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Porzer Fussballticker *** Ausgabe No. 10 *** 29.10.2018

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

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Der Ergebnisdienst

 

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Der Spieltag wird präsentiert von:

Mach7


 

10. Spieltag, 28. Oktober 2018

 

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 …. 1 : 2 …. 

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YES WE CAN! 2 : 1! Westhoven-Ensen packt sich unter erschwerten Umständen dicken Dreier beim TuS Lindlar – Referee Osman Erener drückt Partie einen unrühmlichen Stempel auf!

SVW-Capitano Raimund Schmitz sichert Sieg im Schlussabschnitt – Mannschaftsabend am letzten Mittwoch scheint gefruchtet zu haben – Jetzt am Sonntag vs. Germania Geyen!match20reports

Und sie können es doch noch! Gemeint ist der SV Westhoven-Ensen, der nach eher bescheidenem Saisonstart weit hinter densmilie kaputtlachen Erwartungen hinterher hinkt. Beim TuS Lindlar kam die Mannschaft am gestrigen Sonntag zu einem 2:1 (0:1)-Auswärtserfolg, womit zumindest ein wenig das Lächeln beim SVW zurückgekehrt ist. Damit verbesserte sich die Mannschaft von Trainer Markus Arendt auf den 10. Tabellenplatz mit klarer Tendenz nach oben. Die Begegnung im Bergischen begann gleich explosiv. Nach nur 60 Sekunden war Jan Hammes durchgebrochen, verlor aber das 1:1-Duell gegen den Lindlarer-Keeper Marco Bong.

schiri14 Minuten später zappelte dann das Leder im Skibba-Kasten zur 1:0-Führung der Gastgeber durch Jonathan Spicher. Doch dem Treffer war eine krasse Fehlentscheidung durch Referee Osman Erener und seinen Assistenten vorausgegangen. Ein Lindlarer Akteur hatte dazu das Leder aus dem Mittelfeld heraus in die Linksaußenposition des TuS befördert, wo der Lindlarer-Spieler glasklar im Abseits stand. Der Assistent an der Linie hob auch sofort die Fahne, doch der Referee ließ die Aktion weiterlaufen. Der Ball wurde in den Westhovener Strafraum gebracht, wo SVW-Spieler Stefan Pires den Pass noch abfälschte.

Lindlars Stürmer Spicher fackelte nicht lange und bugsierte das Leder ins Tor. Folgerichtig flippte die SVW-Bank aus, denn diesmilie fehlentscheidung 3 Abseitsposition des Lindlarer Spielers war mehr als deutlich. Coach Markus Arendt und sein Co. Manuel Wichmann waren total außer sich und bemängelten folgerichtig, warum der Referee keinen Kontakt mit seinem Assistenten suche bzw. Rücksprache hält, um die Situation zu klären. Schiedsrichter Erener suchte hier aber nicht die Kommunikation zwischen Trainer und Assistent, was die Gesamtsituation sicherlich entschärft hätte und der Entscheidungsfindung sicherlich förderlich gewesen wäre. Fortan fühlten sich die Gäste auch durch einige Entscheidungen des Schiedsrichters benachteiligt.

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Fußball wurde auch gespielt: Jan Hammes und Patrick Czaja hatten im ersten Abschnitt aussichtsreiche Torchancen, blieben schiri pfeifeaber erfolglos. Stürmer Florian Gebel traf noch den Pfosten des TuS-Gehäuse. Benachteiligt fühlten sich die Gäste insbesondere in der 33. Minute, als Jan Hammes elfmeterreif im Lindlarer 16er zu Fall gebracht wurde, die Pfeife des Referees aber stumm blieb. Es blieb bei der knappen 1:0-Führung der Hausherren. Coach Markus Arendt suchte beim Gang in die Kabinen den Kontakt zum Referee und sprach hier gezielt die 5. Minute an.

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“… Die Mannschaft hat eine Riesenmoral und Charakter gezeigt …”

(SVW-Trainer Markus Arendt)

 

Der Spielleiter ließ sich aber nicht auf eine Kommunikation ein, worauf Arendt den Linienrichter fragte warum er denn seine angezeigte Abseitsstellung (Heben der Fahne) nicht dem Schiedsrichter mitgeteilt habe. Als dann der Assistent dem Westhovener Coach mitteilte, dass er gar nicht gewunken habe, nahm der reale Situationsablauf immer skurrilere Formen an. Arendt verstand die Welt nicht mehr und wurde gleich auch vom Referee der Coachingzone verwiesen. Die fortdauernde bedenkliche Spielleitung setzte sich auch im zweiten Durchgang fort.

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So wurde den Gästen erneut in der 55. Minute ein klarer Elfmeter verweigert, nachdem Raimund Schmitz im Strafraum klar zu torrrrrrrrrr1Fall gebracht wurde. Die Hausherren verteidigten die knappe Führung, doch ein Ballverlust in der eigenen Hälfte war schließlich dafür verantwortlich, dass der SVW zum verdienten 1:1-Ausgleich durch Raimund Schmitz kam (72.). In der Schlussphase bereitete Jan Hammes den Siegtreffer für die Domstädter vor, erneut vollendete SVW-Kapitän Raimund Schmitz (86.).

Die Hausherren hatten in den Schlussminuten noch eine gute Ausgleichsmöglichkeit, doch der einschussbereite Moritz Stellberg scheiterte knapp. Dann war Schluss und beim SVW kehrte das Lächeln wieder zurück, auch wenn die Schiedsrichter-Geschichte so nicht stehen bleiben darf und nachbereitet werden muss. Am kommenden Sonntag empfängt die Arendt-Elf die Mannschaft von Germania Geyen.

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Raimund Schmitz (li.) war der Matchwinner. Der sympathische 29-jährige Ball-Allrounder, der neben der A-Junioren-Bundesliga auch viele Jahre in der Regionalliga bei Fortuna Düsseldorf II und Alemannia Aachen II, sowie in der Mittelrheinliga beim Bonner SC spielte, hatte in der Schlussphase das richtige Näschen und sorgte erstmals seit langer Zeit noch einmal für zufriedene Gesichter beim SVW-Tross (Fotos und Textpassagen mit freundlicher Genehmigung von Oberberg Aktuell entnommen/WK). 

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Kurzkommentar SVW-Coach Markus Arendt:

“Wir waren heute die klar bessere Mannschaft und hätten hier klarer gewinnen können. Ich muss den Hut vor der Mannschaft ziehen, denn sie hat gerade nach den Vorkommnissen mit dem Schiedsrichter hier eine Riesenmoral und Charakter gezeigt. Ich freu mich über den Sieg, aber ich bin erschrocken und fassungslos, wie sich ein Schiedsrichter, der schon so lange auf Bezirksligaebene pfeift, so unmöglich und unsportlich aufführen kann und hier präsentiert. Das war nicht nur uns gegenüber respektlos, sondern auch dem TuS Lindlar gegenüber respektlos.”

 

mannschaftsaufstellung

So spielte der SV Westhoven-Ensen:

Michael Skibba, Lukas Linden (72. Felix Tamme), Stefan Pires, Thomas Kildau (72. Adam Balin), Stephan Antonio Angelo Nienaber, Patrick Czaja, Marcel Manderfeld, Raimund Schmitz, Bajram Syla (90. Justin Kleinwächter), Florian Gebel, Jan Hammes – Trainer: Markus Arendt

So spielte der TuS Lindlar:

Marco Bong; Justin Ebert (66. Lukas Dappen), Moritz Stellberg, Tom Kombüchen, Faruk Tokay, Max Frangenberg (85. Anton Zeka), Gian Luca Wester, Hakan Gürsoy, Dominik Pröpper, Dominik Ufer, Jonathan Spicher.


 

 

 

match report

Für die Redaktion Porz-Online.de berichtete exclusiv:  SV Westhoven-Ensen

 

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am rande notiert

vfl rheingold koeln poll 1912In den Farben getrennt, 1819 Season Horizontal Kopie 4 Kopie

in der Sache vereint !

 

Seit einigen Wochen ist beim Bezirksligisten VfL Poll nichts mehr so wie es war. Grund dafür ist die schlimme Nachricht der Krebsdiagnose des sympathischen VfL-Coach Manuel Schmidt. Damit war auch jedem beim VfL klar, dass der Fußball erstmal total in den Hintergrund rückt und uns allen vor Augen geführt wird, dass es nichts Wichtigeres gibt als die Gesundheit.

“Manu” hat daraufhin seinen Trainerjob erstmal ausgesetzt. Gerade einmal 38 Jahre alt ist der überall gerngesehene Übungsleiter der10 foto poll manu schon eine gefühlte halbe Ewigkeit die sportlichen Geschicke beim VfL steuert.

Jetzt hat man von Seiten des VfL Poll eine Benefizveranstaltung für Trainer “Manu” ins Leben gerufen und veranstaltet am 03. November 2018 einen Fußballnachmittag für den Trainerkollegen. Das ist eine wunderbare Sache und auch die unzähligen Reaktionen und Zusprüche in den sozialen Netzen zeigen, dass die Kölner Fußballwelt am Schicksal von “Manu” teilnimmt und ihn nicht alleine lässt.

Wer also an diesem Tag nichts Besonderes vorhat, sollte sich ein kleines Zeitfenster nehmen, um der Benefizveranstaltung beizuwohnen. Für Speis´ und Trank ist bestens gesorgt und alle Spendengelder münden in einem extra angelegten Spendenkonto.

Diese Veranstaltung ist auch ein Zeichen dafür, dass man in der großen Fußballer-Gemeinde zwar in den Farben getrennt ist, aber gemeinsam für eine Sache einsteht. Und das ist mehr als lobenswert.

 

In diesem Sinne: „Manu“, wir kommen! 

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 …. 5 : 1 …. 

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Super! SpVg. Porz haut auch den FC Rheinsüd mit 5:1 aus der hauseigenen ASS-Arena – Equipe schlug erst im zweiten Abschnitt mit 5 Treffern erbarmungslos zu!

Chris Scholz (2), Tugay Düzelten, Baran Tatu und “Joker” Tore Mertens machen in 25 Minuten kurzen Prozess – Rothosen jetzt mit 8 Siegen in Folge weiter verdient Tabellenführer – Am Sonntag steht Reise zum alten Wendt-Club FC Bensberg an!match20reports

 Der FC Rheinsüd Köln zeigte heute seine Klasse und bot den Porzern in der ersten Hälfte energischen Widerstand. Porz hatte die Feldhoheit, Rheinsüd verteidigte geschickt und setzte durch gelegentliche Konter Nadelstiche. Dennoch blieb das Niveau dassmiley ängslich Spiel bei äußeren Temperaturen, die pünktlich zum Beginn der Winterzeit in den einstelligen Bereich gesackt waren, überschaubar. Der Gastgeber hatte im ersten Abschnitt bereits gute Einschussgelegenheiten die Führung zu erzielen. Ein Tor für die Wendt-Elf wurde nach angeblicher Abseitsstellung durch den Referee nicht anerkannt.

tugaydzelten rHier schien das Porzer Trainerteam die richtige Ansprache gefunden zu haben, denn nach Wiederanpfiff sahen die Zuschauer eine ganz andere Heimmannschaft. Mit großem Engagement und viel Laufbereitschaft erzeugten sie nun einen ungeheuren Druck, dem der Gast nicht lange standhielt. Der Türöffner war (natürlich) Tugay Düzelten, der sich überragend auf der linken Seite durchsetzte und dann noch das Auge für den besser postierten Mitspieler hatte.

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“… Ein absolut verdienter Sieg den wir richtig einzuordnen wissen …”

(SpVg-Trainer Jonas Wendt)

 

Chris Scholz bedankte sich mit einem coolen Abschluss zum 1:0 für diese geniale Vorbereitung (54.). Der Jubel über die Führung war noch nicht ganz verklungen, dann fiel der zweite Porzer Treffer – dieser war praktisch ein Spiegelbild des ersten Tores. Wieder startete Tugay Düzelten durch, wieder fand er perfekt seinen Mitspieler. Diesmal war es Baran Tatu, der kaum Mühe hatte, das 2:0 zu erzielen (56.). Damit war das Spiel natürlich entschieden.

chris scholz 239324 2Tugay Düzelten krönte seine überragende Leistung mit dem 3:0 (70.). Selbst der 3:1-Anschlusstreffer (73.) trübte den Porzer Angriffswirbel nicht, vielmehr sorgten Chris Scholz per Kopf mit dem 4:1 (77.) und Tore Mertens mit einem wunderbaren Schlenzer zum 5:1 (79.) für klare Verhältnisse. Am nächsten Wochenende gastiert die Elf beim Aufsteiger FC Bensberg, die Mannschaft die Coach Wendt in die Bezirksliga hievte.

 

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Die unglaubliche Erfolgsserie der Porzer Rothosen geht weiter. Gestern verbuchte die Mannschaft ein 5:1 gegen den FC Rheinsüd und freute sich nach der Partie über den unerwarteten Punktverlust von Verfolger Eintracht Hohkeppel (1:1 in Marialinden). Mit nunmehr 8 Siegen in Folge kann die Equipe auf eine beeindruckende Serie verweisen (Foto mit freundlicher Genehmigung von SpVg. Porz entnommen/WK). 

 

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Kurzkommentar SpVg-Coach Jonas Wendt:

“Ich denke dass wir heute einen absolut verdienten Sieg eingefahren haben. Wir hätten bereits vor der Pause mit ein oder zwei Toren führen können, waren aber da vielleicht nicht zwingend genug um die Partie vielleicht schon in die richtige Richtung zu lenken. In der zweiten Hälfte haben wir dann wieder zu unserem alten Spielfluss gefunden und die Tore fielen dann auch zwangsläufig.

Auch in der Höhe ist das für mich ein verdientes Ergebnis, auch wenn wir wissen, das Rheinsüd auf drei oder vier Stammspieler verzichten musste. Von daher wissen wir schon das Ergebnis richtig einzuordnen und wir werden genauso weitermachen. In der nächsten Woche geht’s nach Bensberg, für mich ein ganz besonderes Spiel. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit den alten Freunden, aber in den 90 Minuten wo wir uns gegenüberstehen, da muss diese gute Freundschaft dann einfach mal ruhen.”

 

Kurzkommentar SpVg-Präsident Peter Dicke:

“Ich bin sehr stolz auf die Leistung der Mannschaft. Nun kommen die Wochen der Wahrheit. Wir fahren zum FC Bensberg, das ist ein ganz besonderes Spiel. Danach erwarten wir den SV Hohkeppel zum Spitzenspiel bei uns. Auf diese Standortbestimmungen freue ich mich sehr.”

 

 

mannschaftsaufstellung

 

So spielte die SpVg. Porz:

Christian Zyzniewski (TW), Kevin Kosel, Daniel Varol, Okan Adas, Jan Bruns, Chris Scholz, Tugay Düzelten (74. Kai Bockemühl), Michael Lejan, Thomas Mikhail, Baran Tatu (60. Nilson Santos), Christian Kawka (69. Tore Mertens)

 

 

match report

 

Für die Redaktion Porz-Online.de berichtete exclusiv: Peter Dicke

 

 

 

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Der Ligaüberblick wird präsentiert von:

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