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PORZER FUSSBALLTICKER *** Ausgabe 01- 07. September 2020

SpVg. Porz schlägt den SV Wachtberg 3:1

SV Westhoven-Ensen verliert 1:2 bei der SpVg. Frechen

Germania Zündorf unterliegt 1:3 bei TuS Marialinden

VfL Poll mit starkem 4:0 beim SV Frielingsdorf

Prometheus Porz 0:3 bei Borussia Lindenthal II

RSV Urbach startet mit 3:3 bei TuS Bürrig

RSV Rath-Heumar vermeldet 4:1 vs. Bor. Lindenthal IV

VfL Poll II unterliegt beim SSV Alkenrath mit 0:4

SV Westhoven II nur 1:1 beim SC Leverkusen

Germ. Zündorf II 3:2-Derbysieger beim TuS Langel

Mevlana Porz schlägt FC Bosna mit 3:2

Der Spieltag wird präsentiert:

SpVg. Porz verbucht mit 3:1 gelungenen Saisonstart

Chris Scholz (2) und Thomas Mikhail erledigen den Auftrag SV Wachtberg

Mit einem nie gefährdeten 3:1-Sieg startete die SpVg. Porz gegen den SV Wachtberg erfolgreich in die neue Landesliga-Saison. Aufgrund von unaufschiebbaren Platz- und Wartungsarbeiten hatte der SVW das Heimspielrecht getauscht. Dank Chris Scholz ist die SpVg. Porz erfolgreich in die neue Saison gestartet. Der Routinier traf beim 3:1 (3:1) gegen den SV Wachtberg doppelt (15./33.) und bescherte so dem Traditionsclub von der rechten Rheinseite einen gelungenen Einstand. Dass die Porzer ihren Gegner im Autohaus Schmitz-Sportpark derart beherrschen würden, hatten nur wenige der trotz Corona-Einschränkungen recht zahlreich erschienenen Zuschauer erwartet.

Die Mannschaft des SV Wachtberg kam im ersten Durchgang kaum zum Luftholen. Bereits in der 15. Spielminute gingen die Hausherren durch Chris Scholz in Führung. Zwar konnten die Gäste durch einen leicht abgefälschten Sonntagsschuss ihres Sturmführers Dennis-Mukuna Mbay ausgleichen (1:1/27.), aber danach ging es Schlag auf Schlag. Thomas Mikhail brachte die SpVg. Porz erneut mit 2:1 in Führung (29.), kurz darauf erhöhte Chris Scholz nach dem schönsten Angriff des Tages auf 3:1 (33.). Damit war das Spiel praktisch vorentschieden, obwohl die Porzer in der atemberaubenden ersten Halbzeit trotz guter Möglichkeiten keine weiteren Tore folgen ließen.

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Chris Scholz hatte mit seinem Doppelpack einen
großen Anteil am gelungenen Saisonstart

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ließ das Tempo in dieser Begegnung deutlich nach. Die SpVg. Porz tat nur noch das, was unbedingt nötig war. So hatten zunächst die Wachtberger etwas mehr vom Spiel, kamen aber kaum zu gefährlichen Abschlüssen. Erst in der Schlussviertelstunde legte die SpVg. Porz wieder an Tempo zu und hatte durch Amadou Camara (78.) und Aytekin Kanli (83.) ihrerseits Chancen, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Am Ende blieb es bei dem hochverdienten 3:1-Erfolg der Hausherren. Am kommenden Wochenende kommt es hier in Porz zum Nachbarschaftsderby gegen den 1. FC Spich.

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Jonas Wendt (Trainer SpVg. Porz):
“Wir haben in der ersten Halbzeit überragend gespielt, aber auch in der zweiten Hälfte wenig zugelassen und gut verteidigt. Deshalb war es ein vollkommen verdienter Sieg für uns.”

So spielte die SpVg. Porz:
Dominique Mittenzwei, Jan-Hendrik Bruns, Nico Langwald, Thomas Mikhail, Rick Mickael Ella, Gero Pletto (63. Gültekin Aytekin Kanli), Nilson Santos Francisco Mendonca, Tugay Düzelten, Hidetaka Hase (75. Baran Tatu), Chris Scholz (68. Amadou Sadio Camara), Michael Kessel (86. Kai Bockemühl) – Trainer: Michael Gouram – Trainer: Jonas Wendt – Trainer: Ignazio Giambrone

So spielte der SV Wachtberg:
Philipp Kickel, Andre Rosteck, Nourredine Benidir, Jannik Stier, Mustapha Bahlaouane (67. Enes Dermaku), Jean-Pierre Schilling, Gordon Latz, Louis Andreae, Dennis Prause, Dong-min Park (46. Denis Nuhi), Dennis Mbay (46. Abdullah Emre Dumanlikaya) – Trainer: Stefan Behr-O’Hara

Day 02 – Sonntag, 14.09.2020
SpVg. Porz – 1. FC Spich

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

2:1-Schlappe! SV Westhoven kann auch mit 30-minütiger Überzahl in Frechen einfach nicht gewinnen

Ausgleichstreffer von Raimund Schmitz reichte nicht

Zum Auftakt der Saison in der Bezirksliga musste der SV Westhoven-Ensen eine 2:1(1:0)-Niederlage bei der Zweitvertretung der SpVg. Frechen einstecken. Für Coach Markus Arendt standen bereits vor der Partie die Zeichen nicht gut, denn mit dem Ausfall von Torjäger Jan Hammes fehlte doch der offensive Torgarant der Elf, was sich auch am Ende bemerkbar machen sollte. Trotz seiner mittlerweile 35 Jahre ist Hammes nicht zu ersetzen. In den bisherigen 113 Bezirksligaspielen für den SVW traf der Goalgetter sage und schreibe 114 Mal, was keinem weiteren Kommentar bedarf.

In den ersten 45 Minuten war die Partie recht ausgeglichen, die Zuschauer bekamen wenig Torszenen zu sehen, da beide Teams sehr diszipliniert agierten. Die beste SVW-Torgelegenheit scheiterte an einem Missverständnis zwischen Marvin Plenker und Raimund Schmitz, wo letzterer im falschen Moment eine falsche Entscheidung traf. Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff ging Stefan Pires bei einem Zweikampf im eigenen Strafraum zu ungestüm in den Zweikampf, worauf SpVg-Akteur Eray Karaoglu regelwidrig zu Fall kam. Den fälligen Strafstoß verwandelte Oliver Klein sicher zur 1:0-Führung für die Hausherren.

Der zweite Durchgang begann aus Frechener Sicht mit einem Schockmoment, denn nach einem Fehler im Spielaufbau nutzten die Gäste den freigewordenen Raum. Marvin Plenker passte auf den mitgelaufenen Raimund Schmitz, der mit einem Scherenschlag aus der Luft das sehenswerte 1:1 markierte (47.). Die Partie schien sich langsam zu drehen und auch die Folgeaktion spielte den Gästen eigentlich in die Karten. Der Frechener Linksverteidiger Daniel Koller kam auf Höhe der Mittellinie gegen den durchbrechenden Marvin Plenker zu spät, traf seinen Gegenspieler von hinten und sah die Rote Karte (62.).

Doch anstatt auch Sicht des SVW die Partie jetzt geduldig und am Ende erfolgreich runter zuspielen, brachte die personelle Unterzahl der Gastgeber für die Arendt-Elf mehr Sorgen als gewünscht mit sich. Während Frechen sich jetzt voll in die Partie reinhing, agierten die Westhovener zu kompliziert, ließen dabei Cleverness und Professionalität vermissen. Dazu passte dann auch eine Doppelchance der Hausherren von Thierry Toulon und Okan Dönmez, die beide am prächtig reagierenden Gästekeeper Tim Stombrowsky scheiterten.

Doch es kam noch dicker für den SVW: Ein feiner Steckpass vom Frechener Vinicio Evora durch die SVW-Defensive kam letztendlich beim durchgestarteten Emre Sekeroglu an, der nur noch den herausstürzenden Keeper umkurven musste und gekonnt zur erneuten 2:1-Führung abschloss (72.). Der SVW hielt in den verbleibenden 20 Minuten noch mal dagegen, konnte aber am Ende keine Resultatsverbesserung erreichen.

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Tolle Geste des Westhovener Bezirksligateams, die ihrem Sportdirektor Christian Vonthron nach seiner schweren Rücken-OP alles Gute wünschten.

Markus Arendt (SV Westhoven-Ensen):
„Das war heute ein Rückfall in alte Zeiten. Wenn wir hier 30 Minuten in Überzahl agieren, dann dürfen wir hier nicht als Verlierer vom Platz gehen. Wir haben kopflos und viel zu hektisch agiert. Notfalls gehst du dann am Ende mit einem Remis nach Hause, aber keinesfalls mit einer Niederlage. Wir haben es sträflich verpasst uns mit Cleverness und Besonnenheit den Gegner zurecht zu legen. Auch wenn es heute besonders weh tut, Glückwunsch an die SpVg., die eine gute junge technisch versierte Elf hat.“

Day 02 – Sonntag, 14.09.2020
SV Westhoven-Ensen – SC West Köln

3:1! Germania Zündorf vermasselt sich mißglückten Ligaauftakt selbst

Chris Kawka verballert Elfmeter und Seyhan Erdek trifft ins eigene Netz – Ala trifft zum 1:1

36 Jahre lang musste der Traditionsclub FC Germania Zündorf warten, bis er endlich wieder auf die Bühne der Fußball-Bezirksliga treten konnte. Am gestrigen Sonntag stand mit dem Auswärtsspiel bei TuS Marialinden der Ligaauftakt auf dem Papier. Die Elf von Trainer Angelo Mule kassierte dabei eine 3:1 (1:1)-Niederlage, die vom Verlauf her völlig unnötig war. Da der Zündorfer Erfolgscoach auf einige Stammspieler verzichten musste, schickte er eine recht junge Elf in das Auftaktmatch. Dabei präsentierte sich der Aufsteiger vor allem in der Anfangsviertelstunde übernervös und brachte sich mit eigenen individuellen Fehler immer wieder selbst in die Bredouille.

Der TuS erkannte die Nervosität und tat mit ordentlichem Druckspiel sein Nötiges dazu. Zündorfs Jungbursche Lenard Stephen leistete sich hier in der Anfangsphase zwei dicke Aufbauspielfehler, konnte sich aber im Laufe der Begegnung mehr und mehr stabilisieren. Nach gut 20 Minuten hatten die Gäste ihre Nervosität abgelegt und kamen besser in die Begegnung. So war es dann Kadir Ala, heute ausgestattet mit der Spielführerbinde, der in der 24. Min. den richtigen Riecher hatte und in ein schlampiges Aufbauspiel der TuS-Defensive spritzte. Im 1:1-Duell gegen TuS-Keeper Robin Spiegel wurde er etwas nach links abgedrängt und scheiterte mit links letztendlich an der guten Reaktion des bergischen Schlussmann.

Nur drei Minuten später hatte der Germania-Anhang erneut den Torschrei auf den Lippen. Patrick Czaja erkämpfte sich noch in der eigenen Hälfte das Leder, legte einen 35m-Spurt hin und scheiterte per 16m-Linksschuss nur denkbar knapp am TuS-Gehäuse. Die Bergischen schienen beeindruckt und verloren fortan die Spiellinie. Die Elf von Trainer Thomas Gärtner enttäuschte in dieser Phase, versuchte mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen und hatte ordentlich Defensivarbeit zu verrichten. In der 32. Min. war es dann Christian Kawka, der sich mustergültig am linken Flügel durchgetankt hatte und anstatt selbst in aussichtsreicher Position abzuschließen, dann das Leder quer auf den freistehenden Daniel Martinez Garcia legte, der aber an der vielbeinigen Abwehr scheiterte.

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Kadir Ala, gestern Spielführer seiner Elf, traf zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Am Ende war es jedoch zu wenig.

Germania blieb weiter am Drücker und konnte insbesondere mit schnellem Umschaltspiel gefallen. In der 37. Min. verfehlte Kadir Ala nur knapp einen Flankenball, den Abpraller bugsierte Okan Adas aus gut 14m nur knapp daneben. Vom Spielverlauf nach hätte die Germania längst ist Führung gehen müssen, doch dann kam alles anders. 5 Minuten vor dem Pausenpfiff fasste sich TuS-Akteur Marco Schroetter ein Herz und zog kurz und trocken aus gut 20m ab, wo das Leder unhaltbar für Germania-Keeper Maxim Albov im Kasten einschlug – 1:0! Der Liganeuling war kurz geschockt, fand aber wieder schnell in den Rhythmus hinein. Der Lohn für die Mühe wurde erhört, den Kadir Ala gelang 60 Sekunden vor der Halbzeit mit einem satten 18m-Schuss der mehr als verdiente 1:1-Ausgleich.

Zu Beginn des zweiten Abschnitt hatte die Germania erneut zwei Großchancen. Nur 60 Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Patrick Czaja sich erneut geschickt durchgetankt, wurde dann aber an der Strafraumgrenze im letzten Augenblick am Torschuss gehindert. Weitere 3 Minuten später zeigte der Referee auf den Elfmeterpunkt. Kadir Ala hatte sich im TuS-16er festgelaufen, doch ein TuS-Akteur berührte beim Zweikampf den Ball mit der Hand, sodass die Elfmeter-Entscheidung konsequent und richtig war. Chris Kawka übernahm die Verantwortung, scheiterte aber mit einem scharf geschossenen Strafstoß am ausgezeichnet reagierenden Keeper Spiegel.

In der Folgezeit wurde die Partie offener. Die jungen Germanen mussten nach und nach dem Kräfteverschleiß Tribut zollen, so dass die Hausherren wieder mehr Luft und Raum bekamen. So kam der TuS in der 62. Min. nach einer gut heraus gespielten Aktion zu einem gefährlichen 16m-Schuss, den Zündorfs-Keeper Albov mit einer Glanzparade aus dem Eck fischte. 5 Minuten später herrschte erneute Unordnung im Zündorf Strafraum. Diesmal kam ein TuS-Akteur 3m vor dem Tor frei zum Kopfball und brachte das Kunststück fertig, den Ball über den Kasten zu köpfen. Die Partie wog jetzt hin und her, wo Kadir Ala in der 70. Min. erneut die Möglichkeit zum Führungstreffer hatte, aber wieder am glänzend aufgelegten TuS-Schlussmann scheiterte.

In der Schlussviertelstunde verlor die Germania gerade im Defensivbereich immer mehr die Ordnung, was dem Gastgeber entgegen kam. Und doch brauchte die Gärtner-Elf die Zündorfer Unterstützung zur erneuten Führung. Ein langer Flankenball wurde vom Germanias Seyhan Erdek so unglücklich verlängert, dass das Leder im eigenen Netz landete – 2:1 (75.). Unter dem lautstarken Antrieb von Abwehrchef Dudu Varol warf die Germania noch einmal alles nach vorne, entblößte dabei aber seinen Defensivverbund. Das passte dann dem TuS so richtig ins Bild und so war es eine Gemeinschaftsproduktion der TuS-Offensive Lukas Reußner und Pascal Peters, wo letzterer nur noch den Fuß zum entscheidenden 3:1 hinhalten musste.

Germania verkaufte sich trotz der Niederlage insgesamt gut, zahlte aber gleich am ersten Spieltag sehr viel Lehrgeld. Ein Remis wäre unterm Strich das gerechtere Ergebnis gewesen, aber im Fußball zählen letztendlich die Tore, egal wie sie zustande kommen. Die Mule-Elf kann sich jetzt auf die Bezirksliga-Heimpremiere gegen den FV Wiehl II am kommenden Sonntag vorbereiten.

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Angelo Mule (Trainer FC Germania Zündorf):
„Ich denke das wir uns heute für unser Engagement nicht belohnt haben. Das ist sicherlich schade, aber insgesamt hat es gerade für unsere jungen Spieler, die heute auf dem Platz waren, einen guten Lerneffekt. Sie müssen lernen sich zu behaupten, sich aber auch an den Offensivaktionen beteiligen. Da hat heute ein wenig die Abstimmung gefehlt. Insgesamt bin aber mit dem Auftakt zufrieden, nur nicht mit dem Ergebnis.“

Day 02 – Sonntag, 14.09.2020
Germania Zündorf – FV Wiehl II

VfL Poll überrascht mit 4:0-Sieg beim SV Frielingsdorf

Kevin Horn, Mouhaymen Rachidi, Kadir Soycan und ein Eigentor lassen es krachen

Der VfL Poll kehrte am gestrigen Sonntag mit einer mit einem großen 4:0 (0:0)-Überraschungssieg beim SV Frielingsdorf zurück. Die Mannschaft von Salva Trovato fuhr mit einer großen Vorfreude, aber auch mit einer gewissen Anspannung ins Bergische. In der ersten Halbzeit bekamen die Zuschauer eine nervöse Partie zu sehen. Beide Teams verloren immer wieder leichtfertig die Bälle, wobei der Gegner aber letztendlich kein Kapital daraus schlagen konnte. Der VfL agierte dabei etwas besser aus einer guten Grundordnung, wobei das letztjährige Sorgenkind die Abwehr diesmal sehr sicher in ihrer Formation stand. Hier verdiente sich der junge 18-Jährige Jens Käß ein großes Sonderlob seines Coach.

So ging man dann torlos in die Kabinen. In der Halbzeitansprache appellierte Trainer Trovato, dass hier heute sehr wohl ein Sieg drin sei und er sollte Recht behalten. Nach einer guten Stunde war es Kevon Horn, der das Leder zum 0:1 für den VfL über die Frielingsdorfer Torlinie drückte. Das gab der Elf Sicherheit und auf der anderen Seite begann der Lesniak-Club an zu schwimmen. Poll lies jetzt geschickt den Ball laufen und nutzte vor allen Dingen die freien gebotenen Räume sehr gut aus. Frielingsdorf fing sich zwar kurzzeitig, sodass die Gäste eine 10-minütige Druckphase überstehen musste.

Auf den Poller Defensivverbund war diesmal Verlass. Trovato reagierte und brachte dann mit frischen Leuten auch frischen Wind in die Partie, die der Spielanlage des VfL gut taten. In der Schlussphase setzten die Poller dann den fußballerischen Todesstoß für die Bergischen. Mouhaymen Rachdi besiegelte mit seinem Treffer zum 0:2 in der 85. Min. die Vorentscheidung. Der SVF kapitulierte nun und gab sich geschlagen. Dazu passte dann auch noch ein klassisches Eigentor eines SVF-Akteurs zum 0:3 (87.). Eine Minute später setzte dann der Poller Kadir Soycan mit dem 0:4 das Ausrufezeichen unter die Partie. Nach dem Schlusspfiff fielen sich die Trovato-Schützlinge in die Arme, denn mit diesem unerwarteten Dreier fiel sicherlich auch viel Last von der letzten verkorksten Saison ab.

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Salva Trovato (Trainer VfL Poll):
„Ich bin heute natürlich sehr zufrieden und freue mich für die Mannschaft. Wir hatten im letzten Jahr eine sehr schlechte Saison und von daher ist es gerade jetzt am ersten Spieltag ein tolles Gefühl hier auswärts als Sieger vom Platz zu gehen. Das ist ein toller Einstieg in die Saison und auch die Belohnung für acht Wochen harte Vorbereitungsarbeit. Die neuen Spieler haben sich toll integriert und eingebracht, es war heute ein Erfolg des Teamwork.“

Day 02 – Sonntag, 14.09.2020
VfL Poll – SpVg. Frechen 20 II

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

Day 02 – Sonntag, 14.09.2020
Prometheus Porz – SV Türk Genc

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

3 : 3! RSV-Remis wird von schwerer Verletzung von Berekt überschattet

30m-Hammer von Andre Wortmann in der Schlussminute sichert Punktgewinn

Man konnte es erahnen, nein man hat es eigentlich gewusst. Der Saisonstart für den RSV Urbach spielte sich genau so ab, wie man es erwartet hatte.
Roland Bürrig wollte nach dem Pokal-Aus in Brück unbedingt Wiedergutmachung betreiben und legte sich entsprechend ins Zeug. Mit vorbildlichem kämpferischen Einsatz ging es zur Sache, wohl wissend, dass man nie einen Preis für schönen Kombinationsfußball gewinnen würde. Ein langer Ball nach dem anderen wurde nach vorne geschlagen, immer in der Hoffnung, dass man einen Abnehmer finden würde, der dann was draus macht.


Und das klappte bereits in der 6. Minute, als nach eben einem solcher langen Bälle eine scharfe Flanke von der linken Seite haargenau auf dem Kopf von Timo Meyer landete, der den Ball über Schlusssmann Niklas Kromen ins Urbacher Tor bugsierte und die 1:0 Führung für die Hausherren markierte. Der RSV blieb aber cool und kombinierte (so weit das auf diesem Platz und mit diesem Ball möglich war) ruhig von hinten heraus und erzielte in der 14. Minute den Ausgleich zum 1:1 durch Andre Wortmann, der von Attila Denes schön angespielt wurde und Max Seidel im Kasten keine Chance ließ. Bis zur Pause waren die Gäste dann spielbestimmend, konnten aber im entscheidenden Moment nicht den Abschluss finden. Die besten Möglichkeiten hatte Denes in der 34. und 41. Minute.

Bei der Halbzeitansprache waren offenbar einige Akteure nicht bei der Sache. Nur 40 Sekunden nach Wiederanpfiff kassierte der RSV das 2:1.

Die Halbzeitansprache von Urbachs Coach Rasim Hasanovic fiel dementsprechend deutlich aus und man rechnete nun mit einem RSV, der die Entscheidung suchen würde. Sämtliche guten Vorsätze wurden aber nur 40 Sekunden nach Wiederanpfiff über den Haufen geschmissen, als Tobi Götz nicht aufpasste und Meyer seinen zweiten Treffer ermöglichte.
Die Gäste ließen sich aber durch den erneuten Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und bestimmten weiterhin das Spielgeschehen. Bürrig unverändert mit Körpereinsatz und den langen Bällen nach vorne.

In der 48. Minute übersah und überhörte Schiedsrichter Ugur Torun einen klaren Tritt gegen den Fuß von Yannick Hennemann, der mit einem Elfmeter hätte geahndet werden müssen. Kurze Zeit später verfehlte Markus Engelhardt sein Ziel nur knapp, aber in der 63. Minute war es soweit. Ein verunglückter Schuss von Marius Baar aus 40 Metern flog in den Strafraum, titschte unglücklich auf und senkte sich als Aufsetzer über Seidel hinweg zum 2:2 ins Netz. Es war aber bezeichnend, dass kurz darauf wieder eine Unachtsamkeit für Gefahr vor dem Urbacher Tor sorgte. Nach einem Freistoß von der linken Seite wurde der Ball verlängert und schlug gegen den Pfosten.

Marius Baar traf mit einer verunglückten 40m-Flanke zum zwischenzeitlichen 2:2

Der daraus resultierende Gegenangriff der Gäste wurde durch ein rüdes Foul von Bürrigs Kapitän Daniele Piras an Yonas Berekt unterbunden. Schiedsrichter Torun pfiff zwar Freistoß, erachtete es aber nicht für nötig hier eine Karte zu zeigen. Piras hier eine Verletzungsabsicht zu unterstellen wäre wohl nicht korrekt, eine Verwarnung, wenn nicht gar ein Platzverweis wären aber zumindest angebracht gewesen. Berekt verlor kurzzeitig das Bewusstsein und musste mit Kopf- und Beckenverletzungen in die Klinik eingeliefert werden, von wo aber zwischenzeitlich glücklicherweise schon eine leichte Entwarnung gegeben werden konnte.

Nach einer fast halbstündigen Spielunterbrechung merkte man dem RSV an, dass die Aktion nicht spurlos an den Spielern vorbei gegangen war und Bürrig kam in der 74. Minute tatsächlich zur erneuten Führung. Nach einem mal wieder lang nach vorne gespielten Ball setzte sich ein Akteur auf dem linken Flügel erstmalig, und wirklich ansehnlich durch, drang in den Strafraum ein und spielte den Ball zu Franz-Josef Schmidt, der im Rückraum lauerte und eiskalt flach zum 3:2 einschob. Die Schlussviertelstunde war nun eingeläutet und die Gäste wollten auf keinen Fall ohne Punkt nach hause fahren.

Schockminuten für jeden Fußballer. RSV-Akteur Yonas Berekt erlitt nach einem rüden Foul eine Verletzung, die einen Krankenhausbesuch erforderlich machten. Der Fussballticker Porz-Online.de wünscht dem jungen Burschen eine schnelle Genesung.

Ein gefährlicher Kopfball in der 77. Minute war wohl nicht hinter der Linie und Cwikowskis Freistoß in der 82. Minute klatschte an den Querbalken.
Kurz vor Schluss hätten die Hausherren bei einem Konter gegen die entblößte Urbacher Abwehr alles klar machen können, aber Kromen parierte stark  beim eins gegen eins und den Nachschuss rettete Baar auf der Linie. Die letzte Minute war angebrochen und es gab nochmals Freistoß für den RSV aus zentraler Position. Diesmal nahm sich Wortmann die Kugel und traf mit seinem zweiten Treffer am heutigen Tage aus rund 30 Metern zum 3:3-Ausgleich.

Nach dem Spiel konnte sich keiner so richtig freuen, die Eindrücke waren doch sehr intensiv an diesem Nachmittag. Urbach hatte 10 Ausfälle zu kompensieren, was nicht einfach war. Roland Bürrig hat sich den Punkt durch die hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft verdient, ein Sieg wäre aber aufgrund der deutlichen spielerischen Überlegenheit des RSV und dem damit verbundenen Chancenplus auch zu viel des Guten gewesen.

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Guido Kromen (Teammanager RSV Urbach):
“Wir hatten heute sage und schreibe 10 Ausfälle zu kompensieren, das war wahrlich nicht einfach. Roland Bürrig hat sich den Punkt durch die hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft verdient, ein Sieg wäre aber aufgrund der deutlichen spielerischen Überlegenheit des RSV und dem damit verbundenen Chancenplus auch zu viel des Guten gewesen.”

So spielte der RSV Urbach:
Niklas Kromen, Tobias Götz, Attila Denes, Marius Baar, Miro Margeta, Alex Manns, Yonas Berekt (69. Mirco Cwikowski), Markus Engelhardt, Andre Wortmann, Janik Scheer und Yannick Hennemann (64. Dindar Deno)

So spielte TuS Bürrig:
Max Seidel, Fabian Krämer (31. Philipp Urbani) , Jan Marcel Lübbers, Daniele Piras, Maximilian Distler, Marcel Eich (89. Marwen Hamdi), Franz-Josef Schmift, Timo Meyer, Mentor Sinani (62. Constantin Kenzo Nakanishi), Julian Niklas Frohn und Matthias Cyron

Day 02 – Sonntag, 14.09.2020
RSV Urbach – Casa Espana II

In Memoriam: Werner Meyer, die Kölner Schirilegende beim RSV Urbach. Vor 5 Jahren hat er uns viel zu früh verlassen. Wir sind uns aber sicher, das er den Saisonstart von da oben verfolgen wird. R.I.P Werner
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Day 02 – Sonntag, 14.09.2020
SV Botan Köln – RSV Rath-Heumar

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

Der Spieltag wird präsentiert:

SV Westhoven-Ensen II erkämpft sich in Leverkusen ein 1:1

Treffer von Jonas Hehl reichte am Ende nicht

Bei bestem Fußballwetter am gestrigen Sonntag empfing der SC Leverkusen die II. Mannschaft des SV Westhoven-Ensen. Die SVW-Elf von Trainer Eric Puchelski und Ralf Fielen wollte mit einem Sieg in die Meisterschaft starten.

Dabei fiel es den Gastgebern zunächst leichter ins Spiel zu kommen und mit einem kontrollierten Spielaufbau den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Doch gefährliche Torchancen kamen nicht zustande, da die Viererkette der Gäste gut stand und die Pässe in die gefährlichen Zonen entweder abfing oder die Stürmer ins Abseits laufen ließ.

Nach einer halben Stunde fiel dann die recht überraschende Führung für den SVW II. Eine lange Ecke auf den zweiten Pfosten wusste der junge Jonas Hehl zu nutzen und erzielte per Kopf den ersten Treffer des Spiels (0:1/30.). Doch die Leverkusener ließen die Köpfe nicht hängen und antworteten sieben Minuten später durch einen umstrittenen Elfmeter, den der Angreifer Bedri Seapi zum 1:1-Ausgleich verwandelte. Mit dem glücklichen Unentschieden aus der ersten Halbzeit gelang es den Gästen im zweiten Durchgang besser ins Spiel zu kommen und den Gegner durch aggressives Pressing unter Druck zu setzen.

Dieser wusste sich jedoch zu lösen und kam 5 Minuten nach Wiederanpfiff mit einem feinen Spielzug zu einer Großchance im Westhovener Strafraum. Der Gästekeeper Sebastian Smolka musste all sein Können beweisen und parierte den Schuss mit einem starken Reflex. Doch danach fand der SC Leverkusen nicht mehr so ins Spiel wie im ersten Durchgang und der SV Westhoven-Ensen kam zu mehreren Chancen im gegnerischen Strafraum.

Da diese ungenutzt blieben, entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel, das von Fouls im Mittelfeld geprägt war und mit sechs Gelben Karten geahndet wurde. Doch den letzten Nadelstich konnten beide Teams nicht setzen und trennten sich mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Am kommenden Wochenende wollen nun beide Mannschaften ihren ersten Sieg einfahren. Der SV Westhoven-Ensen empfängt den SV Mevlana Porz und der SC Leverkusen gastiert bei der vierten Mannschaft des Deutz 05.

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Erich Puchelski/Ralf Fielen (Trainer SV Westhoven-Ensen II):
“Das Unentschieden geht in Ordnung. Wir müssen weiter an der Feinabstimmung arbeiten. Am nächsten Sonntag müssen und werden wir uns gegen Mevlana anders präsentieren.”

Day 02 – Sonntag, 14.09.2020
SV Westhoven-Ensen II – Mevlana Porz

3:2! Germania Zündorf II gewinnt Lokalderby im Langeler Wembley

Volkan Gökalp, Jan Jensen und Jan Hoffmann treffen am Lido

Insgesamt war es ein verdienter Sieg der Gäste aus Zündorf, die die ca. ein Kilometer lange Anreise in den Nachbarort Langel mit Zuversicht auf einen Punktgewinn antraten. Auf der Wiese am Langeler Lido gingen die Gastgeber durch den früheren Zündorfer Jugendspieler Daniel Wallasch in der 33. Minute mit 1:0 in Führung. Diesen Spielstand nahmen die Lidokicker auch mit in die Kabine.

Es dauerte bis zur 76. Minute, ehe Volkan Gökalp zum längst verdienten 1:1-Ausgleich traf. Kapitän Jan Jensen drehte mit seinem Treffer in der 83. Minute zum 1:2 die Partie und Jan Hoffmann machte mit dem Tor zum 1:3 (87′) die Vorentscheidung zu Gunsten der Germanen klar. Der Treffer zum 2:3 für die Hausherren durch Jan Gran in der 90. Minute kam dann zu spät.

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Sinan Ük (Trainer FC Germania Zündorf II):
“Es war heute ein gelungener Saisonauftakt und das gleich mit einem Derbysieg. Wir sind heute sehr zufrieden.”

Day 02 – Sonntag, 14.09.2020
Germ. Zündorf II – FC Anadolu

Die aktuelle Tabelle wird präsentiert:

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Kreisliga D

Der Spieltag wird präsentiert:

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Verantwortlich i.S.d. Redaktion: Werner Kilian

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