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Arbeitskreis der Kinder Abrahams in Porz

Arbeitskreis der Kinder Abrahams in Porz stellt sich neu auf

Bereits vor einigen Wochen haben sich die Vertreter der großen Porzer Religionsgemeinschaften und Kirchen im Begegnungszentrum Porz der Synagogengemeinde Köln getroffen, um über die weitere Zusammenarbeit ab dem Jahr 2015 zu beraten, da zum einen die bisherige Koordinatorin Monika Möller die Leitung dieses Arbeitskreises zum Jahreswechsel abgeben wollte und zum anderen das Selbstverständnis dieses Arbeitskreises zur Debatte stand.

Bisher war diese Runde nämlich auf Initiative und unter Leitung des Porzer Ratsmitgliedes Monika Möller nur zusammengetreten, um das „Fest der Kinder Abrahams – Religionen feiern in Porz gemeinsam“ vorzubereiten und gemeinschaftlich durchzuführen. Allerdings hatte der Arbeitskreis kurz vor Weihnachten auch zu einem öffentlichen interreligiösen Gebet in der Porzer Innenstadt aufgerufen, dem rund 200 Menschen gefolgt waren.

Auf Wunsch aller Beteiligten übernahm das Ratsmitglied Christian Joisten die Leitung des Arbeitskreises, der sogleich in der ersten Sitzung die erforderliche Debatte um dessen Selbstverständnis eröffnete.

Ergebnis war, dass sich der „Arbeitskreis der Kinder Abrahams in Porz“, wie er sich ab sofort nennt, als Plattform des interreligiösen Dialogs versteht und diesen in mehreren Sitzungen pro Jahr pflegen möchte. Gleichzeitig behält es sich der AK vor, neben dem alle zwei Jahre stattfindenden Fest der Kinder Abrahams bei Bedarf auch zusätzlich einzelne Aktionen oder Veranstaltungen durchzuführen. Eine erste derartige Veranstaltung stellt die Podiumsdiskussion zum Thema „Gewaltproblematik in den Religionen“ am 18.03.2015 im Porzer Bezirksrathaus dar.

AK-Leiter Christian Joisten zu den Zielen des Arbeitskreises: „Wir wollen zum einen den Austausch zwischen den religiös engagierten Mitgliedern der verschiedenen Glaubens-gemeinschaften fördern! Zum anderen sehen wir es auch als unsere Aufgabe, in der Öffentlichkeit mehr Verständnis für die unterschiedlichen gesellschaftsprägenden Religionen zu schaffen und damit den teilweise erkennbaren Radikalisierungstendenzen gegenüber einzelnen Glaubensgemeinschaften gegenüber entgegen zu wirken. Dies trägt unserer Überzeugung nach zu einem friedlicheren Miteinander bei und dient der Integration aller Bürgerinnen und Bürger in unsere Stadtkultur.“

Mit Blick zurück ergänzte Joisten weiter: „ Für diese beispielgebende Initiative sowie für die Vorbereitung und Durchführung von zwei Abrahamsfesten in 2012 und 2014 danke ich Monika Möller im Namen aller Arbeitskreismitglieder ganz herzlich! Ohne sie gäbe es weder den Arbeitskreis noch hätten dies Feste stattgefunden! Ich freue mich aber, dass Monika Möller uns auch zukünftig unterstützt!

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