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PORZER FUSSBALLTICKER *** Vorschau 2020-2021 *** Sonderausgabe

SpVg. Porz will Landesliga-Tauglichkeit unter Beweis stellen

“Rothosen” absolvierten sehr attraktives Vorbereitungsprogramm

spvg porz 1919 konvertiert 22

Die Jungfrauen-Saison in der Landesliga hatte sich Aufsteiger SpVg. Porz sicherlich ganz anders vorgestellt. Nach anfänglichem schwierigen Startprogramm fand die Mannschaft zum Ende der Hinrunde langsam wieder in Fahrt und konnte die notwendigen Punkte einhamstern, ehe Corona dann die ganze Sache vorzeitig beendete. Vom Trainertandem Jonas Wendt und Ignazio Giambrone gab es trotzdem kritische Analysepunkte: „Wir waren nicht die Einheit die es benötigt, um das maximale rauszuholen. Es gab intern zu viele Störfeuer“, waren klare Worte von Wendt, der auch bekannt kritisch mit seiner Position umging. „Wir haben bei der Kader-Zusammensetzung in puncto Charaktereigenschaften sicherlich den ein oder anderen Fehler gemacht. Im Winter haben wir dann Korrekturen vorgenommen, was dann auch fruchtete und wir jetzt auch fortsetzen werden“, so Doppelaufstiegscoach Wendt.

Ex-Fußball-Nationalspieler Wolfgang Weber, langjähriges Ehrenmitglied bei der SpVg. Porz, freut sich auf die neue Saison.

Mit Michael Gouram vom Kreisligisten Casa de Espana II hat man sich einen weiteren Übungsleiter ins Boot geholt, um so die Trainingsarbeit weiter auf verschiedene Schultern zu verteilen. Das Porzer Urgestein Norbert Lissewski konnte für eine weitere Saison als Torwarttrainer bei den „Rothosen“ gehalten werden und geht damit in sein 7. Jahr bei der SpVg. Neu im Team ist auch Bert Wieland, der sich mit Mike Dauvermann die Betreuer-Tätigkeit teilen wird. Bei der neuen Kaderzusammenstellung schmerzte sicherlich das Karriereende von Michael Lejan am meisten. Der 37-Jährige ehemalige Bundesligaspieler beendete seine Karriere und wird sicherlich ein großes Loch im Mannschaftsgefüge der SpVg. hinterlassen. Auch Mo Yildirim verließ den Verein.

Mit Ozan Dogan (DSK Köln), Sota Kifune (ETSC Euskirchen), Gero Pletto (Bor. Lindenthal-Hohenlind), Lasse Brandenburg (SV Refrath), den jungen Niklas Heidemann (Eigengewächs), Rick Ella und Gültekin Kanli (beide Viktoria Köln II) konnte man gute Neuzugänge von einem Engagement bei den „Rothosen“ begeistern. Bei der Nachfrage nach dem Saisonziel gibt es eine klare einheitliche Meinung: „Unser Ziel für die kommende Saison ist in erster Linie die Klasse zu halten, aber wir wollen auch Spieler weiterentwickeln, so dass sie hoffentlich viele positive Erfahrungen machen.“ Das Vorbereitungsprogramm der SpVg. war in jedem Fall schon mal mehr als Landesligareif.

Testspiele gegen die Regionalligisten SC Fortuna Köln (0:1) und SV Bergisch Gladbach 09 (1:4), den Mittelrheinligisten Siegburger SV 04 (5:6) und die Einladung vom Bundesligisten 1. FC Köln zum Freundschaftsspiel (0:5), waren sicherlich für den ein oder anderen SpVg-Kicker tolle Erlebnisse und Eindrücke noch vor dem Ligastart. Einen möglichen Meisterschaftskandidatin hat Trainer Wendt auch bereits auf dem Zettel: „Ich denke das Eintracht Hohkeppel mit diesem aufgerüsteten Personal in die Mittelrheinliga durchmarschieren wird. Alles andere würde mich überraschen. Sicherlich wird auch der SSV Merten, der SV Schlebusch und FV Endenich in der Spitzengruppe vertreten sein, aber ob sie die Konstanz haben Hohkeppel da oben zu verdrängen, mag ich zu bezweifeln.“

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Kader 2020/2021:
Lukas Tschunitsch, Dominik Mittenzwei, Yasin Tespicik, Nico Langwald, Thomas Mikhail, Filippo Zammitto, Niklas Heidemann, Rick Ella, Kai Bockemühl, Kevin Kosel, Lasse Brandenburg, Jan Bruns, Gökhan Dumlupinar, Tugay Düzelten, Burak Koc, Baran Tatu, Hidetake Hase, Sota Kifune, Aziz El Hadji, Michael Kessel, Gero Pletto, Nilson Santos Mendonca, Chris Scholz, Amaodu Camara, Ozan Dogan, Gültekin Kanli.

Zum Ligaauftakt hat die SpVg. gleich drei Heimspiele. Der SV Wachtberg hat wegen unaufschiebbaren Renovierungs- und Platzarbeiten sein Heimrecht getauscht und gastiert so am ersten Spieltag in Porz. Danach kommt es im Match gegen den 1. FC Spich gleich zum Nachbarschaftsderby im Autohaus Schmitz-Sportpark. Mit Eintracht Hohkeppel hat man dann eine Woche später das Schwergewicht der Liga zu Gast. Die Auswärtspartien beim FV Bad Honnef und SV Schlebusch runden dann die ersten fünf Spieltage ab.

SV Westhoven-Ensen will endlich in die Bezirksliga-Spitze

Coach Arendt verfügt über stärkste SVW-Formation seit Jahren

Auch in der vergangenen Saison hatte der SV Westhoven-Ensen personell gut aufgerüstet, um sich weiter in der Spitzengruppe der Bezirksliga zu etablieren. Als Erfolg stellte sich hier die neu formierte Defensive dar, denn mit nur 24 Gegentoren avancierte die Elf zur zweitstärksten Defensive. Darüber hinaus verlor man im heimischen Stadion kein einziges Spiel.

Trainer Markus Arendt: „Bis zum Zeitpunkt des Abbruchs waren wir mit der Saison zufrieden. Wir lagen auf Platz 5 mit Tuchfühlung auf die Plätze 3 und 4. Wir haben weiter Fortschritte gemacht, müssen aber insbesondere auswärts häufiger punkten.“ Mit der Verpflichtung des Sportlichen Leiter Oliver Thoss vom Mittelrheinligisten SV Deutz 05 sicherte man sich die Dienste eines gut vernetzten Fußballfunktionär.

Coach Markus Arendt mit seinem Capitano Raimund Schmitz. In diesem Jahr soll der Sprung in die Ligaspitze endlich gelingen.

Auch in diesem Jahr hat man weiter personell zugelegt. Mit Dogukan Tasli (Fortuna Köln II), Marvin Wesenberg (SV 04 Siegburg), David Schmitt (vereinslos), Angelo Pizzulli (FC Rheinsüd), Timo Siebertz (Viktoria Köln U19), Mike Hessel, Marvin Plenker, Daniel Mayer (alle SV Deutz 05), Dominik Enzmann (FC Schönenbach), Nico Hoffmann (vereinslos) und Sven Engels (Ford Niehl) lotste man elf Spieler an die Westhovener Oberstraße, hatte dabei nur sechs Abgänge zu verzeichnen. In der letzten Woche trennte man sich von Leo Schäfer aus persönlichen Gründen.

Trainer Markus Arendt hat für die kommende Spielzeit kein Saisonziel festgelegt: „Ein aktuelles Saisonziel haben wir nicht ausgerufen. Wir möchten attraktiven Fußball spielen und schlussendlich eine erfolgreiche Saison. Was am Ende dabei rumkommt, wird man sehen“, erklärt der sympathische Coach des SVW, wohl wissend das er wahrscheinlich die beste SVW-Elf der letzten 20 Jahre unter seiner Führung hat. Verzichten wird er dabei demnächst auf seinen Co-Trainer Markus Geis, der aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten will. Neuer Co-Trainer wird dann Christian Brendel, dessen Vita auch eine Westhovener Vergangenheit aufweist und im vergangenen Jahr noch beim RSV Urbach an der Linie stand.

Auch beim Thema Meisterschaftsfavorit hat Arendt zwei Mannschaften im Auge: „Ich denke das die SpVg. Flittard und der FC Leverkusen heiße Kandidaten sein werden.“

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Kader 2020/2021:
Tim Stombrowsky, Sven Engels, David Schmitt, Timo Siebertz, Fabio Brito, Pascal Pires, Angelo Pizzulli, Stephan Nienaber, Patrice Njangue, Lukas Linden, Jonas Malgay, Nico Hoffmann, Mike Hessel, Marvin Wesenberg, Daniel Mayer, Marvin Plenker, Alessandro Bonasera, Raimund Schmitz, Dominik Enzmann, Thomas Kildau, Rafael Prescha, Barney Blase, Jan Hammes, Florian Gebel, Sinan Soycan, Dogukan Tasli

Die Elf startet mit einem Auswärtsspiel bei der SpVg. Frechen 20 II in die neue Liga. Danach kommt es zum Heimdebüt gegen den SC West Köln. Eine Woche später gastiert man bei der Zweitvertretung des FC Hürth II. 7 Tage darauf reist der TuS Marialinden in Westhoven an und das Spiel beim Aufsteiger FV Wiehl II runden die ersten fünf Spieltage ab.

Liga-Neuling FC Germania Zündorf wird die Bezirksliga bereichern

Konkurrenz traut dem alten Traditionsclub eine tolles Aufsteigerjahr zu

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Für den FC Germania Zündorf erfüllte sich in der letzten Saison ein großer Wunsch. Nach 36 Jahren wird man in der kommenden Spielzeit endlich wieder Bezirksliga-Fußball in der tollen Jupp-Röhrig-Sportanlage sehen können. Nachdem man im vorletzten Jahr einen grandiosen Aufstieg in die Kreisliga A hinlegte, gelang der Mannschaft in der abgelaufenen Saison gleich der Durchmarsch auf die Bezirksligaebene. Dabei überzeugte die Equipe von Trainer Angelo Mule mit einer beeindruckenden Konstanz und hätte selbst bei einem Nicht-Corona-Saisonabbruch die Liga wohl bis zum Schluss nach Belieben dominiert.

Das sieht auch der Zündorfer Erfolgscoach so: „Wir haben bis zum Abbruch eine sehr gute Saison gespielt und waren vom ersten Spieltag an Tabellenführer. Zum Zeitpunkt des Abbruches hatten wir 5 Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz und sind damit auch verdient aufgestiegen.“ Allerdings weiß auch Mule, dass das alleine kein Garant für eine gute Bezirksligasaison ist: „Wir müssen uns erst mal in der Liga finden und uns an die neuen Bedingungen mit Spieltempo, Qualität und Intensität gewöhnen. Dazu müssen wir deutlich kompakter agieren wie in der Kreisliga“, erklärt der Doppelaufstiegstrainer, dem es an Trainererfahrung auf Bezirks- und Verbandsebene nun wahrlich nicht fehlt.

Mit einer gehörigen Portion Selbstbewußtsein steigt der FC Germania Zündorf nach fast 30 Jahren in das Abenteuer Bezirksliga ein. In der Vorbereitung hat die Elf angedeutet, wie viel Potential in ihr steckt.

Mit Keeper Chris Pluchino (Rückkehrer vom FC Rheinsüd), Patrick Czaja (SV Westhoven-Ensen), Lennard Stephen (DJK Südwest), Chafiq Mamooun und Janik Gilles (beide VfL Poll), Fabian Mehring (Germania Geyen) und Kerim Karius (SpVg. Porz/A-Jugend) hat er dazu an weiteren Stellschrauben gedreht, um der neuen Aufgabe auch gerecht zu werden. Mit Kevin Rountas hat nur ein Spieler den Club verlassen.

Damit ist die Equipe sehr gut besetzt, ist bestens eingespielt und hat gelernt mit Rückschlägen umzugehen. Alles Attribute, um das Abenteuer Bezirksliga zu bestehen und vielleicht noch mehr daraus zu machen. Mule: „In den letzten drei Jahren gab es viele Veränderungen im Verein, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Jetzt gilt es diese Strukturen solide zu festigen und zu optimieren.“ Bei der Frage nach einem Meisterschaftsfavorit kommt ihm gleich mit einem süffisanten Lächeln der SV Westhoven-Ensen über die Lippen. „Die haben mächtig aufgerüstet und zählen zusammen mit der SpVg. Flittard und dem FC Leverkusen zu den heißen Kandidaten. Insgesamt ist es eine tolle Bezirksliga-Staffel.“

Bereits in der Vorbereitung zeigten sich die Germanen von ihrer besten Seite und stellten ihr Offensiv-Prunkstück in den Vordergrund. Satte 30 Tore in 6 Vorbereitungsspielen sprechen ein klare Sprache, worunter auch ein beachtlicher 5:4-Erfolg beim Landesligisten SV Schlebusch fällt. Das letzte Testspiel beim Landesligisten SpVg. Porz findet am 30.08., 15:00 Uhr, statt.

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Kader 2020/2021:
Angelo Mule, Dirk Schneider, Peter Gilges, Betim Hoxhaj, Jens Meseck, Detlef Gilles, Okan Adas, Kadir Ala, Maxim Albov, Dennis Ambrosius, Veton Balaj, Lars Beuthert, Mehmet Caliskan, Seyhan Erdek, Dennis Fey, Noah Golles, Daniel Götsch, Takuya Ishikawa, Rodrigue Kabeya, Behaija Karic, Daniel Martinez Garcia, Filip Partika, Dennis Schmelzenbach, Tim Schneider, Yasin Sever, Sandro Stephan, Sidar Terzi, Daniel Werken, Batuhan Yüksel, Tunahan Yüksel, Chris Pluchino, Patrick Czaja, Lennard Stephen, Chafiq Mamooun, Kerim Karius, Janik Gilles, Fabian Mehring

Der Aufsteiger startet mit den „Bergischen Wochen“ in die neue Liga. Zum Start geht es nach Marialinden zum TuS, wo ein erfahrener Brocken wartet. Eine Woche später empfängt man zum Heimdebüt den Mitaufsteiger FV Wiehl II. Mit dem Gastspiel beim Heiligenhauser SV steht der nächste Besuch im Bergischen an. Am 4. Spieltag erwartet die Equipe die SpVg. Flittard aus dem Kölner Norden. Die Auswärtspartie beim FC Rheinsüd runden die ersten fünf von 34 Spieltagen ab.

Vorzeitiger Klassenerhalt hat beim VfL Poll oberste Priorität

Neue Trovato-Elf will Ligaverbleib diesmal auch sportlich bestehen

Mit dem neuen Trainerdoppel Andre Fanroth und Salva Trovato ging der VfL Poll in der letzten Saison neue Wege. Während sich die Bilanz im Kreispokal sehen lassen konnte (0:2-Pokalfinal-Niederlage vs. Landesligist SV Schlebusch), musste die Mannschaft der Doppelbelastung (Pokal und Meisterschaft) ordentlich Tribut zollen und fing sich neben Platzverweisen auch Verletzungen von Stammspielern ein. Das hatte zur Folge das man in den Ligaspielen regelmäßig im Schlussdrittel einbrach und einfach nicht punktete. Dementsprechend stand die Mannschaft nach der Hinrunde mit fünf Punkten Rückstand und einem miserablen Torverhältnis voll in der Abstiegszone.

Der Club trennte sich von Fanroth und übergab Trovato das Zepter. Dank der FVM-Entscheidung, dass es im Coronajahr keine Absteiger gibt, war man beim VfL schon ein kleiner Gewinner der Corona-Folgen. Das sieht auch Coach Trovato so: „Auch wenn wir im Frühjahr für die Rückrunde gut gerüstet waren, haben wir natürlich von der Nichtabstiegs-Entscheidung profitiert, keine Frage. Wir hatten einen schlechten Saisonstart und hingen von Beginn an unten in der schwarzen Zone. Das darf uns diesmal einfach nicht passieren.“

Mit Mohamed Mastur, Mouhaymen Rachdi, Tugra Mercan (alle Viktoria Köln II), Jens Käß (SV Deutz 05), Abdelaziz Mastur (SpVg. Rheindörfer) und Dragan Milanko (VfL Poll II) konnte man zumindest personell etwas aufrüsten. Dafür schmerzen die drei Abgänge von Marco Rennen (SpVg. Flittard), Jannis Hurckes (SC Rondorf) und Bissai Bi Batoum (SV Deutz 05) sehr, weil sie zum festen Gerüst der Vorsaison gehörten. Trovato: „Die Mannschaft wird ein völlig neues Gesicht bekommen, worin aber auch der Reiz liegt.“ Auch beim Thema Saisonziel hat der italienische Übungsleiter eine klare Vorstellung: „Wir wollen eine gute Saison spielen, die Klasse halten und uns fußballerisch weiter entwickeln“, erklärte der einstige Doppelaufstiegstrainer (mit dem FC Pesch II und Prometheus Porz), wohl wissend das die Ligaspitze in weiter Ferne ist.

„Unbestritten ist das in diesem Jahr eine tolle Bezirksliga. Ich traue dem SV Westhoven-Ensen und Germania Zündorf einiges zu. Die SpVg. Flittard ist nicht zu vergessen. Diese drei Teams werden die Taktzahl vorgeben“, womit er die Meisterfavoriten gleich beim Namen nennt.

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Kader 2020/2021:
Aboutaleb Dejgahipour, Kaito Ikeda, Jasper Moers, Johannes Becker, Jens Käß, Vito Marolda, Mohamed Mastur, Abd-Manaf Tchazodi, Hiroki Yanagisawa, Özbey Yilmaz, Schiar Assad, Abdelhamid Aharroud, Adrian Graber, Kevin Horn, Enrico Interrante, Jude McDonald, Dragan Milanko, Timo Neunzig, Nico Neuhaus, Tufan Zenginer, Janik Holst, Abdelaziz Mastur,Tugra Mercan, Mouhaymen Rachdi, Kadir Soycan, Bünjamin Yigit, Salva Trovato, Osama Lawah, Gerd Steinbüchel, Marco Gibson, Pietro Mancarella, Karl Lange, Martina Molnar

Zum Saisonauftakt geht es ins Bergische zum SV Frielingsdorf. Eine Woche später empfängt man Viktoria Frechen II in der „Poller Gracht“. Danach geht es auf die linke Rheinseite zum SC West Köln. Am 4. Spieltag hat man die Zweitvertretung des FC Hürth auf heimischer Anlage zu Gast. Die anschließende Reise zum TuS Marialinden runden die ersten fünf von insgesamt 34 Liga-Begegnungen ab.

Für Prometheus Porz zählt einzig allein der Klassenerhalt

Im Herbst erfolgt Vereinsumbenennung in FC Prometheus Italia Porz

Mit nur zwei Punkten aus 16 Spielen stand der GSV Prometheus Porz eigentlich schon als sicherer Absteiger in die B-Liga fest. Doch die vom FVM getroffene Entscheidung im Coronajahr keine Mannschaft absteigen zu lassen, wurde für die Porzer Griechen zum absoluten Glücksfall – der Klassenerhalt. Inzwischen hat man sich neu formiert und wird voraussichtlich im Herbst mit dem neuen Vereinsnamen FC Prometheus Italia Porz in der A-Liga vertreten sein. Derzeit liegt die Vereinsnamensänderung noch beim Amtsgericht, doch die Genehmigung dürfte nur noch eine Formsache sein.

So will Trainer Natale Giarrizzo auch gar nicht mehr groß auf die vergangene Saison eingehen: „Die letzte Saison kann man einfach nicht schönreden, wir hatten natürlich ganz andere Erwartungen an die Mannschaft und die gesamte Saison. Wir wissen, dass wir mit dem Saisonabbruch und dem daraus resultierenden Nichtabstieg totales Glück hatten.“ Vereinsintern hat man nicht nur mit dem neuen Namen, sondern auch mit einer personellen Aufstockung reagiert. Mit Haki Behrami (FC Eintracht Köln), Kevin Rountas (Germania Zündorf), Selcuk Simsekyilmaz (CfB Ford Niehl), Emre Polat (SV Umutspor Troisdorf), Samir Soppla (Hellas Troisdorf), Adriano Giarrizzo (A-Junioren ASV Sankt Augustin), Aykut Akti und Dervis Beyazit (beide Mevlana Porz), Nicolas Litter und Harold Harbauer (beide RSV Urbach) stellen sich gleich zehn Spieler dem neuen griechisch-italienischen Abenteuer.

Auch Franziska Küchenberg, ehemalige Fußballerin bei Bayer 04 Leverkusen und dem 1.FC Köln, konnte als prominente Torwarttrainerin gewonnen werden. „Durch die Vergrößerung und Verstärkung des Kaders sind wir jetzt deutlich konkurrenzfähiger geworden“, erklärt Coach Giarrizzo. Befragt nach dem eigenen Saisonziel und einem Meisterschaftsfavoriten hat er auch eine klare Meinung: „Absolute Priorität bleibt bei uns der Klassenerhalt, nicht mehr und nicht weniger. Je früher, desto besser. Als Favorit sehe ich die SpVg. Rheindörfer an, auch Ford Niehl wird sicher oben mitmischen.“

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Kader 2020/2021:
Michael Schwerm, Haki Behrami, Daniel Quirbach, Selcuk Simsekyilmaz, Nicolas Litter, Marvin Weber, Noah Bergwitz, Louis Paganetti, Dervis Beyazit, Mihajli Golubovic, Florian Jakubowski, Nick Lattau, Ferhat Yagar, Ramiz Odobasic, Emre Polat, Samir Soppla, Vincent Kracht, Adriano Giarrizzo, Kevin Rountas, Luca Giovannico, Aykut Akti, Alexander Muth, Siegfried Harbauer, Jan-Niklas Köhn, Fabio Giovannico, Harold Harbauer, Alexander Fedorov

Zum Ligastart geht es in den Lindenthaler Borussenpark wo die Zweitvertretung von Borussia Lindenthal-Hohenlind wartet. Zum heimischen Eröffnungsspiel erwartet man eine Woche später ausgerechnet den SV Türk Genc, eine Begegnung die in den letzten Jahren immer wieder von unschönen Szenen und Polizeieinsätzen überschattet war. Am 3. Spieltag geht’s nach Leverkusen zum SV Schlebusch II. Durch die ungerade Mannschaftsanzahl der Staffel genießt man 7 Tage später ein spielfreies Wochenende. Die Begegnung im Kölner Norden bei der SpVg. Flittard II rundet dann den 5. Spieltag ab.

RSV Urbach geht mit neuem Trainerteam in die neue Saison

Integration der neuen Spieler steht im Vordergrund

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Der RSV Urbach hatte sich im letzten Jahr den Aufstieg auf die Fahne geschrieben, doch bereits nach einem Drittel der Saison waren die Aufstiegshoffnungen dahin. Der eigene Anspruch und die Leistung klafften zu weit auseinander. Der Mannschaft fehlte es an Konstanz und Beständigkeit. Das führte sogar so weit, dass Trainer Mladen Drmonjic in der Winterpause hinschmiss und der sportliche Leiter Hans Engelhardt zu Rückrundenbeginn das Team übernahm. Dann kam Corona und beendete die Saison früher als geplant. Für Teammanager Guido Kromen kam dies nicht ungelegen: „Über die abgelaufene Saison wollen wir eigentlich gar nicht mehr viele Worte verlieren. Der Blick soll nach vorne gerichtet sein und mit dem neuen engagierten Trainerteam sind wir gut aufgestellt.“

In der Tat: In der neuen Spielzeit geht man beim RSV neue Wege. Mit Rasim Hasanovic verpflichtete man einen erfahrenen auswärtigen Coach, der zuletzt vier Jahre die Geschicke beim TSV Merheim leitete. Als Co-Trainer fungiert fortan Nunzio Leanza, der in der letzten Saison noch verantwortlicher Trainer beim SSV Vingst 05 war. Mit Fabio Grün (pausiert), Luca Hemmersbach, Nico Litter, Roberto Herkendell, Mick Buschmann, Marcel Bucher (alle unbekannt) und Urgestein Chris Brendel (Karriereende) muss die Trainercrew auf einige Akteure verzichten. Dafür folgten Trainer Hasanovic mit Timur Zoltani, Attila Denes, Nermin Hrnjica, Stefan Theißen, Dennis Wipperfürth, Andre Wortmann und Yonas Berekt gleich sieben Spieler vom TSV Merheim. Komplettiert wird die Mannschaft mit Dindar Deno, der aus der RSV-A-Jugend nachrückt.

Das Mannschaftsfoto wurde vor der Verpflichtung von
Co-Trainer Nunzio Leanza aufgenommen.

Befragt nach einem Saisonziel gibt sich Teammanager Guido Kromen zurückhaltend: „Ein klares Saisonziel wollen wir bewusst nicht festlegen, die Mannschaft und die Trainer müssen insgesamt zunächst einmal zueinander finden, damit dann eine Neuausrichtung erfolgen kann, als Basis für erfolgreichen und attraktiven Fußball in der Zukunft“, sind klare Worte von Kromen, der damit Druck vom neuen Team nimmt. Bei der Frage nach einem Meisterschaftsfavoriten hat Kromen gleich vier teams auf dem Zettel: „Der SSV Alkenrath, TuS Stammhein, Adler Dellbrück und der RSV Rath-Heumar werden wohl um den Titel spielen.“

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Kader 2020/2021:
Niklas Kromen, Gyula Zoltani, Marius Baar, Tobias Götz, Alex Manns, Andy Kreusch, Rupert Witte, Sven Czakalla, Markus Engelhardt, Benjamin Fraile, Valandis Grigoriadis, Yannick Hennemann, Domini Krauskopf, Janik Scheer, Miro Margeta, Paul Sobczyk, Miro Cwikowski, Benjamin Grafe, Tobias Lösing, Timur Zoltani, Attila Denes, Nermin Hrnjica, Stefan Theißen, Dennis Wipperfürth, Andre Wortmann, Yonas Berekt, Dindar Deno, Trainerteam Rasim Hasanovic, Nunzio Leanza, Teammanager: Guido Kromen, Physio: Lara Sprengel, Sportlicher Leiter: Hans Engelhardt

Zum Saisonauftakt reist das Ensemble nach Leverkusen zu Roland Bürrig. Danach kommt es zum Heimdebüt gegen den Aufsteiger Casa Espana II. Eine Woche später gastiert man beim SV Gremberg-Humboldt. Es folgen zwei Heimspiele gegen den SSV Alkenrath und Borussia Kalk II, womit die ersten fünf Spieltage abgerundet werden.

RSV Rath-Heumar will unbedingt wieder unter die ersten fünf

Ungeklärte Sportplatzfrage bereitet den Verantwortlichen Kopfschmerzen

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B-Ligist RSV Rath-Heumar geht in seine 13. Saison in der B-Klasse. Nachdem die Mannschaft vor zwei Jahren mit einem beachtlichen 3. Platz lange in der Spitzengruppe der Liga mithalten konnte, endete die Corona-Saison für die Elf aus dem Kölner Osten auf Rang fünf. Diese Platzierung war intern sehr wichtig, denn dank eines angesehenen Sponsors bekommt der RSV am Ende der Saison einen Mallorca-Trip spendiert – vorausgesetzt man beendet die Spielzeit unter den ersten fünf. Gesagt – Getan – aber Corona machte dem allen einen dicken Strich durch die Rechnung. Beim RSV sieht man das sportlich, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Ärgerlicher ist hingegen immer noch der ungeklärte Zustand bezüglich Sportanlage an der Gröppersgasse. Der RSV hat wohl den mit Abstand schlechtesten Aschenplatz im Fußballkreis Köln. Jeder kleinste Regen und Wolkenbruch führt zu nicht bespielbarem Geläuf, da die Drainagen defekt und überaltert sind. Und zur Winterzeit ist der Platz meist vereist und damit auch nicht bespielbar. Hier muss schnellstens Abhilfe, sprich ein Kunstrasenplatz her. Und da beginnt das Dilemma. Alle Verhandlungen mit dem Verpächter haben bisher nicht gefruchtet, dieser hat andere bauliche Pläne mit dem Grundstück. Doch die Hoffnung stirbt auch hier zuletzt, auch wenn man weiß das man so der Jugend kaum eine gesunde Basis bieten kannst.

Sportlich kann Trainer Sean Kelly, der beim RSV in sein 5. Trainerjahr geht, wieder auf eine eingeschworene erfahrene Truppe zurückgreifen. Eingeschworen deshalb, weil es sich fast ausschließlich um Jungs aus Rath-Heumar handelt, womit klar wird, das hier eine ganz große heimatliche Verbundenheit herrscht. So sind auch in diesem Jahr keine Abgänge zu verzeichnen. Im Prinzip bleibt in Rath-Heumar alles so wie es ist, mindestens Rang 5 und die Welt ist halbwegs wieder in Ordnung.

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Der RSV Rath-Heumar steigt mit einem Heimspiel gegen Borussia Lindenthal IV in die Liga ein. Danach geht’s eine Woche später zum Auswärtsspiel beim SV Botan Köln. 7 Tage später erwartet man mit TuS Stammheim den Kölner Nordclub. Am vierten Spieltag geht die Reise zum SV Bergfried Leverkusen II und das Heimspiel gegen den VfL Poll II runden die ersten fünf Matches ab.

VfL Poll II

SV Westhoven-Ensen II nimmt neuen Anlauf in Richtung B-Liga

Verantwortlicher Coach Eric Puchelski und Co Ralf Fielen sollen guten Unterbau schaffen

Beim SV Westhoven-Ensen II versucht man seit mehreren Jahren einen gutfundierten Unterbau für die Bezirksliga-Mannschaft zu installieren. Bisher verliefen alle Anläufe im Sande. So auch in der vergangenen Saison, als man nach zehn Spieltagen am Tabellenende in der Kreisliga C stand und Böses befürchten musste. Der Club reagierte und installierte mit dem alten Porzer Erfolgscoach Ralf Fielen und Eric Puchelski die Vereinstrainer, denen es gelang in der Folgezeit die Lage zu beruhigen und den SVW II wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Mit nur einer Niederlage bis zur Corona-Pause spielte sich die Mannschaft wieder ins gesicherte Liga-Mittelfeld.

Für Co-Trainer Fielen war damit aber auch klar, dass es eine solche verbockte Situation in Zukunft nicht mehr geben soll. „Es muss in unserem Vereinsinteresse sein in der neuen Saison einen gesunden Unterbau für die Bezirksliga-Mannschaft zu schaffen. Dazu ist es erforderlich, dass wir ein gutes funktionierendes Team haben, was sich kontinuierlich weiterentwickelt und attraktiven Fußball spielt.“ Personell hat der Erfolgstrainer, der hier als Co fungiert und den SVW 2013 und 2014 mit einem Doppelaufstieg in die Bezirksliga hievte, dafür gesorgt, dass 13 Neuzugänge den Weg an die Westhovener Oberstraße fanden. Dennis Ambrosius (Germania Zündorf), Vito Crisafulli, Jonas Hehl, Miguel Krüger, Dominik Noll (alle eigene A-Jugend), Julian Hardenbickler (vereinslos), Rene Hirschfeld, Lars Jansen (beide RW Zollstock), Nils Jansen, Marius Wendzel, Sebastian Smolka (alle SpVg. Porz), Justin Kleinwächter (I. Mannschaft) und Stefan Pires (Borussia Kalk) werden in der neuen Saison das Trikot des SVW II tragen. Einziger Abgang ist Tim Lange, der zum SC Afrika wechselt.

Trainer Eric Puchelski

Die personellen namhaften Veränderungen rufen natürlich auch nach Begehrlichkeiten und mehr. Dem tritt Fielen aber direkt entgegen: „Wir wollen hier was aufbauen und vor allen Dingen eine gesunde Konstanz in die II. Mannschaft hinein bekommen. Als realistisch würde ich das Saisonziel „unter die ersten 5“ formulieren, wenn dann noch der Wille, die Lust und Gier nach mehr vorhanden ist, haben wir sicherlich nichts dagegen“, erklärt der 46-jährige, wohl wissend dass das Team in der Besetzung sicherlich zu den Spitzenmannschaften zu zählen ist. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen die Staffeleinteilungen und Spielpläne des Fußballkreis Köln für die Kreisligen noch nicht vor. Für den engagierten Übungsleiter ist aber klar das Germania Mülheim, der ESV Olympia Köln und Rot-Weiß Zollstock immer zu den Meisterschaftsfavoriten zu zählen sind.

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Der Ligastart führt den SVW II zum Aufsteiger SC Leverkusen. Eine Woche später empfängt man den SV Mevlana Porz zum Saisonheimdebüt. Am 3. Spieltag reist man nach Höhenberg zum TuS Köln rrh. Es folgt das Heimspiel gegen Adler Dellbrück II und mit der Auswärtsbegegnung bei TuS Langel werden die ersten fünf Spieltage besiegelt.

Zweitvertretung von Germania Zündorf soll Unterbau bilden

Sinan Ük und Dennis Türke erstmals in verantwortlicher Trainerfunktion

Im vergangenen Jahr hatte der FC Germania Zündorf insgesamt vier Senioren-Mannschaften ins Meisterschaftsrennen geschickt. In der Winterpause wurde die IV. Mannschaft zurückgezogen, bevor Corona die gesamte Saison brach legte. Die Zweitvertretung der Germania belegte dabei einen guten 4. Platz und hatte berechtigte Aussichten auf einen möglichen Aufstiegsplatz. Für die kommende Spielzeit hat der Verein sich für nur zwei Seniorenmannschaften entschieden, um so leistungsorientierter zu agieren.

Das hatte zur Folge dass acht Spieler den Verein in Richtung Wahn-Grengel verließen. Auch auf der sportlichen Ebene hat sich bei der Zweitvertretung eine Änderung ergeben. Die II. Mannschaft steht jetzt unter der verantwortlichen Leitung von Sinan Ük und Dennis Türke. Mit einem möglichen Aufstieg in die B-Liga könnte man so für das Bezirksligateam einen gesunden Unterbau schaffen.

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Der FC Germania Zündorf II beginnt die Saison mit einem Derby bei TuS Langel. Eine Woche später reist der FC Anadolu in der Jupp-Röhrig-Sportanlage an. Es folgt die Auswärtsbegegnung bei TuS Höhenhaus und eine Woche später stellt sich mit dem FC Germania Mülheim einer der Meisterschaftsfavoriten in Zündorf vor. Das Gastspiel beim SV Deutz 05 IV rundet die ersten fünf Spieltage ab.

tus langel

Kreisliga D

Kreisliga D, Staffel 1:

SpVg. Wahn-Grengel

ESV Gremberghoven

Kreisliga D, Staffel 4:

SpVg. Wahn-Grengel II

Kreisliga D, Staffel 5:

RSV Urbach II

RSV Rath-Heumar II

SV Mevlana Porz II

SpVg. Porz II

SpVg. Wahn-Grengel II

GSV Prometheus Porz II

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Redaktion Porz-Online.de -Fußballticker-

e-Mail: Redaktion@werner-kilian.de oder Fussballticker@gmx.de oder Fussball@porz-online.de
Verantwortlich i.S.d. Redaktion: Werner Kilian

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