Foulelfmeter den glücklichen Punktgewinn
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Jonas Wendt (Trainer SpVg. Porz):
“Ich bin richtig enttäuscht wie schlecht wir heute Fußball gespielt haben. Das war eines der schlechtesten Spiele seit ich in Porz bin. Ohne Bad Honnef nahe treten zu wollen oder respektlos zu sein, gegen die Mannschaft musst du einfach gewinnen. Wir hatten uns da schon mehr ausgerechnet. Die Art und Weise, wie wir heute aufgetreten sind, hat mir überhaupt nicht gefallen. Wir werden das sehr klar ansprechen, wozu auch die Dinge neben dem Platz gehören. So dürfen und werden wir uns nicht mehr präsentieren.”

Alexander Halfen (Trainer FV Bad Honnef):
“Natürlich ist man enttäuscht wenn man mit dem Schlusspfiff noch den Sieg aus der Hand gibt. Aber ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die junge Truppe hat heute alles reingehauen und wir haben gezeigt, dass wir durchaus konkurrenzfähig sein können. Wir hatten heute am Ende genug Gelegenheiten den Sack zuzumachen. Die Rote Karte gegen mich in der Rudelbildung habe ich zu Unrecht bekommen. Ich wollte schlichten, habe mir nichts zuschulden kommen lassen.”

So spielte die SpVg. Porz:
Dominique Mittenzwei (TW), Jan Bruns (62. Amadou Camara), Chris Scholz (71. Muhammet Yildirim), Tugay Düzelten, Gero Pletto (68. Gero Pletto), Gökhan Dumlupinar, Nico Langwald, Thomas Mikhail, Baran Tatu, Rick Mickael Ella, Hidetake Hase – Trainer: Michael Gouram – Trainer: Jonas Wendt – Trainer: Ignazio Giambrone

So spielte der FV Bad Honnef:
Martin Michel, Philipp Strom, Edward Penner, Hun-Cheol Choi (57. Oliver Vianden), Marco Poetes (38. Tobias Klokhammer), Mikolaj Grabowski, Timon Ünaler, Benjamin Krayer, Marc-Joel Skoda, Eric Noah Zientz (73. Emirhan Özdeniz), Manuel Jäger (71. Seiki Kumano) – Trainer: Alexander Halfen

Day 05 – Sonntag, 04.10.2020
SV Schlebusch – SpVg. Porz

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

Gruseliges 0:0! SV Westhoven-Ensen kommt über Nullnummer gegen TuS Marialinden nicht hinaus

Zuschauer bekommen schwaches Liga-Match zu sehen – Prädikat “Not gegen Elend” – Fällt jetzt auch noch Hammes aus?

Beim SV Westhoven-Ensen musste man auch in der abgelaufenen Woche erst einmal einen großen Verletzten- und Ausfall-Check machen. Trainer Arendt registriert aktuell fast einen zweistelligen Personalausfall, der ihm wie in den Vorjahren jegliche Möglichkeit raubt, Ruhe und Konstanz in die Mannschaft zu bekommen. Und es gesellten sich gleich zwei Hiobsbotschaften dazu. Die MRT-Untersuchung bei Fabio Brito-Ventura, der im letzten Meisterschaftsspiel beim FC Hürth II verletzt ausschied, entpuppte sich als Kreuzbandriss, womit die Saison für den sympathischen Defensivspezialisten praktisch gelaufen ist.

Hinzu gesellte sich dann auch noch Barney Blase, der Coach Arendt darüber unterrichtete, dass er aufgrund eines Außenbandanrisses ebenfalls 4-6 Wochen ausfallen wird. Und die nächste lange Verletztenmeldung könnte schon in den nächsten Tagen einlaufen: Jan Hammes plagt sich schon seit einigen Wochen mit einer hartnäckigen Sehnenverletzung. In dieser Woche steht ein entscheidender MRT-Termin an der darüber entscheiden wird, ob Hammes ebenfalls für mindestens 4 Monate pausieren muss.

Fällt jetzt auch noch Jan Hammes aus? Der Westhovener Torjäger laboriert seit Wochen an einer langwierigen Sehnenverletzung.

Trotz allem will der 35-jährige Westhovener Torjäger von einem möglichen Karriereende nichts wissen: „Wenn ich wieder richtig fit bin und gesund bleibe, mein Körper die Belastungen mitmacht, kann ich mir durchaus vorstellen noch 2-3 Jährchen auf diesem Niveau zu spielen“, sind Worte die man in der Westhovener Vorstandsetage gern hören wird. Hammes ist für Westhoven wie eine Lebensversicherung. In den bisherigen 114 Meisterschaftsspielen erzielte der erfahrene Sturmtank sage und schreibe 114 Tore, was keinem weiteren Kommentar bedarf. Das er auch gestern an allen Ecken und Kanten fehlte, brachte das Ligaspiel gegen TuS Marialinden zu Tage.

Um es vorweg zu nehmen: Das beste am Spiel war der Schlusspfiff von Schiedsrichterin Manuela Stüßer. Die zahlreichen Zuschauer bekamen ein äußerst schwaches 0:0 (0:0) serviert, wo der vielzitierte Slogan „Not gegen Elend“ die richtige Spielbezeichnung fand. Gegen die Gäste aus Marialinden, wogegen der SVW in der bisherigen gemeinsamen 4-jährigen Bezirksligazeit noch nie gewinnen konnte, fand die erneut personal geschwächte Arendt-Elf kein Mittel das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Konnte die SVW-Elf noch in der letzten Woche gerade im zweiten Spielabschnitt beim FC Hürth II eine gewisse Willensmentalität entwickeln, so war das am gestrigen Spieltag nicht auszumachen.

Unzählige leichte Abspielfehler, fehlendes spielerisches Esprit und damit eine notgedrungene limitierte Spielanlage ließen keinen Platz für einen Dreier. Und auch die Leistung des TuS aus Marialinden ließ einiges zu wünschen übrig, wo klassisch die gleichen fehlenden Tugenden auszumachen waren und damit der sogenannte Grottenkick Einzug halten konnte. Beide Mannschaften hatten über die gesamte Spielzeit zwar Chancen zum Sieg, doch am Ende hätte kein Team den Dreier verdient gehabt. So passte dann nach 93 Minuten auch das Resultat zum Spiel mit der folgenden Aussagekraft, dass beide Clubs erst mal knapp über der Abstiegslinie im Tableau stehen.

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Markus Arendt (Trainer SV Westhoven-Ensen):
„Wir haben heute ein schwaches Spiel geliefert und waren nicht in der Lage der Begegnung den Stempel aufzudrücken. Das Ergebnis geht am Ende auch in Ordnung.

Day 05 – Sonntag, 04.10.2020
FV Wiehl II – SV Westhoven-Ensen

3 : 3! Irres Spektakel! Keeper Albov raubt eigener Germania den Sieg gegen saustarkes Flittard!

Treffer von Patrick Czaja, Behaija Karic und Kadir Ala retten intensive Partie – Fans sehen absolutes TOP-Spiel mit irrem Tempo!

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In dem auf Freitag Abend vorgezogenen Spitzenspiel zwischen Aufsteiger FC Germania Zündorf und der SpVg. Flittard trennten sich beide Teams 3:3 (2:2)-Unentschieden. Die Gäste hatten um eine Vorverlegung der Partie gebeten, welchem Wunsch der Aufsteiger gerne nach kam. Unglücksrabe des Abends war Germania-Keeper Maxim Albov, der mit zwei schweren Torwartpatzern den Nord-Kölner zu zwei Treffern verhalf. Die gut 150 anwesenden Zuschauer bekamen ein absolutes TOP-Spiel zu sehen, was an Rasse, Klasse und Hochklassigkeit alles zu bieten hatte.

Überhaupt erfreuen sich die vorgezogenen Freitagabend-Partien immer einer größeren Beliebtheit, sodass viele Fußballfreunde und Vereinsakteure von nah und fern voll auf ihre Kosten kamen. Beide Teams taktierten gleich zu Beginn nicht viel herum, sondern gingen mit offenem aggressiven Pressing gleich aufs Ganze, womit die Fans aus beiden Lagern eine sehr intensive Partie zu sehen bekamen. Und so dauerte es auch nur 7 Minuten, ehe Germanias Patrick Czaja aus halbrechter Position in seiner unnachahmlichen Art abzog und sich das Leder zur überraschenden 1:0-Führung für die Gastgeber ins Netz senkte.

Germanias-Neuzugang Patrick Czaja (re.) befindet sich derzeit in einer bestechenden Form und sorgte mit einem fulminanten Hammer für die 1:0-Führung der Hausherren

Der Gast aus Flittard wirkte kurz geschockt, erholte sich aber schnell und kam nach einer Viertelstunde durch einen Foulelfmeter zum 1:1-Ausgleich. Zündorfs Serhan Erdek ging in einem Zweikampf im eigenen Strafraum etwas zu rustikal zu Werke, der Gegenspieler nahm die Einladung dankend an, worauf Referee Yannik Diebel auf den Elfmeterpunkt zeigte. Die Entscheidung war sicherlich diskussionswürdig, aber vertretbar. Fabian Brockmeyer ließ sich die Situation nicht entgehen und glich zum 1:1 aus. Kaum hatte sich die Aufregung gelegt, gabs im Flittarder Fanblock erneut Grund zum Jubeln.

Zündorfs-Keeper Maxim Albov parierte zunächst einen 18m-Schuß der Gäste, ließ das Leder dann aber leichtfertig aus seinen Händen gleiten, wo SpVg-Akteur Tim Weyers die Aktion blitzschnell erfasste und zum 1:2 für den Titelfavoriten einschoss (18.). Der Jubel hatte sich noch nicht ganz gelegt, da geriet die germanische Gegenseite außer Rand und Band. In einer blitzschnellen Doppel-Kombination zwischen Behaija Karic und Kadir Ala, legte Ala seinem bulligen Stürmerkollegen maßgerecht auf, der den Ball mit gefühlten 150 km/h unter den Flittarder-Querbalken zimmerte und damit den erneuten 2:2-Ausgleich markierte.

Auch im weiteren Verlauf entwickelte sich das Match zu einer enorm intensiven und packenden Partie. Die SpVg. gefiel dabei mit schnellem spielerischen Kurzpassspiel und Pressingfußball, wo alle Akteure unentwegt in einem ordentlichen Tempo unterwegs waren. Die Elf von Trainer Angelo Mule hielt dabei ordentlich dagegen und konnte ihrerseits mit schnell vorgetragenem Umschaltspiel gute Offensivaktionen erarbeiten. Beide Teams waren mit einer ähnlichen Spielanlage unterwegs, wodurch dem Zuschauer eine packendes Spiel kredenzt wurde, was ständig hin und her wogte.

Germanias-Keeper Maxim Albov war mit seinen zwei entscheidenden Fehlgriffen im wahrsten Sinne des Wortes “die ärmste Sau”… im hochklassigen Spitzenduell

Nach dem Wechsel ging das Spektakel unverändert weiter. Und wieder wurde Germanias-Keeper Maxim Albov zur tragischen Figur. In der 52. Min. konnte er einen eher leichten Schuss eines SpVg-Akteur nicht unter Kontrolle bringen, ließ das Leder wieder nach vorne abklatschen, wo diesmal Fabian Brockmeyer goldrichtig stand und zur erneuten 2:3-Führung einschießen konnte. Die Germania ließ sich aber auch von diesem erneuten Tiefschlag nicht entmutigen und hielt weiter voll dagegen. Und sie wurden für ihren Aufwand belohnt.

Erneut wurde Zündorfs Torjäger Kadir Ala in der 62. Min. steil geschickt und mit einem wahren Kraft- und Willensakt überwand er im Flittarder-Strafraum den herausstürzenden SpVg-Schlussmann und markierte das 3:3. Allerdings war die Situation wegen einer Abseitsstellung von Ala diskussionswürdig, doch die Fahne des Schiedsrichter-Assistenten blieb unten und die Pfeife von Referee Diebel stumm. Diebel hatte mit der intensiv geführten Begegnung gut zu tun, ließ aber bei einigen Zweikampfentscheidungen nicht immer das Gleichheitsprinzip gelten. Beide Mannschaften hielten weiter an der intensiven Spielweise fest, wobei sich trotz zunehmender Spieldauer bei keiner Elf ein Substanzverlust bemerkbar machte.

Die Germania hatte im zweiten Spielabschnitt mehr Spielanteile, konnte aber daraus kein Kapital schlagen. In den Schlussminuten war der geknickte Germania-Schlussmann Albov nochmal auf dem Posten, als er einen 20m-Knaller prächtig parieren konnte. Auf der anderen Seite hatte SpVg-Keeper Patrick Kuske Glück, dass sich bei der letzten Spielaktion ein Kawka-Freistoß auf die Torlatte senkte. Dann war Schluss in einer packenden Spitzenbegegnung, wo jeder Cent sein Eintrittsgeld wert war. Germania Zündorf reist am nächsten Sonntag zur Auswärtspartie beim FC Rheinsüd.

Angelo Mule (Trainer FC Germania Zündorf):
Ich denke wir haben heute ein Spiel auf höchstem Bezirksliga-Niveau gesehen, wo nicht nur viel Spielqualität drin war, sondern auch ganz hervorragend mit und ohne Ball gearbeitet wurde. Flittard hat eine starke Mannschaft gegen die man erst mal bestehen muss. Deshalb muss ich meiner Mannschaft ein ganz dickes Kompliment machen. Sie hat hervorragend verteidigt, sehr viel effektive Laufarbeit geleistet, da kann man nur zufrieden sein. Wir können als Aufsteiger stolz auf diese Leistung sein. Wir haben unglückliche Gegentore mit den Torwartfehlern und dem Elfmeter kassiert, aber wir haben da Moral und Charakter bewiesen. Unterm Strich geht das 3:3 in Ordnung.

David Gsella (Trainer SpVg. Flittard):
Ich kann mich meinem Trainerkollegen Angelo Mule nur anschließen und denke auch das wir alle ein sehr gutes Bezirksligaspiel gesehen haben. Das Spiel lebte von seiner Spannung und am Ende gab es auch mit dem 3:3 ein gerechtes Ergebnis.”

Day 05 – Sonntag, 04.10.2020
FC Rheinsüd – Germania Zündorf

6:1-Hammer! VfL Poll bereitet Hürth II ein fürchterliches Waterloo!

Rachdi (2), Graber, Mastur, Mercan und Interrante machen das halbe Dutzend voll – Trovato-Elf lag 56 Minuten mit 0:1 zurück!

Der unaufhaltsame Aufwärtstrend des VfL Poll geht auch am 4. Spieltag in der Bezirksliga unverdrossen weiter. Diesmal wurde der FC Hürth II im IKK Classic-Sportpark mit 6:1 (0:1) besiegt. Dabei lag der VfL 56 Minuten zurück, schaffte aber in den verbleibenden 34 Minuten noch ein halbes Dutzend Tore. Der vierte Sieg im vierten Spiel spiegelt sich auch eindrucksvoll in der Tabelle wieder. Die Mannschaft steht mit 17:1 Toren und maximalen 12 Zählern auf dem Meisterplatz und genießt dabei sichtlich den Augenblick. In der kommenden Woche gastiert die Elf von Trainer Salva Trovato bei TuS Marialinden, die beim 0:0 in Westhoven mit einer schwachen Leistung vorstellig wurden.

Die Zeichen, womit die Poller durchaus noch länger auf dem Sonnenplatz bleiben könnten, stehen damit nicht schlecht. Im Heimspiel gegen den FC Hürth II mussten die Hausherren erst eine kalte Dusche über sich ergehen lassen. Nach einem misslungenen Klärungsversuch von VfL-Keeper Ikeda war Torben Obendall bereits nach 23 Sekunden zur Stelle und brachte den Gast mit 0:1 in Front. Im weiteren Verlauf hatte der Gastgeber durchaus Möglichkeiten, die Partie zu drehen. Nach 13 Minuten scheiterte Mohamed Mastur mit einem Schuss knapp neben den Pfosten. 10 Minuten später hatte sich Kevin Liebenow durchgetankt, wurde aber im letzten Moment von einem Hürther-Verteidiger am Einschuss gehindert.

Mit dem 0:1-Rückstand ging es in die Pause. Trainer Trovato bemängelte in der Kabine das zum Teil behäbige Spiel seiner Elf und forderte eine Leistungssteigerung. Und die kam dann auch, denn nach dem Wechsel drehte der Tabellenführer dann richtig auf. In der 56. Min. war es Mohamed Mastur der mit einem 25m-Hammer das längst fällige 1:1 besorgte. 10 Minuten später war Tugra Mercan zur Stelle und erzielte mit seinem 4. Saisontor die erstmalige 2:1-Führung. Und als Adrian Graber nur 120 Sekunden später das 3:1 folgen ließ, war die Partie so gut wie entschieden.

Nach toller Vorlage von Mercan war erneut Rachdi zur Stelle und zeichnete für das 4:1 verantwortlich (76.).10 Minuten vor dem Abpfiff fing sich Kadir Soycan die Rote Karte ein und wird dem VfL in den nächsten Spielen fehlen. Aber auch in Unterzahl ließ sich der VfL nicht aufhalten. In der 83. Min. wieder eine gelungene Kombination zwischen Mercan und Rachdi, wo letzterer gekonnt zum 5:1 einlochen konnte (82.). Den Schlusspunkt setzte dann Enrico Interrante, in dem er das halbe Dutzend in der Nachspielzeit voll machte (90.+1).

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Salva Trovato (Trainer VfL Poll):
„Am heutigen Sieg gibt es nichts zu deuteln. Wir hatten durch den schnellen Rückstand eine kleine ungewohnte Schockphase, hätten aber schon in der ersten Halbzeit das Ergebnis korrigieren können. Im zweiten Abschnitt haben wir dann zu unserer Spielkultur zurück gefunden und die richtigen Antworten gegeben. Wir genießen weiter den Moment, das ist keine Frage, aber wir wissen auch sehr genau, dass das nächste Woche bei TuS Marialinden ein ganz schweres Unterfangen werden wird.

Day 05 – Sonntag, 04.10.2020
TuS Marialinden – VfL Poll

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Einige Porzer Fußballclubs nehmen am diesjährigen Bitburger Kreispokal teil. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb ist freiwillig. Die Pokalspiele finden in der Regel in der Woche statt und gehen bis zur endgültigen Entscheidung, das heißt mit Verlängerung und gegebenfalls Elfmeterschießen.

Während der ein oder andere Club auf ein gutes Los einer höherklassigen Mannschaft hofft und damit auch gleich die Vereinskasse ein wenig füllen kann, setzen andere andere voll auf die Meisterschaftsrunde und verzichten auf den Pokal. Hier eine Übersicht über das Abschneiden der Porzer Fussballclubs:

Der Spieltag wird präsentiert:

Spielfrei

Der GSV Prometheus Porz hatte ein spielfreies Wochenende

Day 05 – Sonntag, 04.10.2020
SpVg. Flittard II – GSV Prometheus Porz

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

Fettes 6:2! RSV Urbach zertrümmert den SSV Alkenrath in Stücke!

Grigoriadis (2), Engelhardt, Hennemann, Cwikowski und ein Slapstick-Tor machen Coach Hasanovic froh – Referee Smok mit souveräner Spielleitung!

Unter der Woche war man in Urbach schon etwas verwundert, dass man aus Alkenrath zum Top-Favoriten der Liga gekürt wurde. Es wurde jedoch nicht als Bürde, sondern vielmehr als Ansporn genommen und am Ende stand auf dem Papier ein verdienter 6:2 Erfolg für den “Top-Favoriten”. RSV-Coach Rasim Hasanovic veränderte die Startelf gegenüber der 0:1-Niederlage in Gremberg auf zwei Positionen und brachte Paul Sobczyk und Dominik Krauskopf für Yannick Hennemann und Sven Czakalla. Nach einer Phase des Abtastens gingen die Gäste in der 10. Minute durch Mirco Schröder in Führung.

Marius Baar ließ eine Flanke zu, Miro Margeta und Schlussmann Niklas Kromen kommunizierten nicht vernünftig miteinander und die unfreiwillige Kopfballverlängerung von Margeta landete bei Schröder, der keine Mühe hatte das 0:1 zu erzielen. Der RSV blieb aber weiter gelassen und spielte seine technische Überlegenheit mehr und mehr aus. Der Ausgleich zum 1:1 fiel dann in der 20. Minute, als Dominik Nikisch den Ball zu seinem Keeper zurück spielte, Schlussmann Christoph Endlein aber einen völligen Blackout hatte und die Kugel unter seinem Fuß hindurch ins Tor rollen ließ.

Beim umsichtigen und guten Referee Frank Smok war die Partie in sicheren Händen. Mit seiner Erfahrung und Autorität hatte er das Match fest im Griff.

Der Schock über diesen Fauxpas saß wohl tiefer, denn in der Folgezeit spielten nur noch die Urbacher. Chancen für Grigoriadis in der 25. Minute per Kopf und in der 27. Minute völlig frei vor Endlein hätten schon zur Führung genutzt werden können, es dauerte aber bis zur 31. Minute ehe das 2:1 fiel. Und wieder war der Alkenrather Keeper nicht unschuldig am Gegentor. Marius Baar wurde mit einem langen Ball auf dem linken Flügel angespielt und Endlein verließ seinen Kasten ohne erkennbaren Grund, was Baar zu einem Heber nutzte, der dann vom in der Mitte mitgelaufenen Grigoriadis nur noch ins leere Tor weiterbefördert werden musste.

Urbach wollte sofort nachlegen und Baar verzog zunächst noch knapp in der 34. Minute, ehe Markus Engelhardt dann zwei Minuten später das 3:1 erzielen konnte. Nach schönem Zuspiel von Grigoriadis überwand er Endlein im zweiten Versuch zum 3:1. Die Gäste aus Alkenrath ließen die Köpfe nicht hängen und man merkte, dass es insgesamt schon stimmt im Team. Die Moral und der kämpferische Einsatz waren nicht zu beanstanden und als Belohnung gab es den Anschlusstreffer zum 3:2 in der 41. Minute durch Erjon Fugarini, auch wenn hier die Mithilfe der Urbacher Innenverteidigung nicht unerheblich war.

Markus Engelhardt traf nach 34 Minuten zum 3:1 und brachte damit
seinen RSV auf die Siegerstraße

Beflügelt durch dieses Tor legten die Gäste nach und es war wieder der heute stark spielende Fugarini, der in der 45. Minute die Oberkante der Latte traf, ehe Schiedsrichter Frank Smok die Mannschaften in die Kabine schickte. Der RSV kam unverändert zurück und man merkte schnell, dass die Entscheidung jetzt zügig gesucht werden sollte. Attila Denes scheiterte mit einem Fernschuss in der 53. Minute und Engelhardt war in der 57. Minute zu eigensinnig, als er nicht den mitgelaufenen Mannschaftskameraden bediente, sondern den Keeper anschoss. Die Gäste aus Leverkusen hatten in dieser Phase ihre Probleme und es war etwas überraschend, als in der 58. Minute Fugarini über rechts durchbrechen konnte und mit seinem trockenen Schuss an Kromen und dann am Pfosten scheiterte.

Im Gegenzug spielte Denes dann einen schönen Pass auf Grigoriadis, der dankbar zur Kenntnis nahm, dass Schlussmann Endlein seinen Klärungsversuch per Rauslaufen wieder beendete und stehen blieb. Der Grieche im Urbacher Dress bedankte sich mit einem gezielten Flachschuss zum 4:2 für den RSV Urbach. Den meisten Beobachtern war klar, dass die Begegnung jetzt entschieden war, Urbach konnte auf Konter lauern und dann seine technische Überlegenheit ausspielen, Alkenrath hatte heute nicht die Mittel spielerisch mitzuhalten und eine starke Physis alleine reicht nicht immer aus.

Rund um die 70. Minute kam etwas Unruhe auf nach einem sehr rustikalen Einsatz von Urbachs Andre Wortmann, der aber von Schiri Smok genau wie die Attacke von Alkenraths Fugarini in der 28. Minute mit der Gelben Karte geahndet wurde. Das war vertretbar in beiden Fällen und die Gelbe Karte für Co-Trainer Klüber sei der Vollständigkeit halber erwähnt, aber richtig schlimm war alles nicht. Der erfahrene Referee ließ auch gar keine Hektik aufkommen und es wurde dann auch schnell wieder Fußball gespielt. Durch die sich ergebenden Lücken in der Alkenrather Defensive gingen die Urbacher noch zwei mal durch und erzielten in der Schlussphase die Tore zum 5:2 und 6:2.

Urbachs Mirco Cwikowski machte sich kurz vor dem Spielende mit seinem Treffer zum 6:2 das schönste nachträgliche Geburtstagsgeschenk.

Der eingewechselte Mirco Cwikowski ist zwar nicht der schnellste Stürmer in der Kreisliga B, aber er weiß wie es geht. Beim 5:2 wurde der Ball im Mittelfeld erobert und Cwikowski kontrollierte die Kugel so lange, bis der entscheidende Moment zum Abspiel auf den mitgelaufenen Hennemann da war. Sehr stark und uneigennützig gemacht, so wie er es damals von Fabian Mehring gelernt hat. Als Belohnung durfte Cwikowski das 6:2 dann selbst markieren, ebenfalls sehenswert per Kopf nach schöner Flanke vom heute sehr einsatzfreudigen Attila Denes, der mit zwei Assists auch maßgeblich am ersten Urbacher Saisonsieg beteiligt war. Der entscheidende Unterschied war aber heute das Urbacher Mittelfeld um Scheer und Sobczyk, die von Woche zu Woche besser harmonieren.

Am nächsten Sonntag geht es erneut mit einem Heimspiel weiter, wenn die Zweitvertretung von Borussia Kalk zu Gast im Autohaus-Schmitz-Sportpark sein wird. Der SSV Alkenrath empfängt zum Derby den SC Hitdorf.

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Guido Kromen (Teammanager RSV Urbach):
“Die Mannschaft hat sich heute belohnt und auch verdient den ersten Saisonsieg eingefahren. Wir waren heute spielerisch besser und müssen am nächsten Sonntag gegen Kalk nachlegen.

So spielte der RSV Urbach:
Niklas Kromen, Tobi Götz, Fabio Grün, Paul Sobczyk (71. Yonas Berekt), Attila Dens, Marius Baar (63. Andre Wortmann), Miro Margeta, Markus Engelhardt, Valandis Grigoriadis (68. Yannick Hennemann), Dominik Krauskopf (80. Mirco Cwikowski) und Janik Scheer

So spielte der SSV Alkenrath:
Christoph Endlein, Mirco Schröder, Henrik Brügge (21. Marcel Tobolars), Dominik Nikisch, Thomas Scheidler (79. Ferhat-Deniz Bilgen), Christian Demmer, Erjon Fugarini, Fabia Arnone, Kevin Kakanowsky, Christopher Long und Mike Sebastian Chmiel (46. Dirk Döpner)

Day 05 – Sonntag, 04.10.2020
RSV Urbach – Borussia Kalk II

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Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

7:1-Gala! SV Westhoven-Ensen II schickt Tabellenführer Dellbrück II ins Tal der Tränen!

Ambrosius (3), Jahn, Besgen, Pires und Jansen stutzen dem Adler die Flügel – SVW II kommt in Fahrt – Jetzt ins Langeler Wembley!

Am Sonntag empfing die Zweitvertretung des SV Westhoven-Ensen den ungeschlagenen Tabellenführer von Adler Dellbrück II. Die Eagles konnten die ersten drei Ligaspiele gewinnen, womit sie sich die maximale Punkteausbeute von 9 Zählern sicherten. Die Hausherren, welche in den ersten beiden Spielen der Saison bereits Punkte liegen ließen, wollten hingegen an die gute Leistung der Vorwoche bei TuS rrh. Köln (7:2) anknüpfen. Um den Anschluss an die oberen Ränge der Tabelle zu halten, musste daher ein Sieg her.

Dementsprechend motiviert und konzentriert gingen die Gastgeber in das Duell hinein, da man eine Begegnung auf Augenhöhe erwarten konnte. Schon früh in der Partie ließ sich jedoch feststellen, dass es besonders die Westhovener waren, welche der Partie ihren Stempel aufdrückten und die Gäste aus Dellbrück unter enormen Druck setzten. Mit einem wunderschönen Treffer aus rund 20 Metern in den rechten Winkel eröffnete Dennis Ambrosius (1:0/12.) schließlich die Torejagd. Kurz darauf war es Timon Jahn welcher mit einem wuchtigen Flachschuss auf 2:0 erhöhte (15.). Die Heimmannschaft erhöhte die Schlagzahl daraufhin weiter und kam über gute Kombinationen und gefährlichen Flügelläufen zu weiteren zahlreichen Chancen.

Nach holprigem Start scheint die Zweitvertretung des SV Westhoven-Ensen jetzt richtig in Schwung zu kommen. Im Spitzenspiel wurde Tabellenführer Adler Dellbrück II mit 7:1 nach Hause geschickt.

Ihre Stärke bei Standards stellte die Puchelski-Elf daraufhin gleich zwei Mal unter Beweis. Zunächst netzte Fabian Schulze nach Hereingabe von Liam Besgen zum 3:0 (25.) ein, ehe Stefan Pires einen weiteren Freistoß direkt unter der Mauer hinweg zum 4:0 verwertete (29.). Damit trifft der SVW-Innenverteidiger nun im zweiten Spiel in Folge per direktem Freistoß. Für das fünfte Tor des Tages sorgte der stark aufspielende Dennis Ambrosius (39.). Kurz vor der Pause kamen dann die Gäste mit einem Kopfballtor zum 5:1.

Der SVW II konnte schließlich durch zwei weitere sehenswerte Treffer von Ambrosius (6:1/52.) und Jansen (7:1/58.) für klare Verhältnisse sorgen. Am Ende prangerte ein deutliches 7:1 von der Anzeigentafel, womit sich der stark aufspielende Gastgeber drei wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze sicherte. Mit gestärktem Selbstbewusstsein geht es am kommenden Wochenende nun ins Langeler Wembley. Dort gilt es an die gelungene Leistung der letzten beiden Partien weiter anzuknüpfen.

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Ralf Fielen (Co-Trainer SV Westhoven-Ensen II):
“Wenn man 7:1 gegen den Tabellenführer gewinnt, ist das ein gutes Zeichen. Die Mannschaft lebt und hat genau das umgesetzt, was wir als Trainer gefordert haben. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir eine überragende Partie gespielt und somit auch verdient gewonnen. Besonders zu betonen ist dabei die geschlossene Mannschaftsleistung. Man kann keinen hervorheben, es haben alle gut gespielt. Und wir standen als Team auf dem Feld. Wir sind eine Einheit und das ist das, was uns auszeichnet. Genauso muss es weitergehen, um oben dran zu bleiben. Damit wollen wir nächste Woche in Langel weiter machen. Wir sind auf einem guten Weg.“

Day 05 – Sonntag, 04.10.2020
TuS Langel – SV Westhoven-Ensen II

Germania Zündorf II sichert sich in der 86. Minute noch ein 2:2

Seidler und Tatli treffen gegen starke Germanen aus Mülheim – Ük-Elf auf Rang 5!

In der 9. Min. gingen die Gäste aus Mülheim mit 0:1 in Führung. Noch vor der Halbzeit konnte der Gastgeber ausgleichen. Dominic Seidler war zur Stelle und markierte das 1:1 für die Heimmannschaft (36.). Zum Seitenwechsel hatte keine Mannschaft die Oberhand gewonnen, mit dem Remis wurden die Seiten gewechselt. Erneut konnten die Gäste nach 64 Minuten das 1:2 markieren. Die Elf von Germania-Coach Sinan Ük lief nun gegen das Bollwerk an, die den knappen Vorsprung über die Zeit retten wollten. Zündorfs Tatli stand in der 88. Min. goldrichtig und konnte der germanischen Zündorf-Elf am Ende noch ein 2:2 retten.

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Day 05 – Sonntag, 04.10.2020
SV Deutz 05 IV – Germ. Zündorf II

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Ärgerliches 5:3! Mädels der SpVg. Wahn-Grengel hatten Punktgewinn in Stammheim vor Augen!

Treffer von Claudia Werner (2) und Kunstecke a la Katharina Bienert reichen nicht – Strupp-Elf konnte Ausfälle nicht verkraften!

Die Mädels der SpVg. Wahn-Grengel mussten gestern in den Kölner Norden zum TuS Stammheim. Dort wartete ein ähnlicher Gegner wie Brück, womit sich die Strupp-Elf erneut auf eine etwas rustikalere Spielart einstellen konnte. Allerdings hatte die SpVg. einige Ausfälle zu verkraften. Von der Torfrau bis zur Spielführerin waren einige Positionen betroffen. So halfen uns aus der Jugend einige Spielerinnen aus. Ciara Fama war nach langer Pause wieder mit von der Partie. Coach Strupp stellte eine Anfangsformation zusammen, die so noch nie zusammen gespielt hatte. Dabei entstand dann gleich eine Unordnung, die der Gastgeber gleich brutal zur 2:0-Führung nach nur 8 Minuten ausnutzte.

Damit roch es bereits früh nach einem Debakel. Die SpVg. fing sich aber langsam und nachdem Claudia Werner in der 22. Min. einen Freistoß zum 2:1-Anschlussttreffer versenkte, hellten die Mienen wieder auf. Doch der TuS ließ sich davon nicht beeindrucken und erhöhte nur wenige Minuten später auf 3:1. Trotz des 2-Tore-Rückstandes fanden die Gäste immer mehr zur Spiellinie und nutzten diese effektiv aus. Erneut war es Torjägerin Claudia Werner, die das Leder zum erneuten 3:2-Anschlusstreffer einnetzte. Als dann Katharina Bienert in der 39. Min. einen Eckball ins Stammheimer Tor verwandelte, waren die Strupp-Girls schier aus dem Häuschen. Auch im weiteren Verlauf hatte die SpVg. weitere gute Einschussmöglichkeiten, scheiterte aber am Pfosten oder am eigenen Unvermögen.

Die Nord-Kölnerinnen gerieten jetzt mächtig unter Druck und wählten fortan die vielzitierte rustikalere Spielart. Das hatte für den TuS auch zunächst Folgen, denn in der 70. Min. wurde eine TuS-Akteurin mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Trotz der personellen Überlegenheit konnte die Strupp-Elf kein Kapital daraus schlagen. Im Schlussabschnitt schwanden bei den Gästen die Kräfte und sie mussten der Begegnung Tribut zollen. Mit Folgen, denn kurz vor Schluss gelang der Heimelf dann noch der 4:3-Führungstreffer. Die Wahner Mädels versuchten noch mal die letzten Reserven zu mobilisieren, liefen dabei aber in einen tödlichen Konter der mit dem Treffer zum 5:3 endete.

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Matthias Strupp (Trainer SpVg. Wahn-Grengel Damen):
“Ich hätte gerne heute einen Punkt mitgenommen. Verdient war er. Ich bin stolz wie die Mannschaft sich reingehauen hat und trotz der ungewohnten Besetzung Stammheim am Rand einer Niederlage hatte. Schön war zu sehen, wie die Juniorinnen sich gut einfügten. Hier freue ich mich auf die Zukunft, wenn sie zur Mannschaft stoßen.”

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