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Porzer Fussballticker *** Ausgabe No. 28 *** 03. Juni 2019

Inhaltsverzeichnis

 

Auf- und Abstieg

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Der Fussballticker Porz-Online.de versucht das komplexe Gebilde um den Auf- und Abstieg 2018/2019 so einfach wie möglich und nach bestem Gewissen und intensiven Recherchen an den Mann zu bringen. Damit ihr wisst, was Sache ist!

Bitte dabei beachten: Durch den besiegelten Abstieg von Fortuna Köln aus der 3. Liga in die Regionalliga, dem Aufstieg von Viktoria Köln von der Regionalliga in die 3. Bundesliga und möglichen eingeleiteten Insolvenzverfahren von Vereinen, Rückzügen und Auflösungen, die bis heute nicht bekannt sind, kann das ganze Gebilde und die festgelegten Szenarien noch beeinflusst werden.

Derzeit bekannt ist der Spielklassenverzicht von Regionalliga-Absteiger TV Herkenrath und Landesliga-Absteiger FC Inde Hahn, die sich insgesamt positiv auf die Aufstiegssituation in der Landesliga und Bezirksliga auswirkt.   

Die Maus ach so UnbenanntDer Auf- und Abstieg wird auch zum Ende der laufenden Saison immer mehr in den Blickpunkt rücken. Auf Verbandsebene gibt es eine Auf- und Abstiegsregelung für den Bereich der Mittelrheinliga bis zur Bezirksliga und auf Kreisebene gibt es eine Auf- und Abstiegsregelung für die Kreisliga A – Kreisliga D, speziell hier die des Fußballkreis Köln.

In diesen Regelungen sind alle möglichen Auf- und Abstiegsszenarien aufgeführt, wovon dann am Ende eine Fall-Regelung auf Verbands- und Kreisligaebene greifen wird. Welcher Fall das am Ende sein wird, kann sich unter Umständen erst am letzten Spieltag, je nach Konstellation, entscheiden.

 

Die Verbandsebene

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Bei der Betrachung der Auf- und Abstiegssituation der Verbandsebene muss neben der Bezirks-, Landes- und Mittelrheinliga die Regionalliga West im Auge gehalten werden. Und dabei steht der TV Herkenrath als Absteiger fest. Der FC II und der Bonner SC haben den Klassenerhalt geschafft. 

 

So sieht es aktuell in der Regionalliga aus (Stand: 03.06.2019):

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Herzlichen Glückwunsch an den FC Viktoria Köln zum Aufstieg in die 3. Bundesliga!

AUF arrows 147745 960 720Mit dem TV Herkenrath steigt ein Verein aus dem hiesigen Verband ab.

 

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Aufstieg FVM csm FVM Logo 2600b 1400h RGB RZ 700809edd7Auch beim Aufstieg von der Mittelrheinliga in die Regionalliga gibt es bestimmte Voraussetzungen zu beachten. So müssen dieDie Maus guckt Aufstiegskandidaten, in der Regel dann die Mittelrheinliga-Meister, neben der sportlichen Qualifikation auch sehr viele Kriterien in Richtung Sicherheit und Logistik erfüllen, wo viele Mittelrheinliga-Vereine schlichtweg finanziell überfordert sind. Zu der Teilnahmevoraussetzung gehört bspw. auch eine Vorabzahlung i.H.v. ca. 30.000,– EUR an den Verband.

In der jetzt laufenden Saison haben sich die führenden Mittelrheinliga-Clubs FC Wegberg-Beeck und SV Bergisch Gladbach 09 für die Regionalliga „beworben“, d.h. sie müssen sich neben der sportlichen Qualifikation, also der Meisterschaft, einer Prüfung der Teilnahmevoraussetzungen unterziehen. Man kann hier davon ausgehen, dass einer der beiden finanzkräftigen Clubs den Meistertitel holt und dann auch nach Prüfung im nächsten Jahr in der Regionalliga spielen wird. 

 

So sieht es aktuell in der Mittelrheinliga aus (Stand: 03.06.2019):

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Aktuell steigt der SV Bergisch Gladbach 09 in die Regionalliga auf. 

AUF arrows 147745 960 720 Aktuell steigen 3 Mannschaften aus der Mittelrheinliga in die Landesliga ab.

 

 

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Für die Landesliga hat das folgende Konsequenzen:

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Bei der augenblicklichen Auf- und Abstiegskonstellation steigen neben den beiden Meistern der Landesliga-Staffeln 1 und 2 auch die beiden Tabellenzweiten der Landesliga-Staffeln 1 und 2 mit auf (also insgesamt 4 Aufsteiger).maus Da der Verein TV Herkenrath (Absteiger aus der Regionalliga West) einen Antrag nach § 52 (8) SpO/WDFV auf Spielklassenverzicht gestellt hat, steigt eine weitere Mannschaft in die Mittelrheinliga auf.

Bei der augenblicklichen Auf- und Abstiegskonstellation steigen aus der Landesliga-Staffel 1 und 2 die jeweils drei letztplatzierten Mannschaften in die Bezirksliga ab (also insgesamt 6 Absteiger).

 

So sieht es aktuell in der Landesliga aus (Stand: 03.06.2019):

AUF up 97614 960 720Aktuell steigen vier Mannschaften, beide Meister (FC Pesch und SV Wesseling-Urfeld) und die Zweiten aus der Staffel 1 und 2 (SV Rott und Fortuna Köln II) in die Mittelrheinliga auf.

AUF arrows 147745 960 720Aktuell steigen 6 Mannschaften (drei aus der Staffel 1 und drei aus der Staffel 2) in die Bezirksliga ab.

 

 

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Für die Bezirksliga hat das folgende Konsequenzen:

Aufsteig BZL wappen bezirksliga 1342691015Bei der augenblicklichen Auf- und Abstiegskonstellation steigen die vier Bezirksligameister der Staffel 1, Staffel 2, Staffel 3 und Staffel 4 in die Landesliga auf. Die drei besten Tabellenzweiten aus den vier Staffeln können den Aufstieg ebenfalls noch durch die sogenannte Quotientenregelung bewerkstelligen (also insgesamt 7 Aufsteiger).maus 8c6affde9c6  Das ein weiterer Aufstiegsplatz frei wird (vorher 6 Aufsteiger, jetzt 7 Aufsteiger) hängt mit dem Spielklassenverzicht des Regionalliga-Absteigers TV Herkenrath zusammen. 

Bei der augenblicklichen Auf- und Abstiegskonstellation steigen aus den Bezirksliga-Staffeln 1, 2, 3 und 4 die jeweils drei letztplatzierten Mannschaften in die Bezirksliga ab (also insgesamt 12 Absteiger).

 

So sieht es aktuell in der Bezirksliga aus (Stand: 03.06.2019):

AUF up 97614 960 720Aktuell steigen mit der SpVg. Porz (Staffel 1), 1. FC Spich (Staffel 2), JS Wenau (Staffel 3) und Kohlscheider BC (Staffel 4) vier Bezirksligameister in die Landesliga auf. Hinzu kommen dann noch die drei bestplatzierten Tabellenzweiten aller vier Bezirksliga-Staffeln (Eintracht Hohkeppel, SV Wachtberg und SF Düren), die durch die Quotientenregelung ermittelt werden.

AUF arrows 147745 960 720Aktuell steigen 12 Mannschaften (je drei aus der Staffel 1, Staffel 2, Staffel 3 und Staffel 4) in die Kreisliga A ab.

 

 

 



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Der Ergebnisdienst

 

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Der Spieltag wird präsentiert von:

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27. Spieltag, 02. Juni 2019

 

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 …. 7 : 0 …. 

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7:0-Blamage! Verängstigter SV Westhoven-Ensen beim SC West gedemütigt – Mannschaft jetzt voll im Abstiegsstrudel!

In Westhoven geht die Angst um – Arendt-Elf ist in den letzten beiden Matches auf das allerhöchste gefordert – Am nächsten Sonntag vs. Absteiger SSV Berzdorf!match20reports

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Für den SV Westhoven-Ensen kommt es in den letzten beiden Liga-Begegnungen nun doch zum absolut krassen Abstiegskampf. Mit der fürchterlichen 7:0-Niederlage beim SC West ist die Mannschaft von Markus Arendt zwei Spieltage vor Schluss in den dicken Abstiegskampf gezogen worden. Nachdem der FC Bensberg und der SSV Berzdorf bereits als Absteiger feststehen, wird hier noch der dritte Absteiger gesucht und genau hier sind sechs Mannschaften nur zwei Punkte auseinander, was einen dramatischen Abstiegskampf voraussagt.smilie verärgert55

Mittendrin dabei der SV Westhoven-Ensen, der mit 34 Punkten zwar zwei Punkte Abstand zum gefürchteten Abstiegsplatz hat, allerdings auch von den betroffenen Mannschaften die schlechteste Tordifferenz aufweist. Damit brennt in Westhoven noch einmal richtig der Baum und die Mannschaft ist gerade am nächsten Wochenende im Heimspiel gegen den SSV Berzdorf auf das allerhöchste gefordert. Das Match beim SC West musste mit etwas Verspätung angepfiffen werden, da Referee Bernd Peters in einen Autounfall verwickelt war.

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“… Das ist heute der absolute Tiefpunkt …”

(SVW-Trainer Markus Arendt)

 

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Der SC West legte dann auch gleich los und konnte nach 6 Minuten durch Benedikt Schuster den 1:0-Führungstreffer erzielen. Timur Cingöz legte nach 27. Min. das 2:0 nach, ehe Valentin Schäfer bereits nach einer halben Stunde den Halbzeitstand auf 3:0 drehte. Die Hausherren gefielen mit einer guten Spielanlage, bewegten sich gut und präsentierten sich mit schnellem Passspiel, wo der SVW nur hinterher lief. Nach dem Wechsel ging das herannahende Debakel weiter. Erneut war es Valentin Schäfer, der in der 49. Min. das 4:0 erzielte.smilie fehlentscheidung 3

Süleman Tugra Koc zeichnete nach einer Stunde für das 5:0 verantwortlich. Marco Posselt machte dann in der 76. Min. mit seinem Treffer zum 6:0 das halbe Dutzend voll. Den Schlusspunkt setzte dann erneut Süleman Tugra Koc mit dem 7:0-Endstandtreffer (83.). Auf Seiten der Gäste erreichte kein Spieler auch nur annähernd eine Normalform. Trainer Arendt fand in der Halbzeit und nach dem Spiel ernste Worte für seine Spieler, die jetzt bis auf das höchste gefordert sind.

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Kurzkommentar SVW-Coach Markus Arendt:

“Das ist heute der absolute Tiefpunkt. Solche Ergebnisse wie in den letzten Wochen gehen absolut an die Substanz. Ich kann mich nicht erinnern, dass mir als Spieler oder jetzt als Trainer solche Negativerlebnisse widerfahren sind. Der SC West hat das heute sehr gut gemacht gegen meine Mannschaft wo jeder ein Totalausfall war. Diese Leistung war sehr beschämend. Jetzt haben wir doch noch zwei Endspiele vor uns und da verlange ich wirklich von jedem 110%-igen Einsatz. Jeder muss sich jetzt richtig den Arsch aufreißen.”

mannschaftsaufstellung

So spielte der SV Westhoven-Ensen:

Michael Skibba, Stefan Pires, Thomas Kildau, Nicolas Merkler, Lukas Kröger (39. Felix Tamme), Raimund Schmitz, Markus Geis, Marcel Manderfeld, Patrick Czaja (70. Yusuf Kilic), Jan Hammes, Florian Gebel – Trainer: Markus Arendt

So spielte der SC West:

Nico Landschulz, Benedikt Schuster, Alexandro Saliaj, Jan Niclas Schmidt, Florian Hensel, Florian Bunse, Yannik Lamberz, Robert Michael Alewell, Valeri Tsetshkladze (57. Marco Posselt) (65. Mehmet Batuhan Demir), Valentin Schäfer, Timur Cingöz (57. Süleman Tugra Koc) – Trainer: Michael Kirch

match report

Für die Redaktion Porz-Online.de berichtete exclusiv:  SV Westhoven-Ensen

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 …. 1 : 1 …. 

SG Worringen

1 : 1! SpVg. Porz bietet der SG Worringen großen Kampf, belohnt sich aber nicht – Porzer “Rothosen” nur noch einen kleinen Schritt vom Landesliga-Aufstieg entfernt!

Chris Scholz eleminiert im Eiltempo Worringens Führungstreffer – Yasin Sever handelt sich Roten Karton ein – Equipe will am Donnerstag vs. FC Bensberg (Kick-Off: 20:00 Uhr) Aufstieg schon mal perfekt machen – Danach dann die Meisterkür bei TuS Marialinden oder vs. VfL Poll!match20reports

 

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Das Porzer Trainer-Trio Jonas Wendt, Ignaz Giambrone und Michael Börger waren vor der Partie gegen die SG Worringen wegen Verletzungssorgen und Spielsperren zu einigen Umstellungen gezwungen, konnten aber erwartungsgemäß eine starke Elf aufs Feld schicken. Die Partie gegen die SG Worringen war gerade für die Gäste eine absolute richtungsweisendes Spiel für die Mannschaft von Trainer Keseroglu, der zum einen einen 4-Punkte-Rückstand auf die SpVg. und einen 1-Punkte-Rückstand auf Eintracht Hohkeppel zu beklagen hatte. Kurz vor Spielbeginn machte dann schon das Endergebnis zwischen dem FC Hürth II und Eintracht Hohkeppel die Runde.

Die Partie hatte bereits um 12:30 Uhr begonnen und endete mit einem 1:1-Unentschieden. Damit war bereits vor dem Anpfiff klar, dass egal wie der Klassiker hier endete, die Wendt-Elf in jedem Fall auf dem Meisterplatz stehen bleiben wird. Für die SG Worringen tat sich damit aber auch die große Möglichkeit auf, mit einem Sieg in Porz wieder auf den 2. Tabellenplatz zu steigen und damit den Aufstieg als Zweiter zu realisieren. Vor knapp 150 Zuschauern legten beide Mannschaften bei subtropischen Temperaturen einsmilie glück gehabt ordentliches Tempo vor und es ging gleich ordentlich zur Sache. Die Porzer hatten nach 10 Minuten großes Glück, als der Referee in einer kniffeligen Situation auf Abseits eines Worringer Akteurs entschied, was zumindest diskussionswürdig war.

Worringens-Torjäger Engin hatte sich von hinten in die Situation eingeschaltet und war damit eigentlich einer Abseitssituation entgangen. Referee Celik wertete die Situation anders und pfiff den Torjäger sehr zum Ärgernis der SGW zurück. Nur 7 Minuten später hatten die Gastgeber ihre 100%-ige Führungsmöglichkeit. Nach einem phantastischen Pass von Micou Lejan in die Schnittstelle der SGW hatte sich Tugay Düzelten davongeschlichen und lief im 1:1-Duell auf den Worringer-Keeper Fabian Steeg zu. Der Schlussmann blieb aber lange stehen und konnte das Duell für sich entscheiden. Direkt im Gegenzug kamen die Gäste mit einer schnellen Spielstafette schnell vor den Porzer Kasten, so das SpVg-Keeper Christian Zyzniewski sein ganzes Können aufbieten musste, um einen möglichen Rückstand zu vermeiden.

 

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“… Wir haben jetzt 3 Matchbälle! Einen davon werden wir nutzen …”

(SpVg-Trainer Jonas Wendt)

 

 

Referee Kubilay Celik hatte wegen der hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad ein großes Einsehen mit beiden Mannschaften und verordnete eine berechtigte und verdiente Trinkpause für die fussball strategische skizze 318 42748Akteure. Danach ging es aber gleich in vollem Tempo weiter. Worringen war im ersten Abschnitt die etwas bessere, reifere Elf und konnte etwas mehr gefallen. Micou Lejan bediente den durchstartenden Chris Scholz in der 37. Min. erneut mit einem überragenden Pass. Scholz wurde aber noch vom Gegenspieler beim Abschluss leicht bedrängt, womit sein Schuss über den Worringer Kasten strich. Auch Norman Wermes hatte nach einer Bruns-Flanke noch eine Kopfballchance, allerdings konnte er nicht den entsprechenden Druck beim Kopfball erzeugen.

Die SG wusste vor allem bei den Standards zu gefallen. Insbesondere dann, wenn Spielmacher Engin mit seiner ausgefeilten Schusstechnik das Leder mit viel Effet vor den Porzer Kasten schlug und für Gefahr sorgte. 6 Minuten vor der HalbzeitTorwart2 hatten dann die Worringer Fans bereits den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Worringer-Eckball wurde das Leder nicht konsequent aus dem Porzer Strafraum befördert, so dass Martin Zerwas zu einem phantastischen 25m-Hammer ansetzte. Hier fand er dann im Porzer Keeper Christian Zyzniewski seinen Meister, der mit einer unfassbaren Rettungsaktion das Leder noch gerade so über den Balken lenkte. Zyzniewski holte sich dabei den Applaus aller Zuschauer ab. Mit dem torlosen Remis wurden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Abschnitt kamen die Gastgeber dann wesentlich besser in die Partie. Die Wendt-Elf ging trotz smilie verärgert2der Temperaturen noch aggressiver zu Werke und spielte immer noch ein ansehnliches Pressing soweit möglich. Worringen verlor etwas an Spiellinie, sodass das Spiel mehr und mehr zu Seiten der Hausherren kippte. Ein Konzentrationsfehler führte dann zur 0:1-Führung der SG Worringen in der 60. Min.. Torwart Zyzniewski spielte einen Abstoß auf den am eigenen 16er stehenden Thomas Mikhail, der allerdings beim Anspiel nicht die nötige Konzentration walten ließ. Daraus resultierte dann eine Drucksituation und ein schlechtes Anspiel auf einen Mitspieler, wo letztlich ein Worringer Akteur dazwischen spritzte und 23 m vor dem Porzer Strafraum nur durch Foulspiel gebremst werden konnte.

 

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Gut wer einen Chris Scholz hat. Knapp 80 Sekunden nach dem Worringer Führungstreffer stand der laufstarke Porzer Stürmer da, wo ein Stürmer stehen muss und bugsierte das Leder zum verdienten 1:1 in den SGW-Kasten (Foto wurde mit freundlicher Genehmigung von FuPa.net entnommen).

 

Diese Chance ließ sich natürlich der Worringer Goalgetter Engin nicht entgehen und erzielte mit einem sehenswerten Freistoß die tor 300:1-Führung für die Gäste. Für Engin war es bereits der 20. Saisontreffer. Doch die Freude der Nord-Kölner hielt nur 78 Sekunden, dann stand Laufwunder Chris Scholz an der richtigen Stelle und bugsierte das herannahende Leder blitzschnell zum 1:1-Ausgleich. Damit war das Match wieder auf Null gestellt. Die Hausherren übernahmen damit auch das Kommando der Partie. Die größte Chance zum Führungstreffer hatte dann Chris Kawka, der schon kurze Zeit vorher eine gute Einschusschance nicht verwerten konnte. Diesmal tankte er sich frei und donnerte das Leder gegen den Worringer Querbalken.

Hierbei wurde er aber noch durch Mitspieler Düzelten beeinträchtigt, so dass der Abschluss nicht ganz optimal verlief. Im weiteren Verlauf hatte dann Thomas Mikhail nach einer Lejan-Freistoß-Flanke die große Gelegenheit zum 2:1, doch auch er bekam nichtschiri rot genügend Druck hinter den angesetzten Kopfball. Im Schlussabschnitt legten noch mal beide Mannschaften alles in die Waagschale, doch es sollte letztendlich beim 1:1-Unentschieden bleiben. Nach dem Schlusspfiff holte sich Yasin Sever noch nach einem unnötigen Gerangel mit einem Worringer Akteur die Rote Karte ab. Unterm Strich war die SpVg. Porz heute die bessere Elf, ein Sieg wäre sicher nicht unverdient gewesen.

Die SG Worringen vergab damit einen wichtigen Big-Point und dürfte es nun bei noch zwei ausstehenden Matches schwer haben, sich noch an der Eintracht aus Hohkeppel vorbei zu schieben. Für die SpVg. steht jetzt smilie topfest, dass am kommenden Donnerstag den 06. Juni im Nachholspiel gegen den FC Bensberg im heimischen Stadion schon mal der Vizemeister-Platz sichergestellt werden kann. Der reicht dann auch schon für die Aufstiegs-Realisierung aus. Doch wer die engagierten Jungs von Jonas Wendt kennt, weiß genau, dass diese Platzierung nicht im Sinne der jungen Burschen liegt. Sie wollen nach dieser langen Saison den Championstitel, als Meister in die Landesliga aufsteigen. Das kann die Mannschaft dann am Sonntag beim Gastspiel bei TuS Marialinden bewerkstelligen. Sollte das nicht funktionieren, hat sie eine Woche später im letzten Heimspiel noch die Möglichkeit gegen den VfL Poll den Schalen-Empfang klarzumachen.

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Kurzkommentar SpVg-Coach Jonas Wendt:

“Ich denke das der Punkt mehr als verdient ist. Wir hatten sogar die besseren Chancen, so dass auch ein Sieg im Bereich des möglichen war. Die Mannschaft hat heute in der Formation eine starke Leistung abgeliefert. Jetzt haben wir drei Matchbälle, genau das was wir alle wollten. Einen davon werden wir nutzen!”

 

 

mannschaftsaufstellung

So spielte die SpVg. Porz:

Christian Zyzniewski, Daniel Varol, Michael Killich, Thomas Mikhail, Jan-Hendrik Bruns, Tugay Düzelten, Christian Kawka (84. Baran Tatu), Michael Lejan, Nilson Santos Francisco Mendonca, Norman Wermes, Chris Scholz – Trainer: Jonas Wendt

So spielte die SG Worringen:

Fabian Steeg, Serkan Dalman, Martin Zerwas (90. Baku Horimoto), Bünyamin Koyuncu, Daniel Muradas Maganes, Ethem Kayis, Anastasios Papoulidis, Ekrem Engin, Fadi Jfeily, Keisuke Mizushima (88. Abbas Gökberk Basdegirmenci), Tarkan Aydin (74. Giuliano Pfeifer) – Trainer: Abdullah Keseroglu

match report

Für die Redaktion Porz-Online.de berichtete exclusiv:  Peter Dicke & Werner Kilian

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Der Redaktionskommentar

(Chefredakteur Werner Kilian)

 

spvg porz 1919    Der letzte Schritt …

Zum spannenden Liga-Finale in der Bezirksliga

 

Liebe SpVg. Porz

… die Zeit ist gekommen …

Mit der gestrigen Ergebniskonstellation habt ihr euch nun selbst den köstlichen Aufstiegs- und Meistertisch gedeckt. Noch einsmilie freude kleiner Schritt, dann seit ihr über die Ziellinie und habt in unseren Augen wirklich etwas unfassbares und historisches geschafft. Gerade einmal 4 Km weiter feiert ein weiterer Porzer Club gerade eine Meisterschaft & Aufstieg. Der FC Germania Zündorf stampfte diesmal alles was kam in den Boden und fuhr mit Bravour eine tolle Meisterschaft ein. Das verlangt Respekt und Anerkennung. Allerdings konnte man das von dem Team auch erwarten, daher ist vielleicht die Freude über den Erfolg ein wenig kleiner, aber sie sind schon Meisterkicker.

Anders ist das bei Euch. Das ist alles so unerwartet, so plötzlich und doch soooo verdient. Bis heute seid ihr alle mit football 30358 340einer unglaublichen Leichtigkeit, vor allem mit unfassbarer Konstanz durch die Liga marschiert und habt der Konkurrenz das Fürchten gelehrt. Der Konkurrenz von der SG Worringen und Eintracht Hohkeppel, die einen Etat aufweisen, der wohl fünfmal höher ist als der, der SpVg. Und viel wichtiger: Ihr habt euch diesen Status erarbeitet und erspielt und euch so den Respekt der SG und der Eintracht geholt. Einer von den beiden wird nach Lage der Dinge wohl am letzten Spieltag dumm aus der Wäsche schauen – aber so ist der Fußball!

Für Euch heißt es jetzt nochmal alles in den restlichen 270 Minuten zu mobilisieren. Einige von euch gehendaumen hoch auf dem Zahnfleisch, aber eure unglaubliche Physis und der unbändige Teamgeist überstrahlt alles und kann die kleinen Wehwehchen kaschieren und kompensieren. Ein Micou Lejan, ein Tugay Düzelten, ein Norman Wermes, ein Michael Killich und wie sie nicht alle heißen haben sicherlich ein phantastisches spielerisches Potential was hoch anzusiedeln ist. Und sie haben sicherlich auch schon so manche großartige Feierorgien hinter sich gebracht.

Ein Baran Tatu, ein Thomas Mikhail, ein Kai Bockemühl und wie die wilden Jungspritzer nicht alle heißen, sind froh das sie solche erfahrenen Männer um sich haben. Und gerade für sie wird es ein unglaubliches Erlebnis sein, den Moment zu erleben, wo alles amtlich ist. Aber: Ohne die jungen Wilden wären auch die Erfahrenen nichts, was beweist, das es bei euch einen phantastischen Teamgeist gibt, einen Teamspirit, der eine Mannschaft zusammengeschweißt hat, wo der Erfolg des Teams an aller oberster Stelle steht. Beginnend von der No. 1 bis zur No. 28.

trainer schreinendDazu nehme man einen „positiv durchgeknallten“ Jonas Wendt, der mit seinen fußballerischen Erlebnissen sicherlich ein Buch schreiben könnte. Man nehme dann noch ein südländisches Blut dazu, am besten einen Heißsporn, nach außen cool, nach innen feuerbrodelnd. Wer kann das besser als Ignazio Giambrone, dem ewigen Milano-Fan. Und dann noch einen richtigen Arbeiter. Am besten aus dem Kohlen-Ruhrpott. Einer der aus dem Schacht hochsteigt und die Schippe noch voller schwarzer Kohle hat.

Einer der immer engagiert ist, so wie Michael Börger, der auch mit dem Stempel eines Schalke-Fan leben kann. Und zu guter letztsmilie heimlich noch jemand der dafür sorgt, dass die Schlussmänner der SpVg. eine Lebensversicherung sind. Die, die auch mal Spiele retten mit Paraden, die man sonst nur in der Bundesliga zu sehen bekommt. Wer könnte das besser als Norbert Lissewski, ein Porzer Urgestein in Diensten der SpVg. Seine Erfahrung, sein Feeling und seine unschätzbare Arbeit sind ein großer Baustein für ein solch tolles Unternehmen und Projekt. Wie gut das die Tinte unter seinem neuen Vertrag fast trocken ist.

 

Und jetzt Männer:


AusrufezeichenBelohnt euch selbst, für die vielen Trainingsstunden und den Schweiß der geflossen ist …

Belohnt euch selbst für die Zeit, wo Frau und Kinder und Freundin auf euch verzichten mussten …

Belohnt euch selbst, für die vielen Kompromisse und auch Enttäuschungen die jeder machen und erfahren musste …

Belohnt euch selbst, wo ihr draußen stand und nur von der Linie mitfiebern konntet …

Belohnt euch selbst, für die kleinen Wehwehchen und die Verletzungen die euch ereilten …

Belohnt euch selbst, für eine unfassbare tolle Saison die niemand so schnell vergessen wird …

Belohnt euch selbst und damit eure tolle SpVg-Anhängerschaft, die nicht nur megastolz auf euch sind, sondern euch das gönnen wie Sauuuuuu und was wäre ein Fußball-Märchen ohne Happy-End????

STOP! Genug der Lobeshymnen. Jetzt seid ihr noch mal am Zug! Alle Worte sind gesagt, der Tisch ist gedeckt, gebt endlich das Zeichen für ein leckeres zelebriertes Aufstiegs- und Meister-Büfett !!! (Werner Kilian)

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Der Ligaüberblick wird präsentiert von:

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So sieht das Restprogramm der drei Titelanwärter aus:

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(* 1 Spiel weniger)

 

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Neben den vier Meistern der Bezirksliga-Staffeln kommen noch die drei besten Tabellenzweiten aus den Bezirksliga-Staffeln hinzu. Hier die Übersicht:

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Aufsteig BZL wappen bezirksliga 1342691015Bei der augenblicklichen Auf- und Abstiegskonstellation steigen die vier Bezirksligameister der Staffel 1, Staffel 2, Staffel 3 und Staffel 4 in die Landesliga auf. Die drei besten Tabellenzweiten aus den vier Staffeln können den Aufstieg ebenfalls noch durch die sogenannte Quotientenregelung bewerkstelligen (also insgesamt 7 Aufsteiger).

Bei der augenblicklichen Auf- und Abstiegskonstellation steigen aus den Bezirksliga-Staffeln 1, 2, 3 und 4 die jeweils drei letztplatzierten Mannschaften in die Bezirksliga ab (also insgesamt 12 Absteiger).

 

So sieht es aktuell in der Bezirksliga aus (Stand: 03.06.2019):

AUF up 97614 960 720Aktuell steigen mit der SpVg. Porz (Staffel 1), 1. FC Spich (Staffel 2), JS Wenau (Staffel 3) und Kohlscheider BC (Staffel 4) vier Bezirksligameister in die Landesliga auf. Hinzu kommen dann noch die drei bestplatzierten Tabellenzweiten aller vier Bezirksliga-Staffeln (Eintracht Hohkeppel, SF Düren und SV Wachtberg), die durch die Quotientenregelung ermittelt werden.

AUF arrows 147745 960 720Aktuell steigen 12 Mannschaften (je drei aus der Staffel 1, Staffel 2, Staffel 3 und Staffel 4) in die Kreisliga A ab.

 

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